Donnerstag, 16. Juli 2026

Das Geheimnis der schwarzen Handschuhe















Regie: Dario Argento

Der Mörder mit dem schwarzen Mantel und den schwarzen Handschuhen...

"Das Geheimnis der schwarzen Handschuhe" wurde von Dario Argento inszeniert und als Bryan Edgar Wallace Film in Deutschland vermarktet. Er lockte beinahe 700.000 Zuschauer in die Kinos. und hat einige Anleihen bei Alfred Hitchcock. So ist die Hauptfigur Sam Dalmas, gespielt von Tony Musante, der zufällig Zeuge einer Bluttat wird, danach als Verdächtiger erscheint und bald selbst im Fokus des Serienkillers steht. Sehr effektiv ist die Szene im Schaufenster. Als Zeuge ist sein Gedächtnis und sein Erinnerungsvermögen gefragt. Und tatsächlich fällt ihm zunächst ein sehr wichtiges Detail gar nicht ein. Auch das makabre Gemälde, in dem in einer Winterlandschaft eine Frau von einem Mann in dunkler Kleidung überfallen wird, spielt eine gewisse Rolle. Der Film bildet auch den Auftakt zu Argentos s.g. Tier-Trilogie. Denn schließlich ist es eineTelefonaufnahme, die die Ermittlung weiterbringt. Dort ist der Ruf eines Vogels, der im Südkaukasus lebt, bekannt als Schneekranich oder Kristallgefiedervogel, zu hören Außerhalb des Kaukasus gibt es nur ein einziges lebendes Exemplar, und zwar im Zoo von Rom.
Der amerikanische Schriftsteller Sam Dalmas (Tony Musante) verbringt mit seiner Freundin Julia (Suzy Kendall) einige Zeit in Rom. Kurz vor seiner Abreise in die Vereinigten Staaten wird er allerdings Zeuge eines Verbrechens. Auf dem Nachhauseweg macht er nachts vor einer exklusiven Kunstgalerie eine schreckliche Entdeckung. Durch die gläserne Front beobachtet er im Inneren einen Mordanschlag, bei dem die bildhübsche Monica Ranieri (Eva Renzi) von einem in Schwarz gekleideten Angreifer schwer verletzt wird. Sam muss tatenlos dabei zusehen, wie die Frau mit einem Messer traktiert wird, denn er ist in zwei Schiebetüren gefangen. Glücklicherweise trifft bald die Polizei ein und die verletzte Frau wird versorgt. Es stellt sich heraus, dass sie die Frau des Galeriebesitzers Ablerto Ranieri (Umberto Raho) ist. Sam ist für den ermittelnden Kommissar Morosini (Enrico Maria Salerno) ein äusserst wertvoller Zeuge, zumal Sam selbst angibt, dass er irgendwas sehr wichtiges gesehen haben muss, dass er allerdings derzeit in seiner Erinnerung nicht abrufen kann. Aber was ist es ?
Diese Info ist dem Kommissar so viel wert, dass er Sam kurzerhand als "Tatverdächtigen" führt, dem er auch mal seinen Pass konfiszieren kann. Von Morosini erfährt er, dass Monica nicht das erste Opfer des Serientäters sei, immerhin aber die erste Überlebende vorheriger gleich gelagerter Taten, bei denen die Frau jedesmal dem unbekannten Serienkiller zum Opfer fiel. Von einem schwulen Antiquitätenhändler (Werner Peters) führen ihn seine baldigen ersten Ermittlungsversuche in eigener Regiezu einem Gemälde, dessen Darstellung ihn an den nächtlichen Überfall auf Monica erinnert. Die Spur führt zu dem Maler Berto Consalvi (Mario Adorf), der eine Art künstlerisches Eremitendasein führt und sich von Katzen ernährt.
Bald befindet sich Tom in äusserster Lebensgefahr, zumal ein unheimlicher Mann in gelber Jacke (Reggie Nalder) nach seinem Leben trachtet...








