Montag, 2. November 2026

Fantomas gegen Interpol















Regie: Andre Hunebelle

Ein Trio jagt den Superschurken..

Zunächst war Louis de Funes für den zweiten Fantomas Film gar nicht vorgesehen. Doch die Macher erkannten natürlich, dass de Funes für die größten Lacher sorgte und damit durfte er zum zweiten Mal den verrückten Komissar Juve spielen, der es sich in den Kopf gesetzt hat den größten Verbrecher aller Verbrecher, den Staatsfeind Nr. 1 Fantomas endlich zu fassen. Unterstützt wird er natürlich von Journalist Jerome Fandor und dessen hübscher Braut Helene. Es gab für Teil 2 aber zunächst verhaltene Kritiken, vielen gefiel der Erstling einfach besser. Aber "Fantomas gegen Interpol" wurde ein glich großer Filmhit, der über 4,1 Millionen Franzosen ins Kino lockte und am Ende des Jahres auf Platz 4 der Jahrescharts 1966 errang. Ein Jahr nach seiner unerbittlichen Jagd auf Fantomas wird Kommissar Juve mit der Ehrenlegion ausgezeichnet.  Er ist überzeugt, dass der Verbrecher für immer verschwunden ist. Doch überraschenderweise  entführt Fantômas, nachdem er dem Polizisten eine Glückwunschbotschaft geschickt hat, Professor Marchand (Albert Dagnand). Er bekennt sich öffentlich zu der Entführung und verkündet seine Absicht, die Weltherrschaft mithilfe eines telepathischen Strahls zu erlangen , der menschliche Gedanken kontrollieren kann – eine Technologie, an der der Wissenschaftler arbeitet. Um sein Vorhaben zu verwirklichen, muss Fantômas auch Professor Lefebvre (Jean Marais), Marchands Kollegen, gefangen nehmen. Denn Professor Marchands Experimente können ohne die Ergebnisse von Professor Lefebvres laufenden Forschungen nicht abgeschlossen werden. Fandor, (Jean Marais),  (verkleidet als Professor Lefebvre, begibt sich zu dessen Haus, wo Lefebvre den Betrug zunächst nicht bemerkt. Er schlägt vor, nach Rom zu fahren , wo ein wichtiger wissenschaftlicher Kongress stattfindet. Der Journalist, immer noch als Lefebvre verkleidet, seine Verlobte Hélène (Mylene Demongeot) und Michou (Olivier de Funes), Hélènes jüngerer Bruder, der kürzlich wegen Fehlverhaltens vom Internat verwiesen wurde, nehmen einen Nachtzug nach Italien . Sie werden von Juve und seinen Untergebenen, u.a. Inspektor Bertrand (Jacques Dynam), der einmal mehr sehr schlecht von seinem Vorgesetzten Juve behandelt wird, eskortiert. Der Kommissar hofft, Fantômas zu überführen, der zweifellos versuchen wird, Professor Lefebvre zu entführen. Der Kriminelle nimmt, als Wissenschaftler verkleidet, am Kongress teil. Die Verwirrung wird noch größer, als der echte Professor Lefebvre, verärgert über ein stotterndes Interview, das Fandor in seinem Namen gegeben hat, ebenfalls auf dem Kongress eintrifft. Fantômas entführt den echten Lefebvre, Hélène und Michou und flieht. Juve wird von der italienischen Polizei festgenommen und in eine psychiatrische Klinik eingeliefert. Doch so schnell gibt Juve nicht auf...









Wie auch Teil 1 war "Fantomas gegen Interpol" in Russland ein riesiger Filmhit mit mehr als 44 Millionen Zuschauer. Auch in Deutschland wurde beinahe 2 Millionen Kinokarten umgesetzt. Man lobt Regisseur Hunebelle, dem es ein zweites Mal spielend gelang einen Blockbuster zu produzieren, der es mit ausländischen Werken desselben Genres aufnehmen kann Lachen und Charme sind garantiert, Gags und Ideen, Action. Ein kleiner Energieabfall zur Hälfte, aber ein wunderschönes, actionreiches Finale mit dem Citroën-Flugzeug als krönendem Abschluss. Wir hatten eine tolle Zeit. Bis nächstes Jahr, Fantômas ! Und den Siegeszug von Louis de Funes war unaufhaltsam. Alle seine Filme in dieser Zeit wurden Mega-Erfolge. 













Bewertung: 7,5 von 10 Punkten. 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen