Dienstag, 20. Oktober 2015

Einer gibt nicht auf (Comanche Station)

























Regie: Budd Boetticher

Im Komantschenland...

Budd Boettichers bekanntesten Filme sind diese sieben kurzweiligen und minimalistischen Western, in denen Randolph Scott die Hauptrolle des einsamen Westerners spielte. Von drei dieser Filme (Auf eigene Faust, Der Siebente ist dran, Um Kopf und Kragen) gab es bisher eine deutsche DVD-Veröffentlichung, nun kommt als 4. Veröffentlichung der 1960 inszenierte "Comanche Station" (Deutscher Titel: Einer gibt nicht auf) dazu. Vielleicht mit einer leisen Hoffnung, dass die drei restlichen Filme vom "Ranown Zyklus" (Fahrkarte ins Jenseits, Sein Colt war schneller, Das Messer an der Kehle) ebenfalls hierzulande noch DVD Premiere feiern dürfen. "Comanche Station" ist der würdige Abschluß dieser Reihe und ist im Grund ähnlich aufgebaut wie die anderen Filme. Randolph Scott reitet einsam und allein durch den Wilden Westen, er ist gezeichnet von einem Schicksalschlag und zelebriert seine allegorische Odyssee durchs weite Land. In dieser noch unerschlossenen Wildnis lernt er Menschen kennen, in der Regel ist immer eine Frau dabei, die es zu beschützen gilt - aber auch einige Mitspieler, die nicht immer nur Gutes im Sinn haben. Die Figuren in Boettichers Western reden nicht so viel und legen auch nicht gleich alle Karten auf den Tisch. Dies macht diese kleinen Genreperlen auch zunehmend interessant.
Gedreht wurde im üppigen Cinemascope und in Eastman Color, am Fuße des Mount Whitney. Überhaupt dominieren die Berge als Kulisse.
Dort hält sich der Einzelgänger Jefferson Cody im Komanchengebiet auf. Er gilt als Comanchero, da er immer wieder Weiße aus der Gewalt der Rothäute freikauft. In Wahrheit sucht er sein 10 Jahren nach seiner verschleppten Frau. In einem abgelegenen Indianerdorf findet er eine weiße Frau, die sich als Mrs. Lowe (Nancy Gates) herausstellt. Deren Mann hat 5.000 Dollar demjenigen geboten, der seine Frau wieder zurückbringt. Zusammen mit Mrs. Lowe macht er sich auf nach Lordsburg, wo die Familie lebt. Unterwegs machen sie Halt in der Comanche Station, wo sie auf die Banditen Ben Lane (Claude Atkins), Frank (Richard Rust) und Dobie (Skip Homeier) trifft, die von den Indianern verfolgt werden. Jefferson Cody hat keine gute Meinung von Ben Lane, den er von früher kennt. Und tatsächlich hat Ben auch fiese Pläne. Er will selbst das Geld für die Belohnung einstecken. Noch dazu weil wohl der Ehemann keinen Unterschied ob "Tot oder lebendig" bei der Herbeischaffung seiner vermissten Frau macht. Die Konflikte sind vorprogrammiert, die Auseinandersetzung unausweichlich...


 Alles ist wie gewohnt sehr minimalistisch, aber aus einem Guß gemacht. Der kleine Western begeistert auch durch die Ambivalenz seiner Figuren. Es gibt da keine Schwarz-Weiß Malerei in der Figurenzeichnung, alle Protagonisten wirken durch ihre Stärken und Schwächen sehr authentisch. Am Ende aber steht wieder der "Lonesome Rider".



Bewertung: 8 von 10 Punkten.

Die Nacht hat 1000 Augen



Regie: John Farrow

Der undurchsichtige Magier...