Bei dem 1969/1970 entstandenen "Das Geheimnis der schwarzen Handschuhe" handelt es sich um den ersten Film des italienischen Kultregisseurs Dario Argento. Zwischen bildschönen Impressionen und farbloser Tristesse zeigt er, wie der Held der Geschichte rein zufällig in eine mörderische Gefahr tappt und dabei so neugierig bleibt, dass er trotz Warnung des unbekannten Mörders nicht aufhören kann zu schnüffeln. Für die einfachen, aber auch sehr effektvollen Kamerafahrten und Kamerapositionen konnte Vittorio Storaro (Apocalypse Now, Der letzte Kaiser, La Luna) gewonnen werden. Der hypnotische Soundtrack stammt von Ennio Morricone.
Dario Argentos Giallo ist eine spannende Mischung aus den alten Edgar Wallace Filmen, dreckigen 7oer Jahre Thrillern ala "New York Ripper".
Dazu ein Schuß Mario Bava.





Bewertung: 8 von 10 Punkten.

Montag, 22. Juni 2026

Passion















Regie. Ingmar Bergman

Die Nachbarn auf der Insel...

Der Film "Passion" (schwedischer Originaltitel: En Passion) aus dem Jahr 1969  zählt zwar nicht zu Ingmar Bergmans größten Werken, erhielt aber dennoch positive Kritiken, denn auch dieser Film ist ein kraftvolles und tiefgründiges Kunstwerk. Die Handlung kreist um Obsessionen, Verstrickungen und auch um Ängste. Dazu kommt ein unbekannter Tierquäler, der einen Hund erhängen wollte und später Schafe abschlachtet und einen Pferdestall anzündet. Wie in den vorangegangenen Filmen "Stunde des Wolfs" und "Schande" wird das Scheitern der Gemeinschaft gezeigt. Das Publikum lernt Andreas Winkelman (Max von Sydow) kennen, einen Mann, der nach dem Scheitern seiner Ehe allein und emotional völlig am Boden zerstört ist. Seine Nachbarin Anna (Liv Ullmann) kommt vorbei und bittet ihn, sein Telefon benutzen zu dürfen. Sie geht am Stock. Später wird enthüllt, dass ihr Mann und ihr Sohn bei einem Verkehrsunfall ums Leben kamen, als sie von der Straße abkam. Während Anna mit Andreas telefoniert, belauscht er ihr Gespräch. Anschließend verlässt sie weinend das Haus. Anna hat ihre Handtasche zurückgelassen, und Andreas durchsucht sie. Er findet darin einen Brief ihres Mannes, in dem dieser seine Unzufriedenheit in der Ehe und seine Angst vor möglicher „psychischer und physischer Gewalt“ offenbart.Die Handlung des Films wird immer wieder durch kurze Szenen unterbrochen, in denen die vier Hauptdarsteller (von einem unsichtbaren Bergman) über ihre Rollen interviewt werden.Andreas bringt die Handtasche zu Annas Wohnung und trifft dort auf das Ehepaar Eva (Bibi Andersson) und Elis Vergerus (Erland Josephson), die sich ebenfalls in einer tiefen seelischen Krise befinden. Elis ist ein international erfolgreicher Architekt und Amateurfotograf mit einem umfangreichen Porträtarchiv, dessen Bilder nach emotionalen Zuständen kategorisiert sind. Elis bietet Andreas an, ihn zu fotografieren, was dieser annimmt.Eines Abends, als Elis nicht da ist, besucht Eva Andreas. Sie ist gelangweilt, einsam und kann nicht schlafen. Sie hören Musik und trinken Wein, was sie schläfrig macht. Andreas deckt sie auf dem Sofa zu, und sie schläft einige Stunden. Als sie aufwacht, werden sie intim und gehen ins Bett, obwohl dies kaum gezeigt wird. Anschließend erzählt sie, dass sie während ihrer einzigen Schwangerschaft vor Jahren wegen Schlaflosigkeit im Krankenhaus war. Dort wurde ihr versehentlich eine zu hohe Dosis verabreicht, was zum Tod des ungeborenen Kindes führte. Sie erwähnt, dass sie und Elis danach beide geweint haben und dass es das einzige Mal war, dass sie ihn weinen sah.Elis