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Mittwoch, 11. Dezember 2024

Ein Satansweib


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Regie: John Farrow

Das 50.000 Dollar Geschäft... 

"His Kind of Woman" (deutscher Filmtitel: Ein Satansweib) gehört zu den verrücktesten Film Noir Vertretern, denn aus der dunklen Szenerie entwickelt sich zunehmend eine sarkastische Gangsterkomödie mit einem gefeierten Filmstar, der in der Stunde der größten Todesgefahr völlig über sich hinauswächst. Somit ist der Film nicht nur wegen dem perfekten Liebespaar Robert Mitchum und Jane Russell ein hervorragender Genrevertreter, sondern auf dem Höhepunkt der Geschichte darf Vincent Price allen die Schau stehlen. Regisseur war John Farrow, der Vater von Mia Farrow, der von 1939 bis 1942 für RKO Radio Pictures arbeitete. Seine Leistung als Regisseur in dem Kriegsfilm "Wake Island" führte zu einer Oscarnominierung. Er lieferte danach mit "Spiel mit dem Tode", "Die Nacht hat 1000 Augen" und "Where Danger lives" Klassiker der schwarzen Serie und "Ein Satansweib" komplettiert dieses ausgezeichnete Film-Quartett.  Der vom Pech verfolgte professionelle Spieler Dan Milner (Robert Mitchum) nimmt einen geheimnisvollen Job an, der ihn für ein Jahr außer Landes bringt, ihm aber 50.000 Dollar einbringt. Er nimmt einen Vorschuss von 5.000 Dollar und Tickets an, die ihn zu einem abgelegenen mexikanischen Resort, Morro's Lodge, bringen, wo er weitere Anweisungen erhält. Milner fühlt sich zu der einzigen anderen Passagierin seines Charterflugs zu dem Resort hingezogen, Lenore Brent (Jane Russell). Als er ankommt, stellt Milner fest, dass mehrere Gäste des luxuriösen Resorts in Baja California geheime Absichten haben. Er ist enttäuscht, als er erfährt, dass Lenore die Freundin des berühmten Filmschauspielers Mark Cardigan (Vincent Price) ist. Milner belauscht zwei Gäste, den selbsternannten Autor Martin Krafft (John Mylong) und einen Mann namens Thompson (Charles McGraw), die etwas planen, von dem er vermutet, dass er mit involviert ist. Als Milner sie zur Rede stellt, erhält er 10.000 Dollar und erfährt, dass jemand auf dem Weg nach Baja ist, um ihn zu besuchen. Der scheinbar betrunkene Bill Lusk (Tim Holt) fliegt ein, trotz Warnungen vor sehr gefährlichen Sturmbedingungen. Milner glaubt, er müsse der Kontaktmann sein, doch als die beiden allein sind, sagt Lusk, er sei ein verdeckter Ermittler der Einwanderungs- und Einbürgerungsbehörde. Er erzählt Milner, die US-Regierung vermute, dass der Unterweltboss Nick Ferraro (Raymond Burr), der vor vier Jahren nach Italien abgeschoben wurde, plant, unter dem Deckmantel von Milner wieder ins Land zu kommen. Die beiden Männer sind sich körperlich sehr ähnlich und Milner ist ein Einzelgänger, sodass ihn wahrscheinlich niemand vermissen wird. Krafft entpuppt sich sogar als Schönheitschirurg. Damit wird für Milner einiges klar: Er soll aus dem Weg geräumt werden und der Chirurg wird das Gesicht des Unterweltbosses angleichen, dass dieser wieder mit falschen Papieren in die USA einreisen kann. Cardigans Frau Helen (Marjorie Daniels) und sein persönlicher Manager Gerald Hobson (Carleton Young) tauchen auf. Sie war nach Reno gefahren, um sich scheiden zu lassen, hatte aber nicht wirklich vor, es durchzuziehen, da sie ihren Mann immer noch mag. Hobson hält es auch für eine schlechte Idee, da Cardigans Filmvertrag ausläuft und die schlechte Publicity es schwierig machen würde, einen neuen zu bekommen. Da ihre eigenen Pläne ruiniert sind, gesteht Lenore Milner, dass sie eigentlich nur eine Sängerin ist, die einen reichen Ehemann an Land ziehen will. Milner zeigt seine weichere Seite, als er der unglücklichen Frischvermählten Jennie Stone (Leslie Banning) hilft, indem er beim Poker betrügt, um die Spielverluste ihres Mannes vom Investmentmakler Myron Winton (Jim Backus) zurückzugewinnen. Lusk schleicht sich in Thompsons Zimmer, wird jedoch gefasst und getötet. Milner und Lenore stolpern über seine am Strand abgelegte Leiche; Milner ist überzeugt, dass der Tote die Wahrheit gesagt haben muss. In dieser Nacht bringen Thompson und seine Männer Milner zu einer Yacht, die vor Kurzem in der Bucht angekommen ist. Milner kann Lenore eine verschleierte Bitte um Hilfe übermitteln. Sie überredet Cardigan, der es satt hat, nur so zu tun, als sei er ein Held, zu helfen. Während der Schauspieler die Gangster mit seinem Jagdgewehr festhält, schleicht sich Milner zurück auf das Boot, da er weiß, dass der einzige Ausweg aus seinem Schlamassel darin besteht, sich ein für alle Mal mit Ferraro auseinanderzusetzen.... 







