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Donnerstag, 8. Juli 2021

Lady in Zement


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Regie: Gordon Douglas

Chaotischer Auftrag...

Gordon Douglas drehte mit Superstar Frank Sinatra in den 60er Jahren drei Neo-Noirs. Im besten dieser Filme "Der Detektiv" spielt Sinatra den ermittelnden Sergeant Joe Leland. Der Vorgänger hieß "Der Schnüffler" und dort wurde er als Privatdetektiv Tony Rome dem Kinopublikum von 1967 bekannt gemacht. Leider war "Der Schnüffler" schwächer als "Der Detektiv", doch der Erfolg brachte die Fortsetzung "Lady in Zement" zur Welt. "Lady in Zement" spielte immerhin fast 7 Millionen Dollar an der Kinokasse ein, auch wenn Frank Sinatra in diesem Film fast ein bisschen lustlos agiert, aber immerhin sorgt die Sexbombe Raquel Welch für weitere Filmstarpower.
In Howard Hawks "Tote schlafen fest" ist zwar auch alles etwas verworren und konfus, aber der Regisseur spielt mit diesem Nichtwissens-Faktor gekonnt und schuf damit ein Meisterwerk der Filmgeschichte. Hier in "Lady in Zement" ist der Handlungsverlauf zerstückelt und wirr, aber sowas von, dass man schließlich nicht gebannt bei der Sache bleibt, sondern irgendwie das Interesse verliert. Man weiß nie worum es wirklich geht.
Ausserdem ist alles ein bisschen geklaut. Ein etwas linkischer bulliger Riese sucht seine Verflossene und engagiert einen desillusionierten Schnüffler. Das erinnert doch stark an Raymond Chandlers "Farewell my Lovely", wo Philip Marlowe für Moose Malloy sein verflossenes Liebchen Velma sucht.
In "Lady in Zement" spielt Bonanza-Hoss Dan Blocker diesen Auftraggeber. Er heißt Waldo Gronski und nimmt die Dienste von Tony Rome (Frank Sinatra) in Anspruch. Könnte die Lady in Zement, diese Leiche, die Tony Rome beim Tauchen vor der Küste Miamis im Wasser gefunden hat, diese Gesuchte sein. Jedenfalls ist Gronski kein einfacher Zeitgenosse und tatsächlich ist eine Sandra Lomax wie vom Erdboden verschwunden. Eine erste Spur führt den Detektiv zu der reichen Kit Forrest (Raquel Welch), die die Gesuchte kannte. Natürlich ermittelt nun auch die Polizei. Lieutenant Dave Santini (Richard Conte) ist ein guter Freund von Tony Rome. Auch der Gangster Al Munger (Martin Gabel) und dessen Sohn Paul (Steve Peck) scheinen in den Fall verwickelt zu sein. Auch der Besitzer eines angesagten Nachtclubs steht im Fokus von Romes Ermittlungen. Dann gibt es mit Maria Baretto (Lainie Kazan) schon die zweite Leiche und durch seine Ermittlungen findet Tony heraus, dass die tote Frau im Meer tatsächlich diese Sandra war...



Leider ist Gordon Douglas Florida-Noir nur mäßig spannend und auch die deutsche Synchronarbeit wirkt lustlos, indem sie Frank Sinatras Part mit einigen weniger witzigen Zoten versucht aufzupeppen. "Lady in Zement" wirkt leider so leblos wie die schöne Blonde auf dem Grund des Meeres. Die Florida Bilder von Joseph F. Biroc werten den Krimi aber optisch etwas auf.


Bewertung: 6 von 10 Punkten. 
 

Donnerstag, 16. August 2018

Sie kamen nach Cordura

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Regie: Robert Rossen
 
Helden und Feiglinge...
 