fotografiert Andreas. Elis willigt ein, die Bestätigung eines von Andreas beantragten Bankkredits zu organisieren und gibt ihm eine Schreibarbeit, damit Andreas die Mittel zur Rückzahlung des Kredits aufbringen kann. Eva kommt hinzu und warnt Andreas, als sie kurz mit ihm allein ist, vorsichtig mit Anna umzugehen. Elis kommt zurück, und Eva fragt ihn nach seinem finsteren Blick. Er meint, er rege sich nur über Kleinigkeiten auf.Andreas und Anna leben nun zusammen in seinem Haus. Anna wirkt gläubig und unerschütterlich in ihrer Suche nach der Wahrheit, doch allmählich treten ihre Wahnvorstellungen zutage. Sie erzählt von einem Traum, der die Ereignisse von „Schande“ zu wiederholen scheint: Sie findet sich hilflos auf einer Insel wieder, Zeugin der Schrecken des Krieges. Andreas wiederum kann seine Angst und sein Gefühl der Entfremdung nicht überwinden, was seine Beziehung zu Anna weiter gefährdet.Im Laufe des Films verübt eine unbekannte Person auf der Insel Tierquälerei, hängt einen Hund an einen Baum und tötet Schafe auf brutale Weise. Andreas' Nachbar (Erik Hell), ein Einzelgänger, den manche für psychisch gestört halten wird dieser Verbrechen verdächtigt. Er begeht Selbstmord, und die Polizei überbringt Andreas einen Brief, in dem der arme Mann beschreibt, wie er von einer Gruppe Männer geschlagen und gedemütigt wurde und danach nicht mehr leben wollte.Eines Tages streiten Anna und Andreas, während er Holz hackt. Er gerät in Wut und rammt seine Axt in die Holzwand, nahe an ihrem Kopf. Es ist unklar, ob er sie töten wollte, da sie schreit und ausweicht und er sie schlägt. Später, als Anna im Bett liegt, rasen zwei Feuerwehrautos mit heulenden Sirenen am Haus vorbei. Andreas folgt ihnen zum Brandort – einem Bauernhof mit Vieh. Dort angekommen, erfährt er, dass der Täter erneut zugeschlagen hat: Diesmal übergoss er ein Pferd mit Benzin, sperrte es ein und zündete den Stall an. Das Pferd verbrannte. Nun ist klar, dass Andreas' Freund unschuldig und zu Unrecht verfolgt wurde. Anna taucht mit ihrem Auto am Brandort auf. Andreas steigt ein. Anna fährt los, sagt aber nichts. Andreas besteht darauf, dass sie die Wahrheit sagen. Er enthüllt, dass er den Brief von Annas Mann gelesen hat und daher weiß, dass sie über ihr gemeinsames Glück gelogen hat. Anna gibt plötzlich Gas. Er fragt sie, ob sie vorhat, ihn umzubringen, so wie sie ihren Mann und ihren Sohn getötet hat. Sie kommt von der Straße ab, doch er kann sich gerade noch rechtzeitig vorbeugen und den Wagen sicher zum Stehen bringen. Anna schweigt weiterhin, und Andreas sagt ihr, sie sei verrückt, sie liebten sich nicht und sollten getrennte Wege gehen. Schließlich fragt er sie, warum sie ihn am Brandort abgeholt hat, und Anna antwortet: „Ich bin gekommen, um um Vergebung zu bitten.“ Andreas steigt aus, und sie fährt davon. In einer Totalen sieht man ihn unruhig auf und ab gehen. Die Totale zoomt in eine immer körniger werdende Nahaufnahme heran, und man sieht, wie Andreas auf die Knie sinkt. Der Bildschirm wird weiß, und eine Stimme aus dem Off sagt: „Diesmal hieß er Andreas Winkelmann....









Der Film bildet den Abschluß der "Farö" Trilogie, aber alle drei Filme fanden nicht das große Publikum. Anerkennung für Bergman gab es erst wieder mit dem 1972 entstandenen "Schreie und Flüstern" und mit der Fernsehserie "Szenen einer Ehe", die auch als Kinofilm ausgewertet wurde und dort ein großes Publikum erreichte. Auch in Deutschland gingen mehr als 1,5 Millionen Besucher in die Kinos. 