Hört sich alles irgendwie verzwickt an, aber das Drehbuch ist klasse und bietet einiges an Sarkasmus in der Geschichte. Die Lovestory zwischen Russell und Mitchum ist knisternd vor Erotik und  beide sprühen bei ihren Treffen vor Funken, während jeder die Entwicklung der Handlung abwartet. Sowohl Mitchum als auch Russell punkten. Russells Charme kommt in eleganten Kostümen, die ein Minimum an Schutz bieten, bezaubernd zur Geltung. Viel wird aus Vincent Prices schauspielerischer Figur gemacht, die die Szenerie verschlingt, und vieles davon sorgt für eine Abwechslung in der sonst so angespannten Entwicklung des Films. Möglicherweise ist es sogar Howard Hughes, dem Produzenten des Films, zu verdanken, dass er John Farrows fertigen film nach Drehschluß noch einmal überarbeitete und dafür Richard Fleischer engagierte. Hughes war überzeugt, dass Vincent Price mehr Szenen haben müsste und daher wurde der Showdown noch einmal umgeändert. Diese BonusSzenen ließen dann auch Price zum Hauptakteur des Höhepunktes werden, was den gesamten Film natürlich viel individueller und auch schräger werden ließ. Jane Russell selbst fand die John Farrow Version deutlich besser, sie fand die Szenerie auf der Jacht mit Schießereien und Injektionsnadeln eher albern. Vielleicht hat sie nicht Unrecht, aber dennoch macht "Ein Satansweib" sehr viel Spass und für mich ist dieser Film ein "Guilty Pleasure" im Genre des Noir Films. 







Bewertung: 9 von 10 Punkten.

Freitag, 9. Februar 2024

Um Haaresbreite


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Regie: Richard Fleischer 

Die Kronzeugin...

