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Montag, 2. März 2026

Der rote Korsar


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Regie: Robert Siodmak

Vallo, der Piratenkapitän...

Der 1950 entstandene Swashbucklerfilm "Der Rebell" von Jacques Tourneur war nicht nur mit fast 6 Millionen Dollar Umsatz ein Riesenhit im Kino - die beiden Darsteller Burt Lancaster und Nick Cravat konnten noch dazu ihre akrobatischen Fähigkeiten mehrmals unter Beweis stellen. Durch diesen Erfolg kam 2 Jahre später mit dem gleichen Erfolgsgespann Lancaster und Cravat der Piratenfilm "Der rote Korsar" (Originaltitel: The Crimson Pirate) ins Kino, auch dieser Film war mit 2,5 Millionen Dollar Umsatz in den US-Kinos ein Erfolg und es war dem Regisseur Robert Siodmak zu verdanken, dass das dramatische Drehbuch in eine turbulente Abenteuerkomödie umgeschrieben wurde.  Ein Element des Films sind die Stunts von Lancaster und Cravat. Die beiden Jugendfreunde waren in den 1930er-Jahren als Artistenduo „Lang and Cravat“ gemeinsam im Zirkus aufgetreten, in den 1950er-Jahren drehten sie dann gemeinsam mehrere Filme. Wie bereits im zwei Jahre zuvor gedrehten "Der Rebell" war die Rolle von Cravat stumm. Grund dafür war der starke unüberwindbare Brooklyn Akzent, der einfach nicht in diese Historienabenteuer passte. Aus filmhistorischer Sicht ist "Der rote Korsar" bis heute einer der ganz großen Klassiker seines Genres, der selbst für den Megaerfolg "Fluch der Karibik" Inspiration war.   Ende des 18. Jahrhunderts kapert der karibische Piratenkapitän Vallo (Burt Lancaster) mit seiner Mannschaft eine Fregatte der königlichen Marine. An Bord befindet sich Baron Gruda (Leslie Bradley), ein Sondergesandter des Königs, der auf dem Weg zur Insel Cobra ist, um einen Aufstand unter der Führung von El Libre (Frederic Leister) niederzuschlagen. Baron Gruda und Vallo einigen sich: Vallo lässt den Baron und seine Mannschaft frei, behält aber die Fregatte. Im Gegenzug sollen sie El Libre gefangen nehmen und ihn dem Baron gegen eine hohe Belohnung ausliefern. Vallo und seine Mannschaft segeln nach Cobra, wo der Kapitän und sein Leutnant Ojo (Nick Cravat) an Land gehen und sich mit den Rebellen der Insel treffen, angeführt von Pablo Murphy (Noel Purcell) und El Libres Tochter Consuelo (Eva Bartok). Vallo und Ojo erfahren, dass El Libre gefangen genommen und auf der Insel San Pero inhaftiert ist. Nachdem sie nach San Pero gesegelt sind, gibt sich Vallo als Baron aus und befiehlt, die Gefangenen in seine Obhut zu übergeben. Consuelo ist verzweifelt, als sie erfährt, dass Vallo sie, El Libre und einen Professor (James Hayter), der ebenfalls gefangen gehalten wird  an Baron Gruda verkaufen will. Sie fleht ihn an, sie zu begleiten, doch er weigert sich. Vallos erster Offizier, Humble Bellows (Torin Thatcher), belauscht das Gespräch und wendet sich gegen seinen Kapitän, weil dieser sein Wort gebrochen hat. Vallo lässt El Libre und Consuelo gehen, doch die Wachen des Königs erwarten sie bereits. El Libre wird getötet und Consuelo gefangen genommen. Die Piraten meutern gegen Vallo, und Humble Bellows wird zu ihrem neuen Kapitän gewählt. Baron Gruda nimmt die Piraten gefangen und zwingt Consuelo, den Gouverneur von Cobra zu heiraten. Vallo will Consuelo befreien, doch der Professor überzeugt ihn, zuerst die Unterstützung der Inselbewohner zu gewinnen. Um die gut ausgebildeten und bewaffneten Truppen auf Cobra zu besiegen, lässt der Professor die Rebellen eine Vielzahl futuristischer Waffen bauen, darunter Panzer, Gatling-Kanonen, Flammenwerfer, einen Heißluftballon und ein U-Boot. Am Tag der Hochzeit stürzen die Menschen den Gouverneur und seine Wachen. Es entbrennt eine gewaltige Land- und Seeschlacht, die mit der Zerstörung des Piratenschiffs, der Eroberung des Marineschiffs, dem Tod des Barons und der Wiedervereinigung der Liebenden endet. Der Film schließt mit einem leidenschaftlichen Kuss von Vallo und Consuelo auf dem Oberdeck, während die Piraten auf dem erbeuteten Schiff unten feiern...