Bevor Robert Rossen den Oscar als Produzent für seinen Film "Der Mann, der herrschen wollte" bekam, schrieb er die Drehbücher für "Die seltsame Liebe der Martha Ivers" von Lewis Milestone oder "Desert Fury" von Lewis Allen. Er produzierte Joseph H. Lewis "Alarm in der Unterwelt" und schrieb am Drehbuch von Edgar G. Ulmers "Ohne Erbarmen" mit.
Leider fiel der Filmemacher Anfang der 50er Jahre aufgrund McCarthys Hexenjagd in Ungnade, man warf ihm unamerikanische Umtriebe vor, da Rossen Mitglied der kommunistischen Partei war. Columbia Pictures feuerte ihn und erst als Rossen 1953 erneut vor diesem ominösen Ausschuss erschien und weitere Namen nannte, durfte er wieder arbeiten.
Allerdings konnte er nur noch einmal einen Riesenerfolg verbuchen. Sein 1961 inszenierter "Haie der Großstadt" wurde ein Welterfolg und auch seine beste Arbeit.
Zwei Jahre vorher drehte er den Western "Sie kamen nach Cordura", basierend auf dem gleichnamigen Roman von Glendon Swarthout. Ein Buch, dass weit entfernt von gängigen Westernklischees die Themen "Mut" und "Feigheit" aufgreift und auch als Film ein besonderes Werk des Genres bleibt. Trotz zahlreicher Schnitte der deutschen Kinofassung, die erst durch die DVD-Ausgabe bemerkbar wurden und dem Reinreden der Produzenten. Die wollten eine Art HappyEnd, im Buch stirbt die Figur des Major Thomas Thorn, der von Gary Cooper gespielt wird.  Die Geschichte spielt im Jahr 1916, als die US-Armee gegen die mexikanischen Revolution und Pancho Villa kämpft. Der 63 Jahre alte Colonel Rogers (Robert Keith) hat es sich fest in den Kopf gesetzt durch einen altmodischen Blitzangriff die Villa Ojos Azules zu stürmen. Die Besitzerin Adelaide Geary (Rita Hayworth) beherbergt die feindlichen Mexikaner. Der Armee-Major Thomas Thorn (Gary Cooper) ist keiner dieser Frontsoldaten, die die Villa stürmen müssen. Er hält sich im eher sicheren Hintergrund auf, denn er ist Personaloffizier, also Beobachter des Schlachtengetümmels. Denn er soll Soldaten benennen, die sich im Kampf durch einen besonderen Mut ausgezeichnet haben. Soldaten, die mit ihren Einzelaktionen der Schlacht die wichtigen Impulse für einen Sieg gaben. Tatsächlich kann Thorn durch sein Ferngals fünf Männer ausmachen, die ihm besonders mutig erschienen. So will er Lt. Fowler (Tab Hunter), Sergeant Chawk (Van Heflin), Cpl. Milo Trubee (Richard Conte), und Private Renziehausen (Dick York) für die begehrte Tapferkeitsmedaille vorschlagen. Der junge Private Henry Hetherington (Michael Callan) soll die Auszeichnung für die vorangegangene schlacht erhalten. Enttäuscht reagiert Rogers, dass Thorn ihn nicht berücksichtigt - schließlich war er es, der Thorn vor einigen Jahren wegen Feigheit deckte. Das dunkle Geheimnis aus der Vergangenheit verfolgt Thorn seit dieser Zeit. Er beschäftigt sich sehr stark mit den Themen Mut und Feigheit und weiß, dass nur das hohe Ansehen seines Vaters verhindern konnte, dass er nicht wegen dieser Geschichte von damals bestraft wurde. Aus Wut gibt Rogers Thorn den Befehl die fünf Helden und Mrs. Geary nach Cordura zu bringen. Der Frau soll dort als Verräterin der Prozess gemacht werden und die Soldaten sollen dort geehrt werden. Doch die Reise durch das Wüstenland offenbart immer mehr, dass keiner der Helden scharf drauf ist, als solcher geehrt zu werden. Die Gründe sind verschieden und Trubee kennt auch die unrühmliche Vergangenheit von Thorn....