Der Australier John Farrow war der Vater von Mia Farrow und drehte einige interessante Filme im Film Noir Genre: "Spiel mit dem Tode" entstand 1948 und zeigte den tödlichen Kampf zwischen Charles Laughton und Ray Milland. In "Ein Satansweib" überzeugten Robert Mitchum und Jane Russell. Vielleicht ist aber der sehr unbekannte "Die Nacht hat tausend Augen" seine beste Arbeit in dieser Gattung. Der Film ist zwar sehr obskur, aber auch phasenweise total faszinierend. Dabei mischte Farrow die dunkle Serie mit reichlich Fantasy-Einlagen. Hier ist die Hauptfigur der Wahrsager John Triton (Edgar G. Robinson), der in seiner Vergangenheit mit Varieteauftritten seinen Lebensunterhalt verdient. Dabei war seine übernatürliche Begabung eher zweitrangig, denn er arbeitete mit Tricks und Manipulationen - so konnte er die Zuschauer überzeugen. Seine Verlobte Jenny (Virgina Bruce) unterstützte ihn bei den Auftritten als Assistentin tatkräftig. Der Pianist Whitney Courtland (Jerome Cowan) trägt seinen Teil durch die musikalische Untermahlung des Programms bei. Doch damals häuften sich die Momenten, in denen der Magier durch kurze Schwindelanfälle tatsächlich die Gabe zu haben scheint, die Zukunft vorauszusagen. Und sehr oft sind das Einblicke, die vor einer großen Gefahr warnen. Manche Menschen konnte er durch seine Warnung retten, andere nicht. Als er sieht, dass seine Jenny bei der Geburt der gemeinsamen Tochter sterben muss, verlässt er heimlich sein Umfeld und lässt die Verlobte und den Freund zurück. Die beiden Zurückgebliebenen heiraten, werden durch einen vorherigen Tipp von Triton zu riesigem Reichtum und bekommen eine Tochter, Jenny stirbt bei der Geburt. So ein Rückblick in die Vergangenheit dieses Menschen, der wichtige Prophezeiungen hat und nun in der Gegenwart Kontakt mit der Millionenerbin Jean Courtland (Gail Russell) aufgenommen hat. Die junge Frau ist mit Elliot Carson (John Lund) verlobt, aber sie ist verzweifelt. So verzweifelt, dass sie sich in der ersten Szene des Films das Leben nehmen möchte. Elliot kann sie gerade noch retten.
Triton sieht den Tod Jeans vor Ablauf einer Woche voraus und wirkt auf Jeans Verlobten nicht nur unheimlich, er hält ihn auch für einen betrügerischen Scharlatan. Die Polizei, die er hinzuzieht, denkt das Gleiche. Jean steht ab sofort unter Polizeischutz.  Triton, der dann auch noch in Polizeigewahrsam genommen wird,  sieht verschiedene Ereignisse voraus, die vor Jeans Tod eintreten sollen. Eine Vorhersage nach der anderen erfüllt sich. Der Tod soll Jean abends um elf Uhr unter dem freien Sternenhimmel ereilen....


 Ein Film über einen tragischen Helden, der mit einem Fluch und gleichzeitig einer Gabe ausgestattet ist. Dabei entfaltet John Farrows Film eine spannende und unheimliche Geschichte im Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Was am Ende bleibt ist das mysteriöse Geheimnis. Die Geschichte basiert auf einer Novelle von Cornell Woolrich. Edward G. Robinson spielt wie immer klasse...er brilliert als Figur, die von Trauer und Tod umgeben ist. Eine Figur, die darüberhinaus irgendwann das Gefühl bekommen hat, für diese Zukunftsbilder verantwortlich zu sein.

Bewertung: 8 von 10 Punkten. 

Todsünde




Regie: John M. Stahl

Ellens Eifersucht....