1990 inszenierte Peter Hyams mit Gene Hackman und Ann Archer ein gelungenes Remake des Film Noirs "Narrow Margin" (deutscher Titel: Um Haaresbreite) von Richard Fleischer. Der Originalfilm basiert auf einer Erzählung von Martin Goldsmith und Jack Leonard und erhielt 1953 sogar eine Oscarnominierung in der Kategorie "Beste Originalgeschichte".
Fleischers selbst war in seiner aktiven Zeit nie auf ein spezielles Genre festgelegt. 1948 gewann er den Oscar mit dem Dokumentarfilm "Design for Death". Er drehte Filmklassiker wie "20.000 Meilen unter dem Meer", "Die Wikinger", "Der Zwang zum Bösen", "Barabbas", "Die phantastische Reise", "Tora Tora Tora" und "Jahr 2022...die überleben wollen".
Detective Sergeant Walter Brown (Charles McGraw)vom LAPD und sein Partner, Sergeant Gus Forbes (Don Beddoe), werden beauftragt, Frankie Neall (Marie Windsor), die Witwe eines Mafiabosses, zu beschützen, während sie mit dem Zug von Chicago nach Los Angeles fährt, um vor einer Grand Jury auszusagen. Außerdem trägt sie eine Abfindungsliste bei sich, die ihrem ermordeten Ehemann gehörte. Die Auftragsmörder der Mafia wissen nicht, wie sie aussieht. Als die Detectives und Mrs. Neall ihre Wohnung verlassen, werden sie bereits einem Mafia-Attentäter überfallen. Forbes wird erschossen und der Killer, von Brown zwar verwundet, entkommt. Am Bahnhof erfährt Brown, dass er vom Gangster Joseph Kemp (David Clarke) verfolgt wurde. Jeder Mann weiß, dass der andere ein Todfeind ist. Mit Hilfe eines Schaffners gelangt Kemp unter dem Vorwand, er sei auf der Suche nach verlorenem Gepäck, in Browns Zimmer. Kemp versucht, die Tür zum nächsten Abteil zu öffnen, in dem sich Mrs. Neall versteckt, aber Brown sagt dem Schaffner, dass der Raum leer ist und Kemp und der Schaffner gehen. Brown weiß, dass Kemp in ihr Zimmer zurückkehren wird, also versteckt er Neall mit ihrem gesamten Gepäck in der Damentoilette und geht zum Speisewagen, damit Kemp weiß, dass das Zimmer unbewacht ist. Kemp geht zurück und durchsucht beide Räume, findet aber nichts. Kemp kehrt später zum Speisewagen zurück, den Brown verlässt, um Neall zurück in ihr Zimmer zu begleiten. Später trifft der Gangster Vincent Yost (Peter Brocco) Brown und versucht erfolglos, ihn zu bestechen, damit er ihn auf die Kronzeugin aufmerksam macht und sie im Stich lässt, womit er sowohl seine Gier als auch seine Angst anspricht .Er schlägt sogar vor, dass Brown das Bestechungsgeld nutzen könnte, um der Familie seines ermordeten Partners Gus Forbes zu helfen. Durch Zufall freundet sich Brown mit der Passagierin Ann Sinclair (Jacqueline White) und ihrem kleinen Sohn Tommy (Gordon Gebert) an. Als Kemp den Detektive mit Ann zusammen sieht, denkt er sofort, dass es sich um die Witwe des Mafiabosses handelt...






Ein sehr gut gemachtes B-Picture, dass besonders in den Sequenzen im Zug Spannung und Nervenkitzel aufbauen kann.
The Narrow Margin“ wird von Kritikern und Filmhistorikern als klassisches Beispiel des Film Noir angesehen. Die Produktion wurde zum Zeitpunkt der Veröffentlichung gut aufgenommen. Mit einer kleinen Besetzung vergleichsweise unbekannter Darsteller wie  Charles McGraw, Marie Windsor und Jacqueline White ist diese preiswerte Stanley-Rubin-Produktion für R.K.O.  fast ein Musterbeispiel dynamischer Spannung. Dieses unprätentiöse Werk, das von Earl Felton und Richard Fleischer mit prickelnder Sparsamkeit knackig aufgeführt, geschrieben und inszeniert wurde, sollte jeden in seinen Bann ziehen und ein für alle Mal beweisen, dass man auch mit ganz wenig Budget viel bewirken kann.







Bewertung: 8 von 10 Punkten. 

Donnerstag, 7. Dezember 2023

20.000 Meilen unter dem Meer


 

 

 

 

 

 

 

 

 

Regie: Richard Fleischer

An Bord der Nautilus...

