Sonntag, 8. Februar 2026

In Montana ist die Hölle los













Regie: Sidney Salkow

Rückkehr eines Revolverhelden...

Sidney Salkow war ein Meister der Low Budget Filme. Sein bekanntester Film ist sicherlich "Ich bin Legende" (The Last Man on Earth) mit Vincent Price in der Hauptrolle. Ein Film, der später auch mit Charlton Heston "Der Omega Mann" und Will Smith "I am Legend" erneut verfilmt wurde. Auch sein Western "Entscheidung am Big Horn" hat eine Fangemeinde. Mit dem Kriegshelden und B-Western Kinostar Audie Murphy drehte er 1964 "In Montana ist die Hölle los"  Er war der zweite von vier Filmen, die in den 1960er Jahren von Grant Whytock und Edward Smalls Produktionsfirma Admiral Pictures produziert wurden. Das Drehbuch basiert auf Steve Fishers Kurzgeschichte „The Fastest Gun“, die bereits die Vorlage für zwei andere Western lieferte: „Top Gun“ (1955) mit Sterling Hayden und „Noose for a Gunman“ (1960) mit Jim Davis und Ted de Corsia als Bösewicht, beide für United Artists. Fisher schrieb zu dieser Zeit auch die Drehbücher für eine Reihe von Techniscope-Western. 1873 kehrt der Revolverheld Clint Cooper (Audie Murphy) nach zwei Jahren in seine Heimatstadt Shelby, Montana, zurück. Er hatte Shelby in Ungnade verlassen, nachdem er in Notwehr zwei hitzköpfige, aber unerfahrene junge Männer der Stadt getötet hatte. Der Vater der beiden, Tom Morrison (Walter Sande), ist überzeugt, dass Cooper sie ermordet hat. Cooper plant, sich in Shelby niederzulassen, um die Ranch seines kürzlich verstorbenen Vaters zu übernehmen und seine alte Freundin Helen (Merry Anders), die Lehrerin der Stadt, zu heiraten. Auf dem Weg nach Shelby trifft er auf seine alte Bande unter der Führung von Spangler (Ted de Corsia). Diese plant nicht nur, die Stadt auszurauben, sondern sie auch niederzubrennen und sich an den Frauen zu vergehen. Spangler glaubt, sein ehemaliger Freund Clint plane selbst, die Bank von Shelby auszurauben, die mit Geldern aus großen Viehverkäufen gefüllt ist. Spangler versucht, Clint für seine 15-köpfige Bande zu gewinnen, um sich an der Stadt zu rächen, die ihn verbannt hat. Andernfalls will er ihn nicht lebend gehen lassen. Clint kann sich befreien und tötet zwei seiner Verfolger. In Shelby angekommen, muss Clint feststellen, dass alle jungen Männer der Stadt zu einem Viehtrieb aufgebrochen sind. Er versucht, die Stadt vor dem bevorstehenden Raubüberfall zu warnen, doch bis auf den Sheriff, seinen alten Freund Scotty (James Best) und den alten Kauz Dan Evans (Frank Ferguson) hassen ihn alle und wollen ihn loswerden. Trotz dieser Unfreundlichkeit willigt Clint schließlich ein, Scotty bei der Verteidigung der Stadt gegen die Bande zu helfen. Dabei erfährt er, dass Helen in einer Woche Scotty heiraten wird. Unterdessen schmieden Tom Morrison und sein Neffe Rick (Rex Holman) einen Plan, Clint zu töten, indem sie es wie Notwehr aussehen lassen...






Der Film zeigt Audie Murphy in einer für ihn sehr typischen Rolle als sympathischen Draufgänger, der natürlich auch eine nicht immer gute Vergangenheit aufweisen kann und zunächst etwas ambivalent zwischen zwei Ideen pendelt. Einerseits will er ein guter Mensch und bürgerlich werden, andererseits sind aber die Geister des Banditendaseins immer noch präsent.






Bewertung: 7 von 10 Punkten. 

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