Der in Baku, Aserbaidschan geborene US-Filmregisseur John M. Stahl hat viel mittelmässige Filme gedreht. Aber auch einige Werke, die in Erinnerung blieben: In den 30er Jahren waren er mit Dramen wie "Imitation of Life" und "Magnificent Obsession" erfolgreich. Dann geriet die Karriere etwas ins Stocken. Zum Glück landete er bei 20th Century Fox und drehte dort zwei sehr erfolgreiche, von der Thematik her aber sehr unterscheidliche Filme.  "Schlüssel zum Himmelreich", in dem der noch sehr junge Gregory Peck einen idealistischen Priester spielen durfte und gleich zum Star wurde und den Film Noir "Todsünde", der an der Kinokasse ein riesiger Erfolg wurde. Er  war gleich nach "Die Glpcken von St. Marien" und noch vor Hitchcocks "Spellbound" der erfolgreichste Kassenhit des Jahres 1945.
"Todsünde" ist zwar ein lupenreines Exemplar der schwarzen Serie, obwohl der Film ausschliesslich in einem fast schon grellen Technicolor aufgenommen wurde. Hauptdarstellerin Gene Tierney konnte für ihre Darstellung einer psychopathischen Mörderin sogar eine Oscar-Nominierung bekommen. Sie verlor allerdings gegen Joan Crawfords unvergessliche Darstellung in "Mildred Pierce". Auch Michael Curtiz Film hatte reichlich Noir-Elemente und interessanterweise mischen beide Filme sehr viel melodratisches bei.
"Todsünde" so werden im Katechismus der Katholischen Kirche besonders schwerwiegende Arten der Sünde bezeichnet. Es gibt bekanntlich 7 davon: Hochmut, Geiz, Wollust, Zorn, Völlerei, Neid und Faulheit.  Und Neid oder Eifersucht ist die schlimmste von allen" - zumindest nach der Einschätzung von Rechtsanwalt Glen Robie (Ray Collins), der einem alten Freund die Geschichte seines Freundes und Mandanten Richard Harland (Cornell Wilde) erzählt. Ehemals erfolgreicher Schriftsteller kehrt er nun nach 2 Jahren Gefängnis nach Maine zurück. Dort leiht er sich ein Kajak aus, um zu seinem abgelegenen Haus "Back of the Moon" zu gelangen. Durch Robies Erzählungen nimmt der Zuschauer an der tragischen Geschichte teil, die eigentlich durch einen Kennenlernen im Zug beginnt. Dort - auf der Fahrt nach Jacinto, New Mexico - lernt der Schriftsteller die schöne Ellen Berent (Gene Tierney) kennen. Der Zufall will es, dass nicht nur Harland dort von Robie auf dessen Ranch eingeladen wurde, sondern auch Ellen  mit ihrer Mutter (Mary Philipps) und Adoptivschwester Ruth (Jeanne Crain). Die junge Frau empfindet sofort sehr viel für Richard, vor allem auch deshalb, weil der sie an ihren verstorbenen Vater erinnert. Dieser kam erst vor kurzem bei einer Expedition ums Leben und nun will Ellen dessen Asche an seinem Lieblingsplatz in den Bergen verstreuen. Obwohl Ellen mit dem aufstrebenden Anwalt Russell Quinton (Vincent Price) flirtet sie immer mehr mit Richard und löst die bestehende Verlobung. Als dieser dann auftaucht, um Ellen zur Rede zu stellen, gibt Ellen die baldige Heirat mit Richard bekannt. Richard selbst war nicht informiert, er lässt es aber geschehen, denn auch er ist in Ellen verliebt. Es folgen glückliche Tage. Das frisch vermählte Paar reist nach Warm Springs, Georgia, um Richard gehbehinderten jüngeren Bruder Danny (Daryl Hickman) zu besuchen. Zuerst kümmert sich Ellen rührend um ihren jüngeren Schwager. Diese ändert sich aber als sie erfährt, dass Danny den Wunsch hat mit nach "Back of the Moon" zu kommen, wo sie aber sehr gerne alleine mit ihrem Gemahl wohnen würde. Überhaupt fällt immer mehr Ellens rasende Eifersucht auf. Sie ist sogar eifersüchtig auf den Verwalter des Hauses am See, einem Freund von Richard. Ausserdem will sie alles über Richards Exfreundinnen wissen. Es kommt zunehmend zu Spannungen, vor allem ab dem Zeitpunkt als Richard seine Frau mit dem Besuch ihrer Mutter und Ruth überraschen möchte. Gefühlskalt begrüsst sie ihre Familie und sorgt dafür, dass beide bald wieder abreisen. Weitere Wutausbrüche folgen. Mit Danny macht sie öfters Schwimmübungen im See. Im Ruderboot folgt sie dem Jungen, der zum gegenüberliegenden Seeufer schwimmen möchte. Dann bekommt der Junge ein Krampf. Ellen sieht tatenlos zu, wie er untergeht...



 Eine Filmszene, die unvergesslich bleibt. Gene Tierneys Gesichtsausdruck dazu, während der Junge verzweifelt noch einmal an die Oberfläche kommt und um Hilfe fleht. Dabei verzieht die Femme Fatale keine Regung im Gesicht. Erst als sie ihren Richard von der Ferne pfeifen hört, der langsam nach einem Spaziergang zum Haus kommt, wird sie aktiv und schreit nach Danny, springt als vermeintliche Retterin ins Wasser. Doch es ist längst schon zu spät. Weitere gravierende Taten sind von der Psychopathin zu erwarten.
Auch wenn der Film sehr ruhig inszeniert wurde, er hat schon eine gewisse faszinierende Wirkung. Einen großen Anteil daran hat sicherlich die grandiose Kameraarbeit von Leon Shamroy, der Filme wie "South Pacific", Planet der Affen", "Cleopatra", "Der König und ich", "Daddy Langbein", "Das Gewand" oder "Porgy and Bess" verdelte. Hier in "Todsünde" schuf er auch große Kinobilder, der sowohl an David Lean, an Douglas Sirk oder auch an Alfred Hitchcock erinnern.




Bewertung: 8 von 10 Punkten.