Damit zeigt "Sie kamen nach Cordura" die Widersprüchlichkeit von Helden und Feiglingen. Vielmehr variiert das Verhalten der Menschen. Die Helden erweisen sich dabei auch immer mehr als Schwächlinge, obwohl sie in der Schlacht selbstlos und heroisch agierten und der als feige bezeichnete Vorgesetzte und die schöne, aber etwas verlebte Gefangene wachsen über sich hinaus, um nach Cordura zu kommen.
Dabei wurde Rita Hayworth vom Maskenbildner etwas auf "älter" geschminkt und sie hat als Adelaide Geary eine gute und dankbare Rolle. Gary Cooper wurde vorgeworfen, dass er für die Figur viel zu alt ist - und tatsächlich ist dies vielleicht auch die größte Schwäche dieses interessanten Films, denn man nimmt ihn diesen sehr späten Bewusstwerdungsprozess nicht mehr so ganz ab. Dazu stellt er den Soldaten, die er nach Cordura bringen soll, viel zu differenzierte Fragen, um nicht schon viel vorher diese Reife zu erlangen, die am Ende des Films sichtbar ist. Ein viel jüngerer Darsteller wäre in der Rolle des Thomas Thorn sicherlich glaubwürdiger gewesen. Dennoch ist "Sie kamen nach Cordura" kein Reinfall - er ist von Burnett Guffey gut fotografiert und setzt auf Dialog statt auf große WesternAction.



Bewertung: 6,5 von 10 Punkten. 

Freitag, 5. Juli 2013

Geheimring 99



Regie. Joseph H. Lewis

Der Cop und der Gangster....

Der Polizei Lieutenant Leonard Diamond (Cornel Wilde)  ist schon seit längerer Zeit auf einem persönlichen Kreuzzug, um den sadistischen Gangsterboss Mr. Brown (Richard Conte) zu Fall zu bringen. Doch so einfach ist das nicht. Der hat nämlich gute Verbindungen und Untergebene, die ihm willenlos gehorchen und für ihn morden. Joel McClure (Brian Donlevy) ist einer davon, dabe war der mal Mr. Browns Boss. Aber auch seine Folterknechte und Schläger Fante (Lee van Cleef) und MIngo (Earl Holiman) verrichten wertvolle Dreckarbeit für den Chef. Diamond ist eigentlich in Mr. Browns Freundin Susan Lowell (Jean Wallace) vernarrt, verbringt aber seine einsamen Nächte mit dem Nachclub-Girl Rita (Helene Stanton). Bald erhält Diamond eine Information, die mit dem Frauennamen "Alicia" zusammenhängt und möglicherweise einen dunklen Punkt in Mr. Browns Vergangenheit offenbaren könnte. Damit spielt der Lieutenant aber ein gefährliches Spiel auf Leben und Tod...






"Geheimring 99" von Joseph H. Lewis entstand 1955 und heisst im Original "The Big Combo". Der Film ist zwar wenig bekannt,  wird allerdings seit Jahren als Geheimtipp in Sachen Film Noir gehandelt. Darüberhinaus zählt er mit Meisterwerken wie "Im Zeichen des Bösen" von Orson Welles oder Robert Aldrichs "Rattennest" zu den späten Vertretern der scharzen Serie. Kameramann John Alton (Anders als die anderen, Die Brüder Karamasow, Elmer Gantry) liefert dazu die passenden Schwarzweiß Bilder.
Bei seinem Erscheinen hatte der Gangsterfilm kein großes Echo. Aus heutiger Sicht sind die zwei Themen des Films "Gewalt und Sexualität" interessant platziert. Die beiden Handlanger des Gangsterbosses sind trotz Hays Code homosexuell und miteinander liiert. Auch die Hauptfigur Diamond ist eine Art Sklave seiner Begierden. Er trifft sich rein egoistisch immer mal wieder mit einer Frau, die er nicht leibt und die eigentlich viel mehr von ihm möchte als diese One Night Stands. Andererseits ist er besessen von der Idee das Liebchen des Gangsters zu erobern.
Endlich ist dieser unbekannte Klassiker der Schwarzen Serie auch in deutscher Sprache als DVD erschienen. Das Bild ist akzeptabel, aber nicht optimal. 