Siodmak, der in Hollywood vornehmlich Filme der schwarzen Serie wie "The Killers", "Der schwarze Spiegel", "Zeuge gesucht", "Die Wendeltreppe", "Unter Verdacht", "Schrei der Großstadt" und "Gewagtes Alibi" drehte, hatte auch diesem Abenteuerfilm in Technicolor sein Können bewiesen. Gedreht wurde der Film in Ischia, der Bucht von Neapel und in den Teddington Studios. Kritiker verglichen Lancaster lobend mit Douglas Fairbanks Sr.








Bewertung: 8,5 von 10 Punkten.
 

Samstag, 25. Oktober 2025

Sindbads der Seefahrer


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Regie: Richard Wallace

Sindbads 8. Reise...

RKO hatte ursprünglich geplant, den Abenteuerfilm "Sinbad the Sailor" zur Weihnachtszeit 1946 zu veröffentlichen, doch ein Streik in der Technicolor-Verarbeitungsanlage verzögerte die Entwicklung der Farbkopien. Der Veröffentlichungstermin wurde daher auf den 13. Januar 1947 verschoben, und RKO wählte stattdessen Frank Capras Schwarzweißfilm "Ist das Leben nicht schön?“ als Weihnachtsfilm. Die Produktion des Films kostete 2.459.000 Dollar und erzielte an den Kinokassen lediglich einen bescheidenen Gewinn. Der Hauptdarsteller Douglas Fairbanks Jr. sagte später: "Errol Flynn sagte mir, ich hätte einen großen Fehler gemacht, weil niemand an Säbelrasseln interessiert sei, und ich musste ihm zustimmen". Zudem wirkt das Spiel von Fairbanks jr. sehr gekünstelt und übertrieben, fast wie eine Parodie auf des Helden, den er spielt.   Möglicherweise hat sich Fairbanks an seinen Vater erinnert, er ebenso gymnastisch die Zuschauerinnen der Stummfilmzeit begeisterte. Die noch größere Schwachstelle ist das Drehbuch, das eigentlich eher verworren zu einer verlorenen Insel führt, auf der Gold zu finden ist. Natürlich möchten einige Menschen zuerst dort sein, darunter eine schöne Frau - Maureen O´Hara, die zunächst eher ambivalente Gefühle hegt.  Sindbad (Douglas Fairbanks jr) unterhält eine Gruppe Reisender am nächtlichen Lagerfeuer. Als seine Zuhörer seine langweiligen Geschichten satt haben, erzählt er von seiner achten Reise. Mit seinem Freund Abbu (George Tobias) rettet Sindbad ein Schiff, dessen Besatzung vergiftet wurde. An Bord findet er eine Karte zum verlorenen Schatz Alexanders des Großen auf der sagenumwobenen Insel Deryabar. Als er jedoch nach Basra segelt, wird das Schiff vom örtlichen Khan beschlagnahmt und versteigert. Sindbad erzielt eine Vereinbarung, dass er das Schiff behalten darf, wenn keine Gebote eingehen. Er schreckt alle Bieter mit der Andeutung ab, das Schiff könnte verflucht sein. Im letzten Moment erscheint eine verschleierte Frau namens Shireen (Maureen O´Hara), ein Mitglied des Harems des mächtigen Emirs von Daibul (Anthony Quinn). Als Sindbad gegen sie bietet, schuldet er ihr eine enorme Summe, die er nicht bezahlen kann. Er stiehlt das Geld des Auktionators, um das Schiff zu bezahlen. Als Sindbad Shireen in dieser Nacht in ihrem Garten besucht, erfährt er von einer mysteriösen und tödlichen Person namens Jamal, die vor nichts zurückschreckt, um den Schatz zu erbeuten. Jamal, der nur verschwommen hinter einem Vorhang zu sehen ist, verübt einen Anschlag auf Sindbad. Sindbad flieht und stiehlt das Schiff, für das er eine ruppige Mannschaft anheuert. Unter der Mannschaft kursieren seltsame Geschichten über den bösen Jamal, doch niemand hat ihn je gesehen. Nach einigen Tagen segelt Sindbad zu einem anderen Hafen (Daibul) und riskiert sein Leben, um Shireen im Harem zu besuchen. Er wird gefangen genommen, doch da der Emir ihn für den Prinzen von Deryabar hält, wird er sein Gast. Mit süßen Worten und einigen Tricks entkommt Sindbad erneut und nimmt Shireen mit. Sie segeln nach Deryabar, werden jedoch vom Emir eingeholt und gefangen genommen...








