Posts mit dem Label Geister werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Geister werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 25. Oktober 2025

Das Haus auf dem Geisterhügel


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Regie: William Castle

Die Nacht im Geisterhaus... 

Nach der Gründug einer eigenen Produktionsfirma entschied sich Regisseur und Produzent William Castle vornehmlich auf das Horrorgenre. Seine Filme peppte er mit Werbegimmick auf, was sein Markenzeichen wurde und was die Filme auch einzigartig machten. Zum Beispiel gab es eine Lebensversicheng über 1.000 Dollar, für den Fall, dass ein Zuschauer an Todesangst sterben würde. Bei einem weiteren Film erhielten die Zuschauer eine spezielle Brille, die monsterhafte Gestalten ausblendeten. In "the Tingler" flüchtet ein wurmartiges Monster, worauf in den Kinos wurmartige Puppen von Statisten in den Zuschauerraum geworfen wurden. Öfters kamen beleuchtete Skelette während der Filmaufführung zum Einsatz.  Vincent Price spielt in dem 1959 realisierten "Haus auf dem Geisterhügel" den exzentrischen Millionär Frederick Loren, der zusammen mit seiner Frau Annabelle fünf Personen zu einer "Spukhaus“-Party in sein Haus eingeladen hat. Wer eine Nacht im Haus bleibt, verdient 10.000 Dollar. Im Laufe der Nacht werden die Gäste mit einer Reihe von Schrecken im Haus gefangen gehalten. Der Film verwendet viele Requisiten aus Spukhäusern, um Angst und Schrecken zu erzeugen. Der Millionär Frederick Loren lädt fünf Personen zu einer Party für seine vierte Frau Annabelle (Carol Ohmart) in ein angeblich von ihm gemietetes Spukhaus ein. Er verspricht jedem Gast 10.000 Dollar unter der Bedingung, dass sie die ganze Nacht im Haus bleiben, nachdem die Türen um Mitternacht verschlossen, alle Fenster verriegelt und Telefone und Radios verboten wurden. Die Gäste sind Testpilot Lance Schroeder (Richard Long)  , Zeitungskolumnistin Ruth Bridges (Julie Mitchum), Psychiater Dr. David Trent (Alan Marshal), Nora Manning (Carolyn Craig), die für eine von Lorens Firmen arbeitet, und der Hausbesitzer Watson Pritchard (Elisha Cook jr) . Alle sind den Lorens und einander fremd. Die Lorens haben ein angespanntes Verhältnis. Frederick ist überzeugt, dass Annabelle versucht hat, ihn zu vergiften, um an seinen Reichtum zu kommen, was Annabelle bestreitet und seinen Verdacht auf Paranoia und Eifersucht zurückführt. Watson glaubt, dass das Haus tatsächlich von den Geistern der dort Ermordeten heimgesucht wird, darunter auch von seinem eigenen Bruder. Er behauptet, dort schon einmal übernachtet zu haben und seit "fast tot“ gewesen, als er am nächsten Morgen aufgefunden wurde. Er führt durch das Haus und zeigt einen Säurebehälter im Keller, mit dem ein früherer Bewohner seine Frau getötet hatte. Als Lance und Nora zurückbleiben, um den Keller weiter zu erkunden, wird Lance in einem leeren Raum eingesperrt und auf den Kopf geschlagen, während Nora von einem Geist konfrontiert wird. Annabelle warnt Lance unter vier Augen, dass ihr Mann etwas plant und sie ihn verdächtigt, seine zweite und dritte Frau nach dem Verschwinden seiner ersten Frau ermordet zu haben. Die Gäste erfahren unten die Regeln der Party und erhalten jeweils eine Waffe zum Schutz. Nach weiteren Erscheinungen beschließt Nora, nicht zu bleiben, doch die Hausmeister schließen die Türen fünf Minuten früher ab und nehmen den Gästen diese Möglichkeit. Als Lance und David einen Schrei hören, finden sie Annabelles Leiche, die aufgehängt ist, um zu suggerieren, dass sie sich erhängt hat. Das Fehlen einer Sitzstange weckt jedoch sofort Mordverdacht.... 








Wirklich spannend und gruselig ist "Das Haus auf dem Geisterhügel" (House on Haunted Hill) nun wirklich nicht, zumal er sich genüsslich an den Klischees des Genres amüsiert und orientiert. Allerdings ist das Ensemble sichtlich mit viel Engagment bei der Sache. Der Film spielte Dutzendfache seines Budget wieder ein. 








Bewertung: 6 von 10 Punkten. 

Sonntag, 7. August 2022

Ein Gespenst auf Freiersfüßen


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Regie: Joseph L. Mankiewicz

Der Geist und Mrs. Muir...

Joseph L. Mankiewicz erhielt für seine Filme "Ein Brief an drei Frauen" und "Alles über Eva" sowohl 1950 und 1951 den Oscar als bester Regisseur und als bester Drehbuchautor.
Sein Regiedebüt hatte er mit dem spannenden Gothic-Romantic-Crime "Weßer Oleander" mit Gene Tierney in der Hauptrolle. Mit ihr drehte er auch den phantastischen Liebesfilm "Ein Gespenst auf Freiersfüßen" (Original: The Ghost and Mrs. Muir).
Dieser Film wurde vom American Film Institute auf Platz 73 der besten Liebesfilme gewählt und Kameramann Charles Lang erhielt 1947 eine Oscarnominierung für die beste schwarz-weiiß Kameraführung.
Die Geschichte spielt im Vereinigten Königreich um 1900. Die junge Lucy Muir (Gene Tierney) ist seit fast einem Jahr Witwe. Mit ihrer kleinen Tochter Anna (Natalie Wood, später als junge Frau wird sie von Vanessa Brown verkörpert) lebt sie nun bei der Schwiegermutter Angelica Muir (Isobel Elsom) und deren ledigen Tochter Eva (Victoria Horne). In der ersten Szene des Films macht Lucy den beiden klar, dass sie nun nicht länger bei Ihnen wohnen will. Sie will unbedingt ein neues Leben anfangen und ihr Wunsch ist es an die Küste zu ziehen. Schwiegermutter und Schwägerin sind schockiert und finden die Bestrebung nach neuen Ufern völlig daneben. Aber Lucy bleibt hart und so bereist mit Töchterchen und der Haushälterin Martha (Edna Best) das Küstendorf Whitecliff. Sie mietet dort ein Haus namens Gull Cottage, obwohl Makler Mr. Cocombe (Robert Coote) ihr sehr davon abgeraten hat das ehemalige Haus von Seekapitän Daniel Gregg (Rex Harrison) zu mieten. Denn dort soll es spuken und alle bisherigen Interessenten seien binnen weniger Tage wieder ausgezogen. Tatsächlich scheint der Geist des verstorbenen Seebären dort zu wohnen. Doch anstelle sich zu fürchten, nimmt die neugierige Witwe Kontakt mit dem Wesen aus der Geisterwelt auf. Dabei kommen sich die beiden aus verschiedenen Welten viel näher als gedacht...



In der Rolle des Lebemannes Miles Fairley ist George Sanders zu sehen. Anstelle von Grusel und Horror steht amüsante Unterhaltung auf dem Programm von Mankiewiczs romantischer Geistermär. Der Film basiert auf dem Roman "Der Geist des Captain Gregg" von Josephine A.C. Leslies. Zwischen den beiden Hauptfiguren stimmt die Chemie, was zum Gelingen des Films natürlich sehr wichtig war.




Bewertung: 7 von 10 Punkten.