Gemeinsam mit H. G. Wells (Die Zeitmaschine) gilt Jules Verne als einer der Erfinder von Zeitreisen. In seinem Roman "Die Reise zum Mittelpunkt der Erde" schickt er seine Protagonisten ins Erdinnere und damit auch in die Vorgeschichte der Menschheit. Zeit und Raum werden hier geologisch kurzgeschlossen, denn die Zeitalter lassen sich an den Erdschichten ablesen. Weitere Erfolge hatte Jules Verne mit seinen Romanen "In 80 Tagen um die Welt", "Die geheimnisvolle Insel", "20000 Meilen unter dem Meer", "5 Wochen im Ballon" oder "Zwei Jahre Ferien". Viele Romane des Schriftstellers, der von 1828 bis 1905 lebte, wurden auch verfilmt. Der in Technicolor gestaltete Abenteuerfilm "20.000 Meilen unter dem Meer" entstand 1954 unter der Regie von Richard Fleischer und war einer der ersten Kinofilme die in Cinemascope gedreht wurden. Die Kinokassen in den USA machten einen Umsatz von 8 Mlilionen Dollar, was zum dritthöchsten Einspielergebnis des Jahres 1954 führte. Nur "White Christmas" und "Caine Mutiny" hatten noch ein besseres Ergebnis. Produziert wurde der Film von Walt Disney, der vor allem durch seine Zeichentrickfilme ein ganz junges Publikum ansprach. So ist Fleischers Film natürlich besonders faszinierend für Kinder und Jugendliche, aber auch für jung gebliebene Zuschauer.
Im Jahr 1868 verbreiteten sich Gerüchte über einen Angriff eines Seeungeheuers auf Schiffe im Pazifischen Ozean. Professor Aronnax (Paul Lukas) und sein Assistent Conseil (Peter Lorre) werden gebeten, Nachforschungen anzustellen und bald an Bord einer Fregatte der US-Marine zu gehen. Zu ihnen gesellt sich der übermütige Harpuniermeister Ned Land (Kirk Douglas). Nach monatelanger Patrouille wird das Monster entdeckt. Die Geschützmannschaft der Fregatte eröffnet das Feuer, aber das Monster dreht sich um und rammt das Kriegsschiff. Ned, Conseil und Aronnax werden über Bord geworfen, während die havarierte Fregatte davontreibt und nicht in der Lage ist, auf ihre Hilferufe zu reagieren. Während sie sich an Trümmern festklammern, stoßen Aronnax und Conseil auf ein Metallschiff und stellen fest, dass es sich bei dem Monster um ein von Menschenhand geschaffenes "tauchendes Boot“ handelt. Unter Deck findet Aronnax ein großes Aussichtsfenster und wird Zeuge einer Unterwasserbeerdigung, während Ned Land auf einem umgestürzten Langboot ankommt. Ned, Aronnax und Conseil werden von den Tauchern entdeckt als sie versuchen, mit dem aufgerichteten Langboot abzureisen, werden jedoch gefangen genommen. Der Kapitän des Schiffes stellt sich als Kapitän Nemo (James Mason) vor, seine Unterwasserboot hat er den Namen Nautilus gegeben. Er nimmt die drei gefangen, wogegen sich insbesondere Ned Land von Beginn an heftig sträubt und die Flucht plant. Aronnax hingegen sieht sich in einem Dilemma, denn auf der einen Seite bewundert er Nemo für dessen naturwissenschaftliche und technische Pionierleistungen, andererseits ist ihm jetzt auch bewusst, dass Nemo als kaltblütiger Mörder unterwegs ist und die Nautilus sein Tötungsinstrument ist. Nemo war einst Arbeitsklave in der Strafkolonie Rura Penthe, wo Arbeiter unter unmenschlichen Bedingungen Rohstoffe abbauen, die westlichen Staaten zur Munitionsherstellung dienen. Aus diesem Grund hat er keinerlei Hemmungen, Rohstofftransportschiffe zu versenken...




Der Film bietet Abenteuer pur, eine Flucht vor den Kannibalen und als Höhepunkt einen Kampf mit einem Riesenkalmar. James Mason überzeugt als als charismatischer Antiheld im Stil von Captain Ahab aus "Moby Dick" von Herman Melville. Auch die Leistung von Kameramann Franz Planer ist hervorragend. Er wurde während seiner Laufbahn fünfmal für den Oscar vorgeschlagen, aber keine dieser Nominierungen reichte zum Sieg.






Bewertung: 8 von 10 Punkten.

Doctor Dolittle


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Regie. Richard Fleischer

Der erste Mensch, der mit Tieren spricht...