Sindbads Schiffsbarbier Abdul Melik (Walter Slezak) spielt eine Schlüsselrolle in dem Abenteuerfilm von Richard Wallace.  Optisch ist das großzügig ausgestattete Abenteuerspektakel schön anzusehen, der orientalischer Märchenzauber in leuchtenden Farben sorgt für unbeschwerte Unterhaltung für Jung und Alt, wobei die Spannung etwas zu kurz kommt. Kameramann war der Oscarpreisträger George Barnes, der die Trophäe für Hitchcocks "Rebecca" bekam.






Bewertung: 6 von 10 Punkten. .

Sonntag, 19. Februar 2023

Die Piratenkönigin


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Regie: Jacques Tourneur

Anne Providence...

"Ich wäre gestorben, wenn ich die Rolle der Anne nicht bekommen hätte. Die Kostüme sind der Wahnsinn, jedes Mädchen würde darin gut aussehen; die eng anliegenden Hosen und ein Hemd mit offenem Halsausschnitt und diese Stiefel. Ich bin in Lumpen gehüllt, aber es sieht einfach malerisch und verführerisch aus. Und die Figur der Anne ist großartig. Sie wurde vom gefürchtetsten Piraten großgezogen und kennt nur das Gesetz der Macht. Sie ist ein Tier, total animalisch. Ich kann es kaum erwarten bis wir drehen. Natürlich ist es auch eine risikoreiche Rolle, denn du könntest einen Narren aus dir machen, wenn du dein Spiel übertreibst" - so in ungefähr war das Statement der Hauptdarstellerin Jean Peters, die in "Anne of the Indies" (deutscher Filmtitel: Die Piratenkönigin) die Hauptrolle bekam. Eigentlich war für dieses Projekt zuerst Susan Hayward vorgesehen, die aber ablehnte. Dann kam Valentina Cortese ins Gespräch. Jean Peters war also nicht erste Wahl, doch die vielseitige Schauspielerin, deren erste Hauptrolle dies war, lieferte eine überzeugende Darstellung. Es folgten weitere wichtige Rollen in Henry Hathaways "Niagara", in "Viva Zapata" von Elia Kazan, in Samuel Fullers großartigem Noir "Polizei greift ein" oder in dem Publikumshit "Drei Münzen im Brunnen" von Jean Negulesco.
Nachdem sie ein britischen Schiff gekapert hat, bewarht die Piratenkönigin Anne Providence (Jean Peters) den von den Briten gefangen genommen Franzosen LaRochelle (Louis Jordan) davor ins Meer geworfen zu werden. Obwohl ihr wichtigster Gefolgsmann Red Dougal (James Robert Justice) die Begnadigung nur widerwillig akzeptiert. Er willigt ein sich Providences Mannschaft anzuschließen und obwohl Anne eine starke Frau ist, merkt sie, dass sie bei dem gut aussehenden neuen Besatzungsmitglied doch schwach werden könnte. Sie verliebt sich in den Mann. Sie reisen zu einer Insel, wo sich der gefürchtete Captain Blackbeard (Thomas Gomez) aufhält. Blackbeard hat Anne als Kind großgezogen und er ist so etwas wie Mentor und Vater in einem. Auch er misstraut dem Franzosen, zumal er sich sicher ist, dass er den Kerl schon irgendwo einmal gesehen hat. Als Anne mit ihrem Schiff schon wieder in See gestochen ist, kann sich Blackbeard wieder erinnern. Er hat ihn schon einmal bei der französischen Marine gesehen, als ein Pirat gehängt wurde. Das muss ein Verräter sein. Als er diese Information Anne mitteilt, will die es nicht glauben. Denn kurz zuvor kam es zu einem leidenschaftlichen Kuss. Der Mann, den sie liebt, kann kein Spion oder Verräter sein. Als Blackbeard La Rochelle mit dem Säbel verletzt, stellt sich Anne auf die Seite des Verletzten und bricht mit ihrem Ziehvater, der daraufhin unerbittliche Rache schwört. Bald stellt sich heraus, dass La Rochelle für die Briten arbeitet, da sie sein Schiff gekapert haben. Er will es wiederhaben und ausserdem ist er verheiratet mit der schönen Molly (Debra Paget)...