Trommeln des Todes


Regie: Hugo Fregonese
Überfall der Mescalero-Apachen...
Das Szenario in "Apache Drums" (Deutscher Titel: Tommeln des Todes)  ist gespenstisch. Auf dem Höhepunkt von Hugo Fregoneses kleiner B-Western Perle aus dem Jahr 1951 haben sich die Siedler der kleinen Stadt Spanish Boot in die örtliche Kirche verschanzt. Draussen bereiten die Mescalero Apachen unter der Führung ihres Häuptlings Victorio den finalen Angriff vor. Dazu singen sie und wechseln immer kurz vor ihren Angriffen den Takt. Die Trommeln verraten dann den Eingesperrten, dass wieder einige Krieger in die hohen Fenster der Kirche eindringen. Der Angriff hat etwas mystisches, religiöses, denn die Indianer gehen in den Kampf wie eine Messe - sie werden ihr Leben opfern, weil ihnen der Häuptling verheißt, dass ihr Opfertod die nächsten Generationen der Apachen viel stärker machen, da die Toten als Geistkrieger mit in den Kampf ziehen werden.
"Apache Drums" ist ein Film des argentinsichen Regisseurs Hugo Fregonese (Old Shatterhand, Die Todesstrahlen des Dr. Mabuse, Dracula jagt Frankenstein) und vor allem eine Produktion von Val Lewton. Gerade diese letzte Szene erinnert doch sehr an die besten Arbeiten Lewtons. Aber auch andere Szenen des Films verraten die Handschrift des Produzenten, der für die RKO in den 40ern Horrorklassiker wie "Ich folgte einem Zombie", "Katzenmenschen" oder "Der Leichendieb" produzierte.  Obwohl Lewton nur als Produzent in den Vorspännen genannt wird, gilt er als die treibende künstlerische Kraft bei diesen Filmen. Er wollte allerdings nicht in mehreren Funktionen genannt werden, da er fürchtete, es sehe so aus, als ob er seine Macht als Produzent missbrauche, um im Vorspann möglichst oft genannt zu werden.
Einmal sieht man wie die Leiche eines jungen Scouts im Stadtbrunnen aufgefunden wird - auch die Berge wurden herrlich bedrohlich inszeniert. Wenn der Glücksspieler Sam Leeds (Stephen McNally) die Stadt verlässt und den Wagen mit den Saloon-Girls findet. Überall liegen Leiche und in den hohen Bergen könnten weitere Indianer lauern. Er spürt das und ist besonders aufmerksam. Es ist zwar keiner zu sehen, aber plötzlich löst sich Gestein von Oben. Er kehrt schnell um, denn er muss das Städtchen warnen. Gar nicht so einfach für einen der gerade eben vom Sheriff Joe Madden (Willard Parker) aus dem Ort gejagt wurde. Vorausgegangen war eine Schießerei im Saloon, wo Sam Leeds seinen Gegner in Notwehr niederschoß. Erschwerend dazu kommt, dass beide so unterschiedliche Männer die gleiche Frau lieben. Sally (Coleen Gray) ist hin- und hergerissen. Auf der einen Seite fühlt sie sich sehr zu dem lebenslustigen Dandy Sam hingezogen, sie will aber auch Sicherheit und Geborgenheit, die könnte ein Mann wie der Sheriff bieten. Dieser ist es auch, der mit ihr zur Kirche geht, wenn der indianerfeindliche Reverend Griffin (Arthur Shields) predigt. Als Sam zurückkehrt und die Stadt warnt, glaubt ihm keiner. Bis die Postkutsche mit toten Insassen eintrifft...



 "Apache Drum" entwickelt sich zu einer kleinen, kurzweiligen Westernperle, die ich bisher noch nicht kannte. Vor allem sind es die Figuren, die erst mit der Zeit aussagekräftigere Konturen bekommen und man kann die Protagonisten am Anfang noch gar nicht so gut einschätzen. Dazu kommt eine Kette von originellen Kleinkonflikte. Der Film versteht es auch vortrefflich den Zuschauer im Unklaren zu lassen, was Sam wirklich ist. Bekannt aus "Winchester 73" durfte Hauptdarsteller Stephen McNally ein weiteres Mal einen etwas dubiosen, halbseiden Mann spielen. Allerdings hat er hier in "Apache Drums" die Möglichkeit sich zu bessern.



Bewertung: 8 von 10 Punkten. 

Samstag, 17. Oktober 2015

Das Kabinett des Professor Bondi

























Regie: Andre de Toth

Das unheimliche Wachsfigurenhaus...

