Freitag, 6. September 2019

Die Todesschlucht von Laramie

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Regie: Lewis R. Foster

In der Falle der Indianer...

Die Republic Pictures stellten nach dem 2. Weltkrieg vor allem Routinewestern her. Sie verstanden aber ihr Handwerk und konnten auch mit wenig Budget gute und unterhaltsame Filme abliefern. Diese Streifen hatten auch an der Kinokasse guten Erfolg dank einem treuen Stammpublikum. "Die Todesschlucht von Laramie" ist einer dieser Western und wurde 1956 von Lewis R. Foster inszeniert. Ein Hollywood Veteran, der über 75 Drehbücher schrieb und in ca. 60 Filme auch Regie führte. Für seine Originalstory zu "Mr. Smith geht nach Washington" wurde er 1940 sogar zum gefeierten Oscargewinner. Für George Stevens Komödie "Immer mehr, immer fröhlicher" wurde er ein zweites Mal für den begehrtesten Filmpreis der Welt nominiert.
Seine Regiearbeiten sind heute weniger bekannt. "Dakota Incident" - so der Originaltitel von "Die Todesschlucht von Laramie" brachte aber ein gutes Einspielergebnis. Als Hauptdarsteller wurden Dale Robertson und die schöne Linda Darnell verpflichtet. Ursprünglich sollte Anne Baxter ihren Part spielen, aber die war verhindert. In Deutschland kam der Film am 14. Juni 1957 in die Kinos, die Werbung sprach von entfesselten Leidenschaften in gesetzloser Wildnis".
Und es braucht nicht viel um ein lebensgefährliches Szenario zu schaffen: Ein Bankräuber, ein friedensliebender Senator, ein attraktive und selbstbewusste Lady, dazu ein Verfolger des Bankräubers und eine Horde Indianer auf dem Kriegspfad.
Lewis R. Foster setzt dabei auf zwei unterschiedliche Handlungsorte: Zum einen eine Postkutsche auf dem Weg nach Laramie und zum zweiten eine wasserlose Schlucht inmitten kahler Felsen. Bei zweiter Location wird der Westernfan natürlich an John Sturges meisterhaften "Verrat in Fort Bravo" erinnert, der vielleicht für die Macher bei Republic als Inspiration diente. Die hoffnungslose Lage ist in beiden Filmen gleich.
Dabei ist John Banner (Dale Robertson) ein Bankräüber, denn er hat gemeinsam mit seinem Bruder Frank (Skip Homeier) und Rick Largo (John Doucette) die Bank um viel Geld erleichtert. Doch der Verdacht fiel auf den Bankangestellten Carter Hamilton (John Lund). Der jagt nun das Trio um seine Unschuld zu beweisen. Aber zuerst hat das Trio selbst untereinander soviel Stress, dass John von den beiden anderen ausgetrickst wird und ohne Pferde in der Wüste zurückgelassen wird. Der gibt aber nicht auf und stellt seine beiden Kumpane in der nächsten Stadt. Dabei verjagt er seinen verkommenen jüngeren Bruder und erschießt den brutalen Rick Largo. Mit dem Geld wird er nun Mitglied einer buntgemischten Reisegesellschaft, die in einer Postkutsche nach Laramie will. Die Sängerin Amy Clark (Linda Darnell), Senator Blakely (Ward Bond) - ein Mann des Friedens, der zwischen Rot und Weiß vermitteln will