Samstag, 22. August 2026

Jerry Cotton - Dynamit in grüner Seide















Regie: Harald Reinl

Diamantenraub...

"Dynamit in grüner Seide" ist der sechste Film der erfolgreichen Jerry Cotton Reihe. Er hatte 23. Februar 1968 in Deutschland Kinopremiere und war mit 1,173 Millionen Zuschauer nicht ganz so erfolgreich wie seine Vorgänger. Zum ersten Mal wurde auch in Los Angeles gedreht, ebenso an der Küste von Dalamtien und in West-Berlin. Harald Reinl, mit Blockbustern wie "Der Schatz im Silbersee", "Winnetou 1 bis 3", "Die Nibelungen", "Der Frosch mit der Maske", "Die Bande des Schreckens", "Im Stahlnetz des Dr. Mabuse", "Der Fälscher von London", "Der unheimliche Mönch", einer der erfolgreichsten deutschen Regisseure der 60er Jahre führte erstmals bei einem Jerry Cotton Film Regie. Eine skrupellose Bande sprengt eine Chemiefabrik in Culver City , um eine Flasche mit tödlichem Gas zu stehlen. Bei der Verfolgungsjagd verletzt die Polizei ein Bandenmitglied schwer. Seine letzten Worte sind "Stone“ und „"Dartmoor, Zelle 214“. Polizeichef Butt Lancaster (Claus Holm) schaltet das FBI ein , da dies nicht das erste Verbrechen ist, das Stone zugeschrieben wird. Unterdessen erhält Phil Decker (Heinz Weiss) von Scotland Yard die Information, dass am nächsten Tag ein Gefangener namens Rick Trevor (Claus Tinney) aus Zelle 214 in Dartmoor entlassen wird. Er ist Spezialist für die Deaktivierung von Alarmanlagen und arbeitet vermutlich für Stone. Während in Los Angeles alle jeden Moment mit Trevors Ankunft rechnen, sammelt FBI-Agent Jerry Cotton (George Nader)  Informationen über die Fähigkeiten und Gewohnheiten des kürzlich entlassenen Häftlings. Die Polizei nimmt Rick Trevor unter einem Vorwand vorübergehend am Flughafen fest. Parallel dazu ermittelt Jerry Cotton undercover als Gangmitglied. In der Green Silk Bar, dem Hauptquartier der Gang, trifft er sich mit Anführer Bloom (Carl Möhner) und der Barkeeperin Lana (Silvie Solar). Über Tackley (Günther Schramm), den zwielichtigen Anwalt der Gang, erhält Cotton angeblich von Trevor den Auftrag, eine Alarmanlage zu identifizieren, die einem gewissen Santon (Karl Heinz Fliege) gehört. Im Auftrag von Stone befolgt er den Befehl  ; mit Phil Deckers Hilfe gelangt er an einen Mikrofilm mit Fotos der Fabrik. Bevor Bloom und seine Männer ihren großen Coup starten können, stehlen sie jedoch einen neuen "Absorber", der im Kennedy Space Center entwickelt wurde. Cotton beweist sein Können und deaktiviert die Alarmanlage. Kurz darauf erfährt der Agent von der Bardame Lana, dass man ihn nach seiner gelungenen Aufgabe töten soll. Cotton wendet sich erneut an Phil Decker, doch seine Annahme, Decker werde an dem geplanten Diebstahl der Kunstsammlung von Santon teilnehmen, erweist sich als falsch. Stattdessen wird Cotton an der „Mayflower“-Mission teilnehmen. Am helllichten Tag dringen die Betrüger in die Kanalisation ein, um zu einer Diamantenausstellung zu gelangen. Von Rick Trevor und seinen Handlangern mit vorgehaltener Waffe hat Jerry Cotton weniger als drei Minuten Zeit, eine Alarmanlage außer Gefecht zu setzen, die komplexer ist als die in Santons Villa. Dank des von Phil Decker gelieferten Diagramms gelingt ihm dies. Die Gangster verflüchtigen das zuvor gestohlene Gas und saugen die Diamanten mit einem Absorber auf. Währenddessen erreicht Cotton auf Blooms Befehl hin die Brennkammer einer Heizungsanlage. Im letzten Moment löst sich der FBI-Agent, löst den Alarm aus und entkommt mit dem Aktenkoffer. Beim FBI erfährt Jerry Cotton, dass Rick Trevor zwischenzeitlich freigelassen wurde. Er kehrt jedoch zur Green Silk Bar zurück und erfährt Stones wahre Identität. In Begleitung der mysteriösen Mabel (Marlies Dräger) gerät er in eine Falle und wird zusammen mit Lana in ein Versteck verschleppt... .








Es gibt auch ein Wiedersehen mit Käthe Haack, die Jerry Cottons Mom spielen darf. Reinl setzte natürlich auf die typischen Versatzstücke, die ein gutes, unterhaltsames und spannendes Jerry Cotton Abenteuer ausmachen. Der FBI Agent darf wie gewohnt gekonnt zuschlagen und am Ende rast er mit dem Motorrad den Gangstern hinterher, die mit der Jacht entkommen könnten. Zum Glück gibts da eine Brücke, damit ein Sprung auf das Schiff auch gelingt. 








Bewertung: 7 von 10 Punkten. 

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