Ticketpreise fürs Kino stiegen in den letzten Jahren rasant nach oben. Der 2015 durchschnittliche Preis an den Kassen der deutschen Lichtspielhäuser betrug 8,05 Euro. Vor 13 Jahren lag der Preis bei 5,86 Euro. Das sind riesige Preiserhöhungen, die natürlich den ganz neuen Blockbustern immer zugute kommen und daher landen sie mit viel weniger Zuschauern als früher viel schneller auf den Topplätzen der umsatzstärksten Filme aller Zeiten. Je weiter wir in die Vergangenheit schauen, desto günstiger war ein Ticket fürs Kino zu bekommen. So ist es auch nicht verwunderlich, dass in der inflationsbereingten Hitliste des US-Kinos eben nicht "Avatar" auf Platz 1 steht, sondern der unverwünstliche Südstaaten-Klassiker "Vom Winde verweht", den Victor Fleming nach dem Roman von Margaret Mitchell im Jahr 1939 fertigstellte. "Avatar" kommt immerhin auf Platz 14 in dieser aussagekräftigeren Liste. Und interessanterweise taucht in diesem Top 100 Ranking auch der 3D-Horrorklassiker von Vincent Price "House of Wax" auf Platz 98 auf.  Damit liegt der Film des Regisseurs Andre de Toth aus dem Jahr 1953 in Sachen Erfolg ungefähr gleichauf mit neueren Megablockbustern wie "The Hunger Games 1 + 2" (2012/2013), "Pirates of Carribean 1" (2003) oder "Lost World Jurassic Park 2" (1997).
Sicherlich klingelten damals vor allem auch wegen der 3D-Technik die Kinokassen, aber auch ohne diese Effekte macht dieser nostalgiche Horrorhappen auch heute noch immer eine gute Figur. Furios inszeniert wurde der Band des Wachsfigurenkabinetts, dabei sieht man die wunderbar verarbeiteten Figuren immer mehr schmelzen und langsam in sich zusammenfallen. Auch die nächtliche Verfolgung eines Opfers durch den geheimnisvollen Killer durch die Straßen von New York des Jahres 1910 wartet mit wunderschönen, expressionistischen und schattenreichen Bildern auf.
In Deutschland wurde "House of Wax" umgetauft in "Das Kabinett des Professor Bondi" - sonderbar auch heute noch, da im Original der Professor und leidenschaftliche Schöpfer der Wachsfiguren Professor Henry Jarrod heißt und ein "Bondi" mit keinem Wort erwähnt wird. In der deutschen Synchronfassung wird beim erneuten Zusammentreffen des totgeglaubten Professors mit dem Kunstmäzen Sindey Wallace im Dialog erwähnt, dass Jarrod sich von nun an "Bondi" nennt. Wobei diese Umtaufung für den Film völlig unerheblich ist und die Erwähnung lediglich die deutsche Namensgebung rechtfertigt.
"Das Kabinett des Professor Bondi" ist selbst ein Remake des 1933 erschienen "Das Geheimnis des Wachsfigurenkabinetts" von Michael Curtiz. 2005 versuchte sich der spanische Regisseur Jaume Collet Sera an einem losen Remake, doch dessen Handlung weißt kaum Gemeinsamkeiten mit dem 53er Klassiker auf. Lediglich die Wachsfiguren selbst spielen in beiden Filmen eine tragende Rolle.
Zur Handlung selbst: Der begnadete Bildhauer Henry Jarrod (Vincent Price) arbeitet in seinem Atelier mit großer Begeisterung an seinem Wachsfiguren. Dabei macht er nur wenig Konzessionen an den Kommerz - sehr zum Leidwesen seines Geschäftspartners Matthew Burke (Roy Roberts), der viel Geld in Jarrods Wachsfigurenkabinett gesteckt hat, aber zuwenig Gewinn erwirtschaftet. Mit Neid blickt er auf die Zuschauerzahlen von Londons Madame Tussaud. Doch mehr Sensationen, mehr Zugeständnisse an Grusel und Greueltaten lehnt der Künstler ab. Er setzt zu 100 % auf seine Könnerschaft, die man an seinen perfekten Wachs Figuren wie Johanna von Orleans, Cleopatra und Marc Anton, Marie Antoinette oder dem Lincoln Attentäter John Wilkes Booth erkennen kann. Letzerer übrigens das Einzige Zugeständnis an das Massenpublikum. Burke will den Geschäftsvertag gerne lösen, da kommt ein anderer Finanzier wie Sidney Wallace (Paul Kavanagh) gerade Recht. Dieser hat auch Interesse in Jarrod zu investieren, doch er bittet um eine 3 monatige Wartezeit, da er zuerst nach Ägypten zu Ausgrabungen fährt. Diese Zeitspanne ist Burke zu lang und so steckt der gierige Geschäftsmann das Museum kurzerhand in Brand. Alles nur um die Versicherungssumme von 25.000 Dollar zu bekommen. Natürlich versucht ihn Jarrod daran zu hindern, dabei kommt es zum Kampf auf Leben und Tod. Jarrod bleibt in den Flammen liegen. Zuerst gilt er als tot und Burke kassiert das Geld. Doch er hat mit schwersten Verletzungen überlebt und macht sich auf ein neues Wachsmuseum aufzubauen. Dabei ist er aber die Hilfe des taubstummen Igor (Charles Bronson) angewiesen. Zur selben Zeit wird Burke in seiner Wohnung ermordet, die Tat wird von dem Killer als Selbstmord fingiert. Auch Burkes Freundin Cathy Gray (Carolyn Jones) wird Opfer des wahnsinnigen Mörders. Augenzeugin wird die junge Sue Allen (Phyllis Kirk), die optisch Jarrods Wachsfigur Marie Antoinette ähnlich sieht. Die junge Frau wird von dem im Gesicht völlig entstellten Mörder durch die nächtlichen Straßen gejagt. Die Polizei jagt mit Hochdruck nach dem Killer. In der Zwischenzeit wird aber Jarrods Wachsfigurenkabinett glanzvoll eröffnet. Auch Sue Allen ist unter den Zuschauern. Schockiert blickt sie auf die Figur der Jeanne D´Arc - sie sieht ihrer toten Freundin, deren Leichnam im Leichenschauhaus entwendet wurde, verblüffend ähnlich...



