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Sonntag, 12. Januar 2025

Die Elenden (1935)


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Regie: Richard Boleslawski

Die Leidensgeschichte des Jean Valjean...

 Der in Polen geborene Filmemacher Richard Boleslawski ging 1929 nach Hollywood und wurde dort ein vielbeschäftiger Regisseur. Er starb viel zu früh im Alter von 48 Jahren im Jahr 1937. Sein früher Tod hat sicherlich auch etwas mit seiner Erkrankung zu tun, die er sich durch verfiftetes Quellwasser während der Dreharbeiten zu seinem Film "Im Garten Allahs" zuzog und ihn sehr schwächte. Er erholte sich zwar noch einmal, aber kurze Zeit später erlag er einem plötzlichen Herztod. Einer seiner bekanntesten Filmen war sicherlich die Verfilmung von Viktor Hugos bekanntem Roman "Die Elenden", der es bis heute gesamthaft auf ca. 2 Dutzend Filmadaptionen bringt.  Ausserordentlich erfolgreich war die Verfilmung aus dem Jahr 1958 mit Jean Gabin, die mit über 8 Millionen Zuschauern zum erfolgreichsten Film im seinem Heimatland wurde. 1982 spielte Lino Ventura die tragische Figur des Jean Valjean und auch die TV-Verfilmung mit Gerard Depardieu aus dem Jahr 2000 erhielt sehr gute Der Film von Boleslawski wurde bei der Oscarverleihung 1936 mit vier Nominierungen geehrt, ging allerdings in allen vier nominierten Kategorien (Bester Film, beste Regieassistenz Eric Stacey, Kameramann Greg Tolland und Barbara McLean für den besten Schnitt) leer aus.  Die Geschichte spielt im frühen 19. Jahrhundert. Der rechtschaffene, aber sehr arme Jean Valjean (Frederic March) wird wegen Diebstahl eines Laibes Brot zu 10 Jahren Galeerenstrafe verurteilt. Er zerbricht nicht an der harten Zwangsarbeit und wird nach 10 Jahren entlassen. Doch nach seiner Entlassung wird alles noch viel schlimmer. In Gefangenschaft bekam er immerhin etwas zu Essen. Nun wird er überall wie ein Verbrecher behandelt. Er wird überall abgewiesen und von der gesamten Gesellschaft wird er geächtet. Nur Bischof Bienvenue (Sir Cedric Hardwick) nimmt in bei sich auf, bietet ihm ein Nachtlager an und zeigt ihm den richtigen Weg. Unter anderer Identität gelingt es dem ehemaligen Sträfling eine Existenz aufzubauen und er wird ein angesehener Bürger, den man sogar zum Bürgermeister wählt. Dort in der Stadt, in der er sich niedergelassen hat, begegnet er Inspektor Javert (Charles Laughton) wieder, der sein Aufseher war und nun ausgerechnet in seine Stadt versetzt wird. Auch hier vertritt der Pendant eisern den Buchstaben des Gesetzes. Valjean hatte damals unter ihm sehr gelitten, doch zunächst erkennt Javert ihn nicht. Aber irgendwann schöpft er Verdacht und stellt Nachforschungen über den Bürgermeister an, ob es sich in Wahrheit um einen früheren Sträfling handelt, der seiner Meldpflicht nicht nachgekommen ist und daher mit aller Härte des Gesetzes erneut bestraft werden muss.  Javert ist auch verwundert über die Güte des Bürgermeisters, der eine Fabrik hat und auch seine Angestellte Fantine (Florence Eldridge) und deren kleine Tochter Cosette (Marilyn Knowlden als Kind. Die Erwachsene Cosette wird von Rochelle Hudson gespielt) unterstützt. Als ein anderer Mann unschuldig für Valjean gehalten wird und verurteilt werden soll, gibt Valjean seine wahre Identität preis. Er muss nun allerdings vor dem Gesetz und vor Javert fliehen, der es sich zur Aufgabe gemacht hat Valjean zu fassen Sie können in ein Kloster flüchten und als Cosette herangewachsen ist verlassen sie ihre sichere Unterkunft und gehen nach Paris. Dort lernt Cosette Marius (John Beal) kennen, den Anführer einer Studentenbewegung, die sich für Justizreformen stark machen. Sie verliebt sich in ihn, doch Javert ist ihm schon wieder auf der Spur...