Bewertung: 8 von 10 Punkten.

Mittwoch, 12. Dezember 2012

Gefahr in Frisco




Regie: Jules Dassin

Begehrte Apfelfracht...

Auf das Konto von Jules Dassin gehen große, düstere Filmklassiker der 40er und wie "Zelle R 17", "Die nackte Stadt" oder "Die Ratte von Soho", der 1950 gedreht wurde.
Ein Jahr früher entstand mit "Gefahr in Frisco" ein weiterer Film Noir unter seiner Regie.
Auffallend in seinen Filmen ist der Hang zu einem großen Realismus. In "Gefahr in Frisco" zeigt er die Welt, so wie sie damals war und arbeitete zu diesem Zweck an Originalschauplätzen, z.B. dem Großmarkt von San Francisco.
Als der Kriegsheimkehrer Nick Garcos(Richard Conte) nach Californien zurückkehrt, erwartet ihn gleich bei der Ankunft im Elternhaus eine grausame Überraschung: Sein Vater (Morris Carnovsky), ein armer Osthändler, der Geschäfte mit dem umstrittenen Großhändler Mike Figlia (Lee J. Cobb) getätigt hat, wurde in San Francisico Opfer eines mysteriösen Autounfalles, bei dem er beide Beine verlor.
Er vermutet sogar, dass er nie Geld von Figlia erhalten hat, sondern von ihm stark betrunken gemacht wurde, so dass dieser Unfall eher ein Verbrechen war.
Doch beweisen lässt sich dies schlecht, zumal der alte Garcos sich an nichts mehr erinnern kann. Figlia gilt zwar unter den anderen Obsthändlern als skrupelloser Gangster, der alles tut, um den größten Profit zu machen - aber bisher konnte man ihm nie was nachweisen.
Nick hat etwas Geld mitgebracht und steigt bei dem zwielichten Ed Kinney (Millard Mitchell) als Partner ein. Ihr Ziel ist es zwei volle LWKs mit geladenen Äpfeln in San Francsico zu verkaufen. Der geschätzte Gewinn ist sehr hoch für beide Männer und Nick will auch noch ein Wörtchen mit Figlia wechseln und herausfinden, was damals wirklich geschah.
Mit dem Geld will er schnell seine Verlobte Polly (Barbara Lawrence) heiraten, doch vorerst muss er sich auf dem riesigen Markt behaupten und auf Ed warten, der sich noch auf der Fahrt befindet, da dessen klappriges Fahrzeug immer mehr den Geist aufgibt. Nick macht auch sehr schnell Bekanntschaft mit Figlia und auch eine schöne, geheimnisvolle Fremde, die Prostituierte Rica (Valentina Cortese) scheint sich für ihn zu interessieren....

"Gefahr in Frisco" ist ein klasse Film Noir, der vor allem auch durch seine Geschlossenheit und atmosphärische Dichte in perfekter Weise überzeugt.
Dabei zeigt der Film einerseits den alltäglichen Kampf uns Überleben des kleinen Mannes und andererseits Ausbeuter, denen kein Mittel mies genug ist, um Kohle zu machen.
Figlia steht für den über Leichen gehenden Geschäftsmann, der sich immer wieder durchsetzen kann.
Auch die Figuren sind in Jules Dassins Film sehr interessant: Ed, einerseits ein Strolch, der gerne auch mal seine Geschäftspartner über den Tisch zieht, aber auch letztendlich zum treuen Retter in der Not wird.
Auch die Prostituierte Rica, eine labile Frau mit zweifelhaftem Ruf und Vergangenheit ist zuerst vor allem an Geld interessiert - doch auch sie entwickelt im Laufe dieser entscheidenden Nacht in der Hafengegend ganz neue Facetten und Bedürfnisse.
"Gefahr in Frisco" war Dassins letzter Hollywoodfilm, bervor er nach Europa ins Exil ging. Das Komitee für unamerikanische Umtriebe hatte ihm eine kommunistische Gesinnung nachgewiesen, was zu einem Arbeitsverbot in Hollywood führte. Einige Jahre später drehte er in Frankreich mit "Rififi" seinen neben "Sonntags nie" bekanntesten Film.
Bewertung: 9 von 10 Punkten.