 Schaurig schön, kann man da nur sagen. Der Film dauert zwar nur 85 Minuten, aber es gibt sogar eine "Intermisson" nach etwa 50 Minuten Laufzeit. Grandios sind die äusserst atmosphärischen Bilder, die immer ein wohliges Grusel Feeling beinhalten. Der Film strahlt eine sehr schöne mysteriöse und unheimliche Aura aus. Natürlich ist auch Horrorikone Vincent Price voll im Element - er spielt mit Bravour den Professor, der dem Wahnsinn verfallen ist und obwohl vieles nicht gezeigt wird, ist schon die Vorstellung, was dieser geisteskranke Künstler mit seinen Opfern in seinem Atelier anstellt, ein echter Gruselgarant.




Bewertung: 9 von 10 Punkten.

Verbrechen nach Schulschluß

























Regie: Alfred Vohrer

Jung und auf der schiefen Bahn....

Traue niemals deinem Lehrer...diese Erfahrung muss der Primaner Fabian König (Christian Wolff) machen als er auf dessen Segen und Wunsch einige verwahrloste Hunde aus der Obhut eines fiesen Besitzers befreien will. Die nächtliche Tierschutzaktion wird entdeckt und die herbeigerufene Polizei nimmt den jungen Mann fest, der nun verdächtigt bei einem Einbruchsdelikt gestört worden zu sein. Ausgerechnet dieser Lehrer will aber nichts mehr von dieser gemeinsamen Sache wissen und so fliegt er von der Schule. Nun gilt er als jugendlicher Aussenseiter. Die Mutter (Alice Treff) ist echt besorgt um die Zukunft ihres Sohnes, der Vater (Richard Münch), ein äusserst autoritärer und kaltherziger Oberst a.D. faselt was von Ehre und äusserst die Enttäuschung darüber, dass Fabian nie Soldat werden wollte. Es kommt zum Streit zwischen der Kriegs- und Nachkriegsgeneration. In der Folgezeit hängt Fabian mit seinen Freunden Günther "Bimbo" Steppke (Claus Wilcke), Joachin "Teddy" von Eikelberg (Wolfgang Koch), Jürgen Richter (Jörg Holmer) und Viola von Eikelberg (Corny Collins) rum. Sie verbringen einen spannenden Abend auf der Reeperbahn und machen allerlei Dummheiten, kleine Diebstähle und Schlägereien inbegriffen. Mit Viola, die in ihn verliebt ist, freundet er sich immer mehr an. Trotz junger Liebe....Der Pfad, der auf die schiefe Bahn führt, ist scheinbar angelegt. Besonders Fabian findet Gefallen am Image des blutjungen Gangsters und verkehrt bald mit Ganoven wie Horst Bregula (Walter Clemens). Der wohnt bei seiner Freundin Erna Kallies (Erica Beer). In deren Wohnung lernt Fabian die schüchterne Ulla Anders (Heidi Brühl) kennen, in die er sich sofort verknallt. Auch bei ihr ist es Liebe auf den ersten Blick, sie verbringen einige schöne Tage am Strand von Sylt. Sie weiß allerdings nichts von den kriminellen Aktivitäten ihres Fabian, der sich immer mehr in den verbrecherischen Sumpf begibt und mit seinen Kumpels inzwischen große echte Einbrüche am Laufen hat. Ulla gibt ihm den Laufpass, als sie von seinem Doppelleben als Gangster erfährt. Eines Tages ist Horst Bregulla tot. Unter Verdacht steht sofort Fabian, der in einem Gerichtsverfahren zu 5 Jahren Haft wegen Totschlags verurteilt wird. Im Knast trifft er auf den verständnisvollen Gerichtsarzt Dr. Knittel (Peter van Eyck)...