Der Film spielte in den USA ca. 1,5 Millionen Dollar ein und Kameramnn Harry Jackson hat ein gutes Auge für die Optik, denn genau so muss ein Piratenfilm aussehen. Jacques Tourneur führte Regie, ein Jahr vorher wurde mit "Der Rebell" ein weiterer Abenteuerfilm von ihm ein großer Erfolg. Der Film nimmt ein bisschen eine sonderstellung im Genre der Swashbuckler Movies ein, weil eine Frau die Rolle des Draufgängers bekam. Das Konzept des Films war so erfolgreich, dass einige Monate später auch Frank Yerbys Piratenroman "Lady Rotkopf" verfilmt wurde. Regisseur Sidney Salkow präsentierte dem Publikum eine weitere starke weibliche Piratenfigur, die von Rhonda Fleming gespielt wurde. Wenn man die Piratenfilme mit Maureen O´Hara noch dazuzählt, die dem "starken Geschlecht" Paroli bietet, dann erkennt man wieviel Emanzipationsgedanken in diesen Filmen schon transportiert wurden. Am Ende siegt dann doch die Liebe über den Hass, auch wenn es für Anne Providence kein HappyEnd gibt.





Bewertung: 7 von 10 Punkten.

Mittwoch, 8. Februar 2023

Sturmfahrt nach Alaska


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Regie: Raoul Walsh

Die Welt in seinen Armen...