Bewertung: 9 von 10 Punkten. 

Licht im Winter















Regie: Ingmar Bergman

Quälender Zweifel..

Mit "Licht im Winter" drehte der schwedische Regisseur im Jahr 1963 einen seiner düstersten Filme, der wahrscheinlich deshalb bei seinem Erscheinen in der amerikanischen Presse gemischte Reaktionen hervor rief. Ein bewegender und stellenweise sogar faszinierender Einblick in eine religiös geprägte Welt - für religiös gleichgültige Menschen dürfte "Licht im Winter" jedoch eher langweilig sein. Dabei wirft Bergman einen sehr pessimistischen Blick auf die menschliche Existenz und dies tut er mit erschreckender Klarheit "Mein Gott, warum hast Du mich verlassen ?"Der Film belegte 1965 Platz 3 auf der Liste der zehn besten Filme des Jahres der Cahiers du Cinéma. Bergman selbst bezeichnete „Licht im Winter" sogar als seinen Lieblingsfilm. In den letzten Augenblicken des Mittagsgottesdienstes von Pastor Tomas Ericsson (Gunnar Björnstrand) sind nur noch wenige Menschen anwesend, darunter der Fischer Jonas Persson (Max von Sydow) und seine schwangere Frau Karin (Gunnel Lindblom) sowie Tomas’ ehemalige Geliebte, die Atheistin Märta (Ingrid Thulin). Nach dem Gottesdienst bereitet sich Tomas, obwohl er sich eine Erkältung eingefangen hat, auf seinen Gottesdienst um 15 Uhr in einer anderen Stadt vor. Bevor er jedoch aufbricht, treffen die Perssons ein, um mit ihm zu sprechen. Jonas ist niedergeschlagen, seit er gehört hat, dass China an einer Atombombe arbeitet. Tomas spricht kurz mit ihm, bittet ihn aber, wiederzukommen, nachdem er seine Frau nach Hause gebracht hat. Kaum sind die Perssons gegangen, betritt die Aushilfslehrerin Märta den Raum und versucht, den verzweifelten Tomas zu trösten. Sie fragt ihn, ob er ihren Brief gelesen habe. Er verneint und erzählt ihr von seinem Versagen, Jonas helfen zu können. Er fragt sich, ob er überhaupt noch etwas zu sagen habe, da auch er die Hoffnung verloren habe. Märta beteuert ihre Liebe zu Tomas, aber auch ihren Glauben, dass er sie nicht liebt. Sie geht, und Tomas liest ihren Brief.  In dem Brief beschreibt Märta Tomas' Vernachlässigung. Sie erzählt, wie ihn ein Ausschlag, der ihren Körper entstellte, abstieß und dass weder sein Glaube noch seine Gebete ihr halfen. Sie schreibt, wie warmherzig und liebevoll ihre Familie ohne Religion war, und drückt ihr Unverständnis über seine Gleichgültigkeit gegenüber Jesus aus. Tomas beendet den Brief und schläft ein. Als Jonas zurückkehrt, versucht Tomas unbeholfen, ihm Rat zu geben, bevor er schließlich zugibt, dass auch er keinen Glauben hat. Er sagt, sein Glaube sei egoistisch gewesen – Gott habe die Menschheit geliebt, aber Tomas am meisten. Während des Spanischen Bürgerkriegs in Lissabon stationiert, konnte Tomas seinen liebenden Gott nicht mit den begangenen Gräueltaten in Einklang bringen und ignorierte sie deshalb. Schließlich sagt Tomas zu Jonas, dass alles sinnvoller sei, wenn man die Existenz Gottes leugne, denn dann bedürfe die Grausamkeit des Menschen keiner Erklärung. Jonas geht, und Tomas wendet sich dem Kruzifix zu und erklärt sich für endlich frei.Märta, die sich in der Kapelle aufgehalten hat, ist überglücklich, dies zu hören, und umarmt Tomas, der ihre Zuneigung erneut nicht erwidert. Sie werden