Dienstag, 17. Februar 2026

Ein Schuß im Dunkeln












Regie: Blake Edwards

Clouseau dreht auf...

Das American Film Institute fand die Fortsetzung des Erfolgsfilms "Der rosarote Panther" noch witziger als das Original aus dem Jahr 1963, der bereits über 10 Millionen Dollar Umsatz machte. Bereits ein Jahr später war Regisseur Blake Edwards auf Bitten des Inspektor Clouseau Darstellers Peter Sellers bereit mit "Ein Schuß im Dunkeln" (Originaltitel: A Shot in the Dark) zu realisieren. Auch dieser Nachschlag war ein Erfolg, mehr als 12 Millionen Dollar flossen in die Kassen und der wirklich urkomische Film landete in der AFI Kategorie der besten Komödien auf Platz 48. Edwards verfasste gemeinsam mit William Peter Blatty das Drehbuch und der Film wurde in Panavision gedreht. Es ist eine eigenständige Fortsetzung und Sellers kehrte in seiner Rolle als Inspektor Jacques Clouseau von der französischen Sûreté zurück, während Elke Sommer, Herbert Lom und George Sanders in Nebenrollen zu sehen waren. Clouseaus tollpatschige Art blieb unverändert, doch in diesem Film begann Sellers, ihm den eigenwillig übertriebenen französischen Akzent zu verleihen, der später zu einem Markenzeichen der Figur werden sollte. Der Film markiert auch die ersten Auftritte von Clouseaus langjährigem Chef, Kommissar Dreyfus (Lom), sowie von André Maranne als Dreyfus' Assistenten François und Burt Kwouk als Clouseaus treuem Diener Cato. Auch Graham Stark als Clouseaus Assistent Hercule Lajoy hat einige echte Lacher.  Ursprünglich war das Drehbuch nicht für Clouseau vorgesehen, sondern eine Adaption eines Theaterstücks von Harry Kurnitz, das wiederum auf dem französischen Stück „L'Idiote“ von Marcel Achard basierte.  Spät in der Nacht bewegen sich im Landhaus des Millionärs Benjamin Ballon (George Sanders) mehrere Bewohner in den Zimmern, verstecken sich und beobachten einander. Zum Haushalt gehören: Ballons Frau Dominique (Tracy Reed); Henri LaFarge, der Oberbutler (Douglas Wilmer) und seine Frau Madame LaFarge (Vanda Godsell), die Köchin; Miguel Ostos , der Chauffeur; Pierre (Maurice Kaufman), der zweite Chauffeur, und seine Frau Dudu (Ann Lynn), die Oberzofe; Georges (David Lodge) der Gärtner, und seine Frau Simone (Moira Redmond), die zweite Zofe; Maria Gambrelli (Elke Sommer), die dritte Zofe; und Maurice (Martin Benson) der zweite Butler. Die Ereignisse der Nacht enden abrupt mit Schüssen in Marias Zimmer. Miguel wird ermordet aufgefunden. Inspektor Clouseau von der Sûreté, ein tollpatschiger und unfähiger Ermittler, trifft mit seinem Assistenten Hercule Lajoy (Graham Stark) am Tatort ein. Der Verdacht fällt auf Maria, da Maurice sie mit der Pistole in der Hand gefunden hat, mit der das Opfer getötet wurde. Bevor Clouseau weiter ermitteln kann, entzieht ihn sein Vorgesetzter, Kommissar Dreyfus (Herbert Lom), der Untersuchung, aus Angst, er könnte einen brisanten Fall vermasseln. Am nächsten Tag, während er mit seinem Diener Cato (Burt Kwouk) im Rahmen einer spontanen, strengen Vereinbarung trainiert, wird Clouseau wieder mit der Leitung der Ermittlungen betraut, nachdem Dreyfus von seinen Vorgesetzten – dank Ballons politischem Einfluss – dazu angewiesen wurde. Im Gespräch mit seinem Assistenten Hercule über den Mord beteuert Clouseau Marias Unschuld trotz der erdrückenden Beweislage. Er glaubt jedoch, dass sie den wahren Mörder schützt, bei dem er Ballon selbst verdächtigt. Um sie während der Ermittlungen zu überwachen, veranlasst er ihre Freilassung aus dem Gefängnis. Doch dann geschehen zwei weitere Morde – Georges im Gewächshaus der Ballons und Dudu in einem FKK-Camp –, und in beiden Fällen deuten die Beweise auf Maria. Trotz der Fakten hält Clouseau weiterhin an ihrer Unschuld fest, was Dreyfus über Clouseaus Inkompetenz in diesem Fall und die von ihm verursachten Skandale entsetzt. Nachdem Henris Leiche im Kleiderschrank von Marias Schlafzimmer gefunden wird, wird Clouseau erneut von dem Fall abgezogen. Obwohl Dreyfus Ballon verdächtigt, Fakten über die Morde zu vertuschen und mit Marias Hilfe jemanden zu decken, befürchtet Dreyfus aufgrund von Clouseaus Theorie ihrer Unschuld, dass er entlarvt werden könnte. Als Dreyfus gezwungen ist, Clouseau wieder mit dem Fall zu betrauen, erleidet er schließlich einen Nervenzusammenbruch, als er erfährt, dass Clouseau abends mit Maria ausgegangen ist. In dieser Nacht verübt ein Stalker mehrere Mordanschläge auf Clouseau an verschiedenen Orten, darunter auch in seiner Wohnung. Alle Anschläge scheitern, führen aber zum Tod mehrerer unschuldiger Passanten. Die durch die Vorfälle gestiegene Aufmerksamkeit für den Fall und die Bestätigung von Clouseaus Theorie führen dazu, dass Dreyfus allmählich den Verstand verliert....







Doch die Schlußszenen toppen das gesamte bisherige Chaos in einem verrückten Film, der perfekt unterhält.
Die Lacher sind dank fantasievoller Gags und einiger urkomischer Szenen reichlich vorhanden. Der wahre Knaller sind die zahlreichen Slapstickeinlagen 
Der Film gehörte 1965 zu den 13 beliebtesten Filmen in Großbritannien. Zudem beginnt Clouseau in dieser Folge mit seinen abenteuerlichen und widersinnigen Verkleidungen.







Bewertung: 8,5 von 10 Punkten. 
 
 

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