Regie: Helmut Ashley
Konkurrierende Gangsterbanden...
Bei dem 1966 von Helmut Ashley inszenierten Krimi "Die Rechnung eiskalt serviert" handelt es sich um den vierten und letzten in Schwarzweiß gedrehten Beitrag der erfolgreichen Jerry Cotton-Reihe, der vielleicht am treffendsten als eine Art Übergangsfilm beschrieben ist, denn er erinnert inszenatorisch und handwerklich gesehen noch sehr stark an seine Vorgänger, grenzt sich aber auch schon ein bisschen von dieser herkömmlicher wirkenden Vorgehensweise ab - er bringt mehr Drive, obwohl er die Schlägerszenen mininiert hat. So erinnert er mehr an das, was im Farbfilmbereich noch auf das Publikum zukommen sollte, und die angebotenen Modifikationen kommen hier sehr gut an. Die Geschichte wird sehr klassisch erzählt und anschaulich präsentiert, bedient sich dabei eines kleinen Whodunit-Effekts, was innerhalb der Reihe und über die Jahre gesehen am besten ankommen konnte. Die Story befasst sich wie auch seine Vorgänger mit minutiöser Planung, Raub und Durchführung von waghalsigen Coups, außerdem mit einigen unbequemen Launen des Schicksals, welches von zahlreichen Gangstern befeuert und manipuliert wird. Natürlich inmitten des Geschehens der furchtlose Draufgänger Jerry Cotton, der sich beim Showdown an einen Hubschrauber hängt - George Nader performt ihn perfekt und mit Heinz Weiss und Richard Münch bildet das FBI Trio als eingespieltes Team. Doch diesmal begeht Jerry Cotton einen Fehler, so dass ihn sein Chef Mr. High (Richard Münch) zunächst mal zwangsbeurlauben muss. Und dies alles nur, weil Cotton die Schuld für eine risikoreiche Fahrt des Geldtransporters vom New Yorker Schatzamtes auf sich nahm. Dabei hatte John M. Clark (Walter Rilla), Chef des Schatzamtes, diese Fahrt entgegen Jerrys Rat befohlen. Um Clark vor einem Suizid zu bewahren, nahm Jerry die Schuld vor der Presse auf sich. Doch auch im Urlaub bleibt er nicht untätig. Aber die Bande des Gangsters Anderson (Horst Tappert) konnten 20 Millionen Dollar und zusätzlich Juwelen im Wert von 10 Millionen Dollar erfolgreich rauben. Es hat auch deshalb funktioniert weil sie die Hilfe des jungen Chemikers Tommy Wheeler (Christian Doermer) hatten. Immerhin kennt Jerry Tommys Freundin Violet (Yvonne Monlaur), eine Nachtclubsängerin und die sehr besorgt ist, weil sie ahnt, dass ihr junger Freund in Schwierigkeiten steckt. Eine zweite Bande beobachtet die Vorbereitungen zum Raub und so kommt Tommy noch vor der erfolgreichen Ausführung des Coups noch mehr in die Bredouille, denn diese beiden Hintermänner zwingen ihn, ein doppeltes Spiel zu treiben. Andersons Männer schöpfen Verdacht und so wird er von ihnen beobachtet, verfolgt, gejagt und kommt bei der Autoverfolgungjagd ums Leben. Noch ahnt seine Freundin nichts von seinem Tod, doch sie wird von Andersons Leuten entführt. Da Jerry ihr seine Nummer gab, ist er wieder im Spiel...



















































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