Während der 1951 gedrehte Seefahrerfilm "Des Königs Admiral" von Raoul Walsh sehr bald zu einem Klassiker des Genres wurde, geriet sein ein Jahr später gedrehte "Sturmfahrt nach Alaska" leider in Vergessenheit, obwohl er zu seiner Zeit ein Kinohit wurde. Er spielte in den USA 3 Millionen Dollar ein und in Großbritannien gelang dem Piratenabenteuer sogar ein Top10 Erfolg im Jahresranking der besten Filme. In der Mitte des Films zeigt Walsh ein aufregendes Seerennen. Anthony Quinn spielt seine Rolle als verschlagener Piratencaptain "der Portugiese" als wäre er für diese Rolle geboren und Ann Blyth ist strahlend schön als russische Adlige. Held der Geschichte ist Gregory Peck, der den Robbenjäger "The Boston Man" spielt.
Auch wenn vielleicht die größten Meisterwerke von Raoul Walsh (High Sierra, Verfolgt, Vogelfrei, Sprung in den Tod oder Die wilden Zwanziger)  vor den 50er Jahren entstanden sind, drehte der Regisseur in diesem Jahrzehnt ebenfalls sehr geschätzte Filme - der Unterschied zwischen den beiden Schaffensphasen lag vielleicht darin, dass sich Walsh Anfang der 50er Jahre dazu entschied seine Projekte in Farbe bzw. Techicolor zu drehen.
Der Film macht eine Menge Spass, auch wenn die Robbenjagd alles andere als gutzuheißen ist. Anfang der 50er Jahre war man lange nicht so weit mit Tierschutz, zum Glück hat sich das grundlegend geändert. Es wird jedoch in einem Dialog greifbar, dass die Russen, Kontrahenten des Boston Man, die Tiere wahllos abschlachten, was der Boston Man und seine Leute verurteilen. Sie verschonen immerhin die Weibchen mit ihren Kindern.
Ausserdem ist eine Robbe sozusagen wichtiges Besatzungsmitglied auf dem Schiff von Captain Jonathan Clark, wie der Boston Man laut seiner Geburtsurkunde heißt.
Es ist das Jahr 1850 und in San Francisco hält sich auch die schöne russische Gräfin Marina Selanova (Ann Blyth) auf, die vor der arrangierten Ehe mit Prinz Semyon (Carl Esmond) geflohen ist. Sie will mach Sitka, wo ihr Onkel, der Gouverneur Ivan Vorashilov (Sig Ruman) sie vor dieser Heirat beschützen könnte. Sie bucht eine Überfahrt mit dem Portugiesen (Anthony Quinn), der dafür extra mehrere Besatzungsmitglieder des Boston Man "shanghaid" hat. Zum Glück hat der von der Entführung seiner Männer erfahren und stürmt die Kneipe, wo sie gefangen gehalten werden. Er kann sie befreien. Somit braucht die Gräfin ein anderes Schiff, dass sie nach Sitka bringt. Sie lässt ihren Begleiter mit Captain Clark verhandeln, doch der hat kein Interesse, weil er die Russen nicht mag. In ihrer Verzweiflung mischt sich Gräfin Marina inkognito unter die Gäste zu der Party, die Clark im Hotel für seine gesamte Mannschaft veranstaltet. Die beiden lernen sich kennen. Sie gibt vor eine Begleiterin der Gräfin zu sein, die sich wünscht San Francisco und die dortigen Sehenswürdigkeiten kennenzulernen. Captain Clark gefällt diese attraktive Frau und sie verbringen die Nacht gemeinsam damit die Highlights der Stadt zu besuchen. Auch Marina verliebt sich in ihn. Es folgt ein Heiratsantrag, den Marina liebend gerne mit "Ja" beantwortet. Am anderen Tag soll die Hochzeit stattfinden, doch dann ist Marina plötzlich verschwunden...




Im Film gehts turbulent weiter. Immer wieder trifft der Boston Man auf seinen Konkurrenten, der nichts unversucht lässt Sieger im Kampf mit Jonathan Clark zu werden. Im Film kommen die russischen Praktiken nicht gut weg, was aber nicht stören muss. Es ist eine erfundene Abenteuergeschichte, zur Zeit als Alaska noch eine russische Kolonie war. Doch diese Kolonie erwies sich für das Russische Kaiserreich unter Zar Nikolaus I. als unrentabel. Für umgerechnet 7,2 Millionen Dollar kauften die USA dem Russischen Reich die Kolonie ab. Dies geschah am 18. Oktober 1867. Die Kameraarbeit wurde Russell Metty übertragen, der einmal mehr einen klasse Job macht und dem Regisseur gelang ein spannender Abenteuerfilm. Neben Henry King gilt Raoul Walsh bis heute als Meister der s.g. "americana" - Filme mit der Darstellung der amerikanischen Gesellschaft, die auf einfachen und ehrlichen zwischenmenschlichen Beziehungen aufbaut. John McIntire ist als rechte Hand des Boston Man zu sehen, Andrea King verkörpert eine Freundin des Kapitäns.




Bewertung: 7,5 von 10 Punkten.