Der 1986 verstorbene Alfred Vohrer ist inzwischen - nicht erst durch den Ritterschlag von Quentin Tarantino - zum echten Kultregisseur aufgestiegen. Seine Filme sind auch ein Spiegelbild deutscher Kinozeitgeschichte, auch wenn er bereits ab 1976 vornehmlich fürs Fernsehen mit Serien wie "Derrick", "Der Alte", "Das Traumschiff" oder "Die Schwarzwaldklinik" tätig war. Sein Regiedebüt gab er 1958 mit dem Halbstarkenfilm "Schmutziger Engel" - es folgte mit "Verbrechen nach dem Schulschluß" ein weiterer kolportagenhafter Film aus diesem Genre. Danach prägte er maßgeblich die erfolgreiche Edgar Wallace Reihe mit und schuf Meisterwerke wie "Die toten Augen von London" oder "Der Zinker". Er verfilmte auch 3 Karl May Bücher, nachdem diese in den deutschen Kinos ihren Siegeszug antraten. In den progressiveren Zeiten der 70er drehte er die besten Simmel-Verfilmungen und machte "Und Jimmy ging zum Regenborgen" oder "Der Stoff, aus dem die Träume sind", er verfilmte Konsalik und beendete seine Kinolaufbahn mit dem Versuch in den 70ern die Heimatfilme wieder zu etablieren. Doch "Der Edelweißkönig" oder "Das Schweigen im Walde" wurden von der Kritik schlecht bewertet. Dies war auch immer mal wieder sein Problem, so auch mit diesem Nachahmer der erfolgreichen deutschen Jugendfilme "Die Halbstarken" oder "Berlin Ecke Schönhauser".  Natürlich kann man einiges kritisieren. Der Abstieg vom tierschützenden Musterschüler zum brutalen Gangsterjüngelchen gestaltet sich rasant, ohne Zwischentöne und ohne Tiefgang. Es wirkt kaum glaubwürdig. Auch Christian Wolff könnte man als krasse Fehlbesetzung halten, denn er wirkt als skrupelloser Gangsterboss viel zu brav und anständig. Dennoch....man kann diese gegen den Strich besetzte Rolle auch erfrischend anders und wenig klischeebesetzt, weil ungewöhnlich, ansehen. Christian Wolff war damals ein sehr begehrter Kinostar und war vor allem ein Idol der Jugend. 1959 bekam er einen Bronze Otto der Jugendzeitschrift "Bravo".
Der Film selbst ist eine sehr unterhaltsame, trashige Variante seines Vorbilds "Die Halbstarken" von Georg Tressler und bietet viel Zeitgeist, Hamburger 50er Jahre Impressionen und gut aufgelegte Jungstars. Sehr gut passt da auch hinein, dass Christian Wolff gleich zwei Freundinnen hat, die ihn haben wollen. Die sehr anständige und zärtliche Heidi Brühl, aber auch "The Bitch"... der laszive Vamp, sehr markant gespielt von Corny Collins. Die durfte dann später in "Am Tag als der Regen kam" wieder die Gute sein. Im richtigen Leben war sie auch mit Christian Wolff verheiratet. Hervorragend ist auch die nostalgische, hysterische Krimimusik von Ernst Simon, die bestes 50s und 60s Flair vermittelt.

Bewertung: 7 von 10 Punkten. 

Ich war 19

























Regie: Konrad Wolf

Kurz vor der Stunde Null....