In Dieser Adaption wurden viele Änderungen vorgenommen, von denen viele auch in späteren Adaptionen zu finden sind: Valjeans Prozess, sein Leben als Sträfling und seine Freilassung werden chronologisch dargestellt, während im Roman sein früheres Leben in Rückblenden dargestellt wird. Außerdem beginnt der Roman mit der Vorstellung des Bischofs, während er im Film erst erscheint, als Valjean an seiner Tür ankommt. Zudem werden die Kenner des weltberühmten Romans viele weitere Unterschiede entdecken können. Dennoch kann man von einer Verfilmung sprechen, die den Geist der literarischen Vorlage sehr gut umgesetzt hat. Mit Frederic March und Charles Laughton wurden zwei der damals am höchsten geschätzten Darsteller Hollywoods engagiert.









Bewertung: 8 von 10 Punkten.  

Samstag, 21. Januar 2023

Richard III


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Regie: Laurence Olivier

Dunkler Herrscher....

Richard III lebte vom 2. Oktobr 1452 bis zum 22. August 1484 und war von 1483 bis zu seinem Tod in der Schlacht von Bosworth König von England. Er war der letzte englische Herrscher aus dem Haus Plantagenet und zugleich auch der letzte englische König, der auf dem Schlachtfeld sein Leben ließ. Mit seinem Tod endete die Epoche der sogenannten Rosenkriege, in der zwei Nebenlinien der Plantagenets, die Häuser York und Lancaster, einen jahrzehntelangen Machtkampf gegeneinander austrugen.
Ein gutes Jahrhundert nach diesen Ereignissen schrieb William Shakespeare das Drama "Die Tragödie von König Richard III", diese Stück hat das Bild dieses Königs bie heute negativ geprägt.
Mit der Verfilmung von "Richard III" beendete der britische Schauspieler und Regisseur Laurence Olivier seine überaus ambitionierte filmische Adaption von drei Shakespeare Werken. Vorausgegangen waren die gefeierten Filme "Heinrich V" (1943/44) und "Hamlet" (1974), die beide mit einigen Oscars prämiert wurden. Für "Richard III" aus dem Jahr 1955 sprang nur eine Nominierung heraus: Für den Darsteller des Königs und das war nicht schwer zu erraten, wer diese Rolle spielt: Natürlich Laurence Olivier selbst, der auch die Regie inne hatte und gemeinsam mit Alan Dent das Drehbuch schrieb. "Ich, um dies schöne Ebenmaß verkürzt, Von der Natur um Bildung falsch betrogen, Entstellt, verwahrlost, vor der Zeit gesandt - In diese Welt des Atmens, halb kaum fertig - Gemacht und zwar so lahm und ungeziehmend, dass Hunde bellen, hink ich wo vorbei - und darum, weil ich nicht als Verliebter kann kürzen diese fein beredten Tage, bin ich gewillt, eine Bösewicht zu werden und feind den eitlen Freuden dieser Tage " - so beginnt die werksgetreue Verfilmung und so stellt sich die tragische, aber extrem manipulative Hauptperson dem Publikum vor. 
Dieser Richard von Gloucester (Sir Laurence Olivier) hat nur ein Ziel: Er will um jeden Preis der Welt Herrscher des Königreiches werden. Doch zuvor war er es, der geholfen hat, dass  sein Bruder Edward IV (Sir Cedric Hardwicke) den Thron besteigen kann. Dennoch ist er extrem eifersüchtig und gibt seiner kurmmen Rücken und seinem verkümmerten Arm die Schuld, dass er nicht die gleiche Macht erlangen kann. In seinem Frust ersinnt er dunkle und finstere Pläne. Zuerst hat er vor seinen Bruder George, den Herzog von Clarence (Sir John Gielgud) der Verschwörung und Ermordung des Königs zu beschuldigen. Er setzt heimlich Gerüchte in den Umlauf, in denen behauptet wird, dass George Edwards Erben, die Prinzen (Paul Huson und Andy Shine) ermorden will. George wird in den Tower geworfen und später heuert Richard zwei Mörder (Michael Gough und Michael Ripper) an, die George bei einem von Ihm ermöglichten Fluchtversuch töten sollen. Dabei existierte ein Gnadengesuch von Edward, dass George aus dem Gefängnis gebracht hätte. Natürlich hat Richard dieses Gesuch verschwinden lassen. Er hat auch schon seinen nächsten Plan ausgearbeitet. Er macht der schönen Lady Anne (Claire Bloom) unverhohlen den Hof, obwohl diese Frau ihn wegen der Tötung ihres Mannes und ihres Vaters abgrundtief hasst. Er stiftet Unrihe am Hof, schürt Rivalitäten und hetzt den Hof gegen die Königingemahlin Elizabeth (Marry Kerridge) auf. Natürlich alles heimlich und im Hintergrund - durch diese Probleme ist der König geschwächt und ernennt Richard zu seinem Lordprotektor. Dann stirbt Edward IV und der Thronfolger ist der älteste von Edwards Söhnen (Paul Huson). Seine Amtszeit ist jedoch von kurzer Dauer, weil Richard zuerst Lord Hastings (Alan Clunes) verhaften und hinrichten lässt. Dann zwingt er den noch so jungen König mit seinem Bruder zu einem längeren Aufenthalt im Tower, Währenddessen gelingt es ihm mit Hilfe des Herzogs von Buckingham ((Ralph Richardson), seinem Cousin sein Image wesentlich zu verbessern. Auf diese Weise wird Richard zur ersten Wahl des Volkes für das Amt des neuen Königs. Nun am Ziel angelangt lässt der neue König seine Maske fallen und zeigt auch ganz unverhohlen was für böse Gedanken ihn treiben....