von der Witwe Magdalena (Elsa Ebbesen) unterbrochen, die ihnen mitteilt, dass Jonas sich soeben mit einem Gewehr das Leben genommen hat. Tomas fährt allein zum Tatort und hilft der Polizei stoisch dabei, Jonas' Leiche mit einer Plane zu bedecken. Märta kommt zu Fuß an, und sie und Tomas fahren zu ihrem Haus, wo sie ihn einlädt, Medizin gegen seine Erkältung zu nehmen. Während er in Märtas Klassenzimmer wartet, das an ihr Haus angrenzt, fährt Tomas sie schließlich an. Zuerst sagt er ihr, dass er sie zurückgewiesen habe, weil er die Gerüchte über sie satt habe. Als das ihre Zuneigung nicht mindert, sagt Tomas ihr, dass er ihrer Probleme, ihrer Bemühungen, sich um ihn zu kümmern, und ihres ständigen Geredes überdrüssig sei und dass Märta niemals an seine verstorbene Frau heranreichen könne, die einzige Frau, die er je geliebt habe. Obwohl Märta von dem Angriff schockiert ist, willigt sie ein, ihn zum Haus der Perssons zu fahren. Als Karin von Jonas’ Selbstmord erfährt, bricht sie auf der Treppe zusammen und fragt sich, wie es für sie und ihre Kinder weitergehen soll. Tomas bietet ihr nur beiläufig seine Hilfe an und geht.Als Tomas und Märta zum Gottesdienst um drei Uhr in der zweiten Kirche ankommen, finden sie das Gebäude leer vor, bis auf Algot (Allan Edwall) den behinderten Küster, und Fredrik (Olof Thunberg), den Organisten. In der Sakristei befragt Algot Tomas zur Passion. Algot wundert sich, warum so viel Wert auf das körperliche Leiden Jesu gelegt wurde, das doch nur kurz war im Vergleich zu dem vielen Verrat, den er von seinen Jüngern erlitt, die seine Botschaften und Gebote verleugneten, und schließlich von Gott, der ihm am Kreuz nicht antwortete. Er fragt: „War Gottes Schweigen nicht schlimmer?“ Tomas, der schweigend zugehört hat, antwortet mit Ja. Fredrik rät Märta, die Kleinstadt und Tomas zu verlassen und ihr Leben zu leben, anstatt zu bleiben und ihre Träume wie die der anderen zerplatzen zu lassen. Doch sie beschließt zu beten. Fredrik und Algot überlegen, ob sie einen Gottesdienst abhalten sollen, da niemand erschienen ist. Tomas hält dennoch daran fest, und die Glocken läuten. Er beginnt den Gottesdienst mit dem Sanctus: „Heilig, heilig, heilig, Herr, allmächtiger Gott; Himmel und Erde sind voll deiner Herrlichkeit“.....










Interessanterweise wird "Licht im Winter" oft als zweiter Teil einer Trilogie betrachtet, die auf "Wie in einem Spiegel" folgt und durch "Das Schweigen" komplettiert wird. 
Wie in „Wie in einem Spiegel“ wird Gott auch in „Licht im Winter" als „Spinnengott“ beschrieben. Das Ende könnte bedeuten, dass Tomas zu dem Schluss gekommen ist, dass Gott nicht existiert, oder was noch wahrscheinlicher ist,  dass er erkennt, dass er an seinem Glauben festhalten muss, weil alle Christen, einschließlich Jesus, mit Gottes Schweigen ringen.Ingmar Bergman wurde zu dem Film durch ein persönliches Erlebnis inspiriert: 1959 traf er den Pfarrer, der ihn und seine Frau verheiratet hatte. Dabei sah er die Pfarrersfrau mit einer Schülerin reden. Später erfuhr Bergman, dass der Vater der Schülerin kurz zuvor Suizid begangen hatte, obwohl der Pfarrer zuvor einige vergebliche Diskussionen mit dem suizidalen Familienvater geführt hatte











Bewertung: 8 von 10 Punkten.