konrad Wolf war einer der bekanntesten DEFA Regisseure, seine bekanntesten Filme sind "Der geteilte Himmel" (1964), "Solo Sunny" (1980) und vor allem der Antikriegsfilm "Ich war neunzehn", der 1968 entstanden ist und die persönlichen Erlebnisse des Regisseurs aufarbeitet. Genauso wie die Hauptfigur des Films, der junge Deutsche Gregor Hecker (Jaecki Schwarz), musste dessen Famiie aus Nazideutschland emigrieren, kam über Umwege nach Moskau und erwarb dort die sowjetische Staatsangehörigkeit. Er trat in die Rote Armee ein und gehörte 1945 als Neunzehnjähriger zu den Truppen, die vom Osten her Berlin einnahmen. Für kurze Zeit war er im April 1945 der erste sowjetische Stadtkommandant von Bernau, einer Kleinstadt in der Nähe von Berlin. Der Film schildert eindrucksvoll mit atmoshärischen Episoden und realistischen Impressionen die bewegende Annährerung des jungen Mannes an seine Heimat, die ihm fremd und inzwischen auch zum Feindesland geworden ist.
Dabei erinnert der Klassiker des DDR-Kinos auch an einen neuen Kinoerfolg. "Herz aus Stahl" (Original: Fury), der zu Unrecht viel kritisierte US-Kriegsfilm von David Ayer hat eine ähnliche Thematik, weil er ebenfalls die Offensive gegen die deutsche Wehrmacht auf dem Gebiet des Deutsches Reiches zum Thema hat. Dort werden die einmarschierenden Amis gezeigt, die von Frankreich her ins Rheinland einmarschieren, in Wolfs Film sind es die Russen, die ihren Eroberungszug auf deutschem Boden fortsetzen. Lediglich die Machart unterscheidet beide Filme, Während "Herz aus Stahl" ein spannender Genrebeitrag im Stile alter Klassiker wie "Das dreckige Dutzend" oder "Gesprengte Ketten" sein will, setzt Konrad Wolf neben diesen letzten Kriegshandlungen in den Zeiten zwischen Krieg und Frieden auch die leisen persönlichen und stillen Momente ein. Das macht den Film natürlich intensiver und hebt ihn völlig zu Recht in die Liga eindrücklicher Antikriegsfilme wie Bernhard Wickis "Die Brücke".
Der Film beginnt am 16. April 1945. Gregor Hecker (Jaecki Schwarz) und seine kleine Gruppe zu der auch sein Vorgesetzer,  der Lehrer Wladimir Gejman (Wassili Liwanow) und die Soldaten Dschinghis (Kalmursa Rachmanov) und Sascha Ziganjuk (Alexei Eiboschenko) gehören. Der Krieg ist für die Deutschen natürlich schon längst verloren, aber immer noch gibt es Gegenwehr. Und immer wieder ergreift Gregor das Megaphon um deutsche Soldaten zur Aufgabe zu bewegen. Die Eroberung soll möglichst friedlich in diesen letzten Tagen verlaufen, was aber nicht immer gelingt. Als die Truppe nach Bernau kommt wird Hecker zum Kommandanten der Stadt ernannt. Er trifft dort auf das deutsche Mädchen (Jenny Gröllmann), die sich vor den Russen fürchtet. Eine junge sowjetische Soldatin (Galina Polskich) konfrontiert sie damit, dass auch sie Angst vor dem Sturm der Deutschen in Russland hatte. Auf ihrem Weg in die Hauptstadt komemn sie auch nach Sachsenhausen, wo kurze Zeit vorher das Konzentrationslager befreit wurde. Ein Lagerkommandant erklärt den russischen Befreiern wie die Gaskammer funktionierte. Danach haben die Soldaten den Auftrag die Übergabe der Zitadelle Spandau zu verhandeln. Dort soll der Festungskommandant Oberst Lewerenz kapitulieren, doch der muss sich zuerst mit seinen Offizieren beraten. Diese lehnen zuerst ab, doch später ergibt sich die Festung. Am 1. Mai fahren sie über eine menschenleere Autobahn, in einem der zerschossenen Lastwagen entdeckt Hecker einen blinden deutschen Soldaten, der trotz Verwundung eine große Hoffnung auf die Zukunft ausstrahlt. Am Abend wird gefeiert und viel getrunken- es ist die Feier zum 1. Mai. Dabei feiern auch deutschen Widerstandskämpfer und Kommunisten mit, die von der russischen Armee aus den Gefängnissen befreit wurde. Einer wird sogar in einem kleinen Ort als Bürgermeister eingesetzt. Die Stimmung ist gut, die Männer glauben nicht mehr daran, dass es zu Kampfhandlungen kommt. Doch die Ruhe trügt. Deutsche Truppen brechen aus dem Kessel von Berlin und greifen getarnt als russische Panzereinheiten an. Der Überraschungsangriff fordert Tote...Hecker, der sich gerade noch mit einem jungen Unterleutnant (Boris Tokarev) unterhalten hat und mit ihm ein bisschen Fußball gespielt hat, sieht diesen Sekunden später schwer getroffen zu Boden fallen. Der junge Mann stirbt. An einem kleinen Flussübergang beziehen die Männer dann ihr Quartier. Immer wieder ziehen deutsche Soldaten auf der entfernt gelegenen Straße am anderen Ufer vorbei. Der Lautsprecher kommt wieder zum Einsatz, bald ergeben sich die ersten, erschöpften deutschen Soldaten. Doch auch ein Feuerüberfall von SS-Truppen müssen sie noch überstehen...



diese vielen kleinen Episoden fügen sich dank der sehr guten Dramaturgie wirkungsvoll als Einheit am Ende zusammen. Es ist die schmerzliche Rückkehr eines Deutschen in sein Land, dass in Schutt und Asche liegt und noch weiß keiner wie sich der Aufbau gestaltet. Konrad Wolf hat daraus eine klasse Geschichtsstunde gemacht, die völlig ohne die übliche historische Einordnung auskommt und dem Zuschauer lediglich diesen Einblick in eine Zeit "1 Minute vor Stunde Null" gewährt. Nur wenige Tage...diese persönlichen Erlebnisse des jungen Soldaten Gregor beginnen an der Oder am 16. April und enden am 8. Mai 1945. Konrad Wolf schuf ein tolles Mosaik dieser letzten Kriegstage. Der Sieg ist sozusagen zwar schon erreicht und nur noch eine Sache von Tagen. Danach ist aber alles offen. Die Ziele müssen neu festgelegt werden.
Mit der Unterstützung der Sowjektarmee und der Nationalen Volksarmee konnte der Film realisiert werden. Das Budget betrug 2.077.000 Mark der DDR. Er kam am 2. Februar 1968 in die ostdeutschen Kinos und bereits in den ersten Monaten sahen ihn 2 1/2 Millionen Menschen. Insgesamt konnte die stolze Zuschauerzahl von 3.317.966 erreicht werden. Ein großer Kinoerfolg also.



Bewertung: 9 von 10 Punkten.