"Richard III" ist eine der besten Shakespeare Verfilmungen überhaupt, auch wenn dieser Literaturverfilmung an der Kinokasse ein Erfolg beschieden war. Im Jahr 1995 drehte Richard Loncraine eine weitere Verfilmung dieses Stücks - er verlagerte die Handlung jedoch in ein England der 30er Jahre, dass von einem schrecklichen Bürgerkrieg heimgesucht wird. Die Hauptrolle in dieser ebenfalls gelungenen Neuverfilmung spielte Ian McKellen, der spätere Gandalf aus der Herr der Ringe Trilogie. Neben einer exzellenten Kameraarbeit von Otto Heller, ist vor allem die Ausstattung großartig. für die vor allem Roger kemble Furse und Carmen Dillon verantwortlich waren.





Bewertung: 9 von 10 Punkten.

Samstag, 25. Januar 2020

Rommel, der Wüstenfuchs

























Regie: Henry Hathaway

Auf den Spuren des deutschen Generals...

Johannes Erwin Eugen Rommel wurde "Der Wüstenfuchs" genannt. Der deutsche Generalfeldmarschall war ein großer Militärstratege und wurde bereits im 1. Weltkrieg ausgezeichnet. Während des zweiten Weltkrieges diente er seit Februar 1940 als Kommandeur der 7. Panzerdivision in Frankreich. Noch zu größerem Ruhm verhalf ihm der Einsatz als Befehlshaber des deutschen Afrikakorps und der Panzerarmee Afrika in Norden des Kontinents. Mit seinen Trupper stieß er im Jul 1942 bis El Alamein vor - dies brachte ihm auch den höchsten Respekt seiner Gegner ein. Nach dem Attentat des 20. Juli 1944 wurde er von Adolf Hitler beschuldigt darin verwickelt zu sein und verurteilt wegen Hochverrats. Um beim Volk weiterhin das Image als großer Held des deutschen Reiches aufrechtzuerhalten, zwang man Rommel am 14. Oktober 1944 mit Gift Selbstmord zu verüben. Die Beschuldigungen würden so geheim gehalten und ss wurde ihm darüberhinaus versprochen, dass mit dieser Lösung auch für seine Frau und Sohn Manfred keinerlei Nachteile nach seinem Tod entstehen. Im Film "Rommel, der Wüstenfuchs" ist dies auch die dramatische Schlußszene. Rommel gespielt von James Mason steigt ins Auto von Hitlers Chefadjudant Wilhelm Burghof und General Ernst Meisel, die ihn extra im heimischen Herrlingen abholen. Wenige Minuten später ist Rommel tot - in der Öffentlichkeit wurde es so dargestellt, dass der Tod eine Folge seiner vielen Verletzungen gewesen sein muss.
Henry Hathaways Film ergründet die wahren Begebenheit und Hauptdarsteller James Mason war so glaubwürdig in dieser Rolle, dass er zwei Jahre später den Feldherrn noch einmal in "Die Wüstenratten" von Robert Wise darstellen durfte.
Dabei zeigt der Film sehr eindrücklich das ambivalente Verhältnis von Rommel - sowohl zum Nationalsozialismus als auch zum Widerstand. Der Film von 1951 wirkt dabei sogar etwas prophetisch, denn zur Zeit seines Entstehens war die Beteilihgung am Attentat des 20. Juli mehr als umstrittten. Neuere Forschungen gehen aber davon aus, dass Rommel nicht nur Kenntniss vom Staatsstreich hatte, sondern diesen auch unterstützte und tatsächlich ins Lage der Verschwörer überwechselte.