Das Musical "Doctor Dolittle" wurde 1967 von Richard Fleischer inszeniert und fällt in der Filmographie des Regisseurs deutlich aus dem Rahmen. Fleischer erhielt bereits 1948 den Oscar für den Dokumentarfilm "Design for death" und drehte in der Folge Filmklassiker wie "20.000 Meilen unter dem Meer", "Die Wikinger", "Der Zwang zum Bösen", "Barabbas", "Die phantastische Reise", "Boston Strangler", "Tora Tora Tora", "Jahr 2022", "Das Gesetz bin ich", "Mandingo", "Ashanti" und "Conan, der Zerstörer".
"Doctor Dolittle" spielte weltweit lediglich 16 Millionen Dollar ein, was bei einem üppigen Budget von 17 Millionen Dollar viel zu wenig an Einnahmen bedeutete. Insgesamt mussten die Macher einen millionenschweren Verlust hinnehmen und auch die zeitgenössischen Kritiken fielen nicht besonders gut aus. Dennoch ist "Doctor Dolittle" im Laufe der Zeit zu einem Kultfilm geworden, nicht nur für Kinder und für Erwachsene, die immer noch ein bisschen Kind in sich haben. Auch für Tierliebhaber und Vegetarier und für Kinofans, die auf phantasievolle Geschichten mit edler Ausstattung schwören. Der Song "Talk to the Animals" ist putzig und Songwritter Leslie Bricusse gewann auch zu Recht einen Oscar. Ebenfalls oscarpreisgekrönt wurden die visuellen Effekte von L. B. Abbott. Insgesamt vergab die Academy 9 Nominierungen, darunter auch für den besten Film und für Kameramann Robert L. Surtees.
Dr. John Dolittle (Rex Harrison) hat mit Hilfe seiner sprechenden Papageiendame Polynesia die Sprache von 498 Tierarten gelernt. Mit "Goldfisch" wären es sogar 499. Der Tierarzt lebt in dem kleinen englischen Dorf "Puddleby on the Marsh" und hat vor langer Zeit schon Medizin studiert. Seine resolute Schwester Sarah (Portia Nelson) hat ihn aber vor die Wahl gestellt entweder für die Menschen ein guter Arzt zu sein oder für die Tiere. Da Dr. Dolittle mit den Tieren besser zurechtkommt und sich auch für die Tiere entschied, verließ er das Haus und praktiziert seither in dem Dorf am Hafen. Seine besten Freunde sind natürlich die Tiere Chee-Chee (Schimpanse), Yip (Hund), Gub Gub (Schwein9 und natürlich die besonders sprachbegabte Papageiendame Polynesia, die bei ihm im Haus wohnen sowie der Katzenfuttermann Matthew Mugg (Anthony Newley) und den kleinen Tommy Stubbins (William Dix). Eine verletzte Ente soll verarztet werden und das ist eine Kleinigkeit für den Tierarzt.
Dolittle steht kurz davor 500 Tiersprachen zu beherrschen und ist gerade dabei zu lernen, wie man mit Meeresbewohnern kommunizieren kann. Daher hat er vor eine Expedition zu starten um die legendäre Große Rosa Riesenseeschnecke zu finden. Doch zuvor muss er sich mit General Bellows (Peter Bull) und dessen Nichte Emma Fairfax (Samantha Eggar) herumschlagen. Letztere läuft bald zum egozentrischen tierarzt über und nimmt dann logischerweise auch an der Expedition teil...







In der Rolle des Zirkusbesitzers Blossom ist Richard Attenborough zu sehen. Weitere Attraktionen in dem verspielten Film ist das zweiköpfige Stoßmich-Ziehdich Lama und die traurige Seehündin Sophie. Bei dem Film kamen über 1.200 lebende Tiere zum Einsatz, es gibt Anekdoten über eine Ziege, die Richard Fleischers Drehbuch fraß und über einen Papagei, der lernte "Schnitt" zu sagen.
Der Film basiert auf der Romanreihe "Doctor Dolittle" von Hugh Lofting.








Bewertung: 8 von 10 Punkten.