Dienstag, 11. Dezember 2012

Schrei der Großstadt


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Regie: Robert Siodmak

In den dunklen Straßen von New York...

Finstere Großstadt, nächtliche Metrople: Alfred Newmans bekanntes New York Theme Street Scene leitet die düstere Story musikalisch mit Bildern der Stadt, von Leuchtreklamen bis Hinterhof, ein.
Robert Siodmaks Meisterwerk im Noir Genre ist sicherlich der grossartige "The Killers", aber auch der etwas weniger bekannte "Schrei der Großstadt" ist auf jeden Fall eine Empfehlung wert. Er entstand 1948 gleich im Anschluss an "Gewagtes Alibi", ebenfalls ein Noir des emmigrierten deutschen Regisseurs.
Beide Filme muss man zwingend zu den Klassikern des Genres zählen.
Die Wurzeln des Film Noirs liegen eindeutig im deutschen expressionistischen Stummfilm, bei dem schon viel mit Schattenbildern gearbeitet wurde. "Schrei der Großstadt" zeigt allerdings nicht die bevorzugte Noir Story von diesem Typen, der die unbekannte, geheimnisvolle Schönheit trifft, die zu allem Unglück auch noch diesen unwiderstehlich unmoralischen Charakter besitzt, und ihr hoffnungslos verfällt.
Dies ist die Formel, aus der die meisten Filme der Schwarzen Serie gestrickt sind. Anders in "Schrei der Großstadt", da fehlt die "Femme Fatale", aber es sind gleich mehrere Frauentypen, die zumindest die Geschicke des angeschossenen, im Krankenhaus liegenden Gangsters Martin Rome (Richard Conte) leiten:
Die junge Teena Ricante (Debra Paget), die er liebt. Einerseits möchte er sie aus seinem kriminellen Leben heraushalten und mit ihr ein neues Leben beginnen. Andererseits ist er schon zu sehr im Abstieg.
Das Flittchen Brenda (Shelley Winters), die ihm im Laufe der Geschichte hilft. Und die böse Drachenlady Rose (Hope Emerson), die wichtige Schlüsselfigur.
Hauptthema ist allerdings die frühere Freundschaft von Rome mit Lieutenant Candella (Victor Mature), beide wuchsen als Kinder gemeinsam in Little Italy auf. Candella ging bei der Familie Rome ein und aus und später zur Polizei. Er schaffte den Sprung, Rome wurde vom Kleingangster zum Mörder. Auf der Flucht erschoss Rome einen Polizisten und liegt deshalb im Krankenhaus, auf ihn wartet der elektrische Stuhl. Candella und seine Leute ermitteln auch noch in einem Juwelenraub. Ein dubioser Anwalt mischt noch mit..





Siodmak zeigt auch hier wieder sein Können für die Inszenierung spannender Szenen und auch schauspielerisch ist der Film sehr überzeugend. So gelingt es vor allem auch Victor Mature seiner Rolle einen sehr ambivalenten, schwer durchschaubaren Charakter zu verleihen. Er ist nicht immer dieser durchweg positiv besetzte Gesetzeshüter und Held, sondern er leistet sich im Großstadtdschungel kein Mitleid, kennt bei den Verhaftungen wenig Erbarmen



Bewertung: 8 von 10 Punkten