Mit einer knackig kurzen Laufzeit von 81 Minuten ist Rommel, der Wüstenfuchs" natürlich kein echtes Epos, aber dennoch lohnt sich der Film, der mit weiteren bekannten und guten Darstellern besetzt ist. Jessica Tandy spielt Rommels Frau Lucie Marie. Als Widerständler Dr. Carl Ströhlin ist Cedric Hardwick zu sehen. Everett Sloane spielt Wilhelm Burgsdorf und Leo G. Carroll ist Offizier von Rundsteht. Ausserdem ist Peter van Eyck als deutscher Soldat zu sehen und Richard Boone, später auf Western abonniert, hat eine Nebenrolle als Rommels Adjudant Aldinger zu sehen. Kompettiert wird die überzeugende Darstellerriege von Luther Adler, der den Führer spielt. Erstaunlich ist es, dass Rommel bereits 6 Jahre nach dem Krieg in Hollywood verfilmt wurde und dabei schon damals etwas vom deutschen Widerstand gegen das Regime offenlegt.



Bewertung: 7 von 10 Punkten. 

Freitag, 1. März 2019

Die 10 Gebote

























Regie: Cecil B. DeMille

Der Befreier der hebräischen Sklaven...

"Die 10 Gebote" war die letzte und erfolgreichste Arbeit des legendären Hollywood Regisseurs Cecil B. DeMille. Die Paramount investierte satte 13 Millionen Dollar für die Realisierung dieses Blockbusters. Im Jahr 1956 eine wahnsinnige Summe von Geld. Doch es lohnte sich für die Macher. An der Kasse spielte der Bibelschinken 122 Millionen Dollar ein und wurde nicht nur der Filmhit des Jahres, sondern noch vor "Ben Hur" der erfolgreichste Kinofilm des Jahrzehnts. In den inflationsbereinigten Top 100 der erfolgreichsten Filme liegt DeMilles Remake seines Stummfilms aus dem Jahr 1923 immer noch auf dem sensationellen 7. Rang. Nur "Vom Winde verweht", "Star Wars - eine neue Hoffnung", "Sound of Music", "E.T.", "Titanic" und "Avatar" liegen besser.
Bei der Oscarverleihung für das Jahr 1956 sprangen im Frühjahr 1957 sieben Nominerungen heraus. Diese wurden aber überwiegend in den technischen Bereichen erlangt. Die Darsteller - auch nicht Charlton Heston, der einen glaubwürdigen Moses spielte - wurden bei den Nominierungen nicht berücksichtigt. Immerhin siegte John P. Fulton für seine für die damalige zeit phänomenalen Special Effekte. Vor allem die Teilung des roten Meeres blieb den Zuschauern bis heute in bester Erinnerung. In der Hauptkategorie "Bester Film" hatte de Milles Filme das Nachsehen - es gewann Michael Andersons "In 80 Tagen um die Welt".
Neben Charlton Heston begeistert vor allem Yul Brynner, der am gleichen Abend den Oscar als bester Hauptdarsteller gewinnen konnte - zwar nicht für die Rolle von Ramses, dem Zweiten - sondern für seine Darstellung des Königs Mongut von Siam in dem populären Musical "Der König und ich".
"Die 10 Gebote" gehört mit der Laufzeit von 220 Minuten zu den großen Monumentalfilmen der Kinogeschichte und daher wirkt auch fast alles überlebensgroß und eben salbungsvoll, schließlich wird die Geschichte des Moses aus der heiligen Schrift dem Kinozuschauer nahe gebracht.
Als Pharao Ramses der I. von Ägypten von einer Prophezeiung erfährt, lässt er alle neugeborenen männlichen Kinder der Hebräer töten, denn es soll ein Retter aus ihren eigenen Reihen geboren worden sein, der das versklavte Volk in die Freiheit führt. Jochebet (Martha Scott) hat einen kleinen Jungen geboren. Gemeinsam mit ihrer Tochter Miriam (Babette Bain) legt sie das Baby in einen Korb und lässt diesen im Nil treiben. Baket (Nina Foch), die Tochter des Pharaos findet den Korb und beschließt den Jungen zu adoptieren, obwohl sie weiß, dass es ein Hebräerkind ist. Ihre Dienerin Memnet (Judith Anderson) muss schwören das Geheimnis für sich zu behalten. Sie nennt den Jungen Moses und der wächst beim Pharao Seti I (Sir Cedric Hardwicke) auf, der ihn wie einen eigenen Sohn behandelt. Ja, sogar seinem eigenen egoistischen Sohn Ramses (Yul Brynner) vorzieht. Auch Prinzessin Nefretiri (Anne Baxter), die den zukünftigen Pharao heiraten soll, ist eher auf Moses fixiert als auf Ramses. Der soll für Seti ein Stadt erbauen, doch die harte Linie, die er bei den hebräischen Sklaven anwendet, sorgen nicht für den schnellen Erfolg. Da hat Moses andere Triumphe vorzuweisen, als er mit siegreicher Beute und neuen Verbündeten aus den besiegten Völkern wieder nach Ägypten kommt. Leider wendet sich das Blatt als Seti immer mehr überzeugt ist Moses als Nachfolger zu bestimmen. Nefretiri erfährt durch Memnet, dass ihre Geliebter ein Hebräer ist und bringt die alte Dienerin um. Durch diesen Mord schöpft auch Moses Verdacht und bald wird er erfahren, dass er eigentlich ein Sklave ist. Und er nimmt dieses Joch auf sich...






Im Film wird nach seiner verbannung in der Wüste seine Hochzeit mit Zippora, gespielt von Ivonne de Carlo" gezeigt. Ebenso seine Rückkehr nach Ägypten, wo er den Pharao auffordert seinem Volk die Freiheit zu schenken. Doch das Herz seines "Bruders" ist verstockt...so kommen die zehn Plagen über das Land, was den Pharao zur Rache aufstachelt. Am Ende hat aber Gott entschieden des Pharaos Rachepläne auf das ägyptische Volk umzukehren und die Ägypter mit gleichem Plan zu strafen. Als wenn der Verlust seines eigenen Sohnes nicht genug wäre, schickt Ramses seine Armee den Hebräern hinterher, um sie zu vernichten. Die Verfolger kommen bei der Überquerung des roten Meeres ums Leben. Moses selbst altert im Lauf der Wanderung durch die Wüste und bekommt von Gott die 10 Gebote mit auf den Weg und muss seine ungläubligen landsmänner noch davon abhalten das goldene Kalb anzubeten. "Die 10 Gebote" glänzt natürlich mit einer großen Starbesetzung - ausser den bereits genannten Stars sind John Derek, Debra Paget, Vincent Price, E. G. Robinson und John Carradine zu sehen. Visuell ist "Die 10 Gebote" auch heute noch sehr beeindruckend und wer für kollosale Bauten, für Massenszenen und für viel Pathos schwärmt kommt total auf seine Kosten. 








Bewertung: 8 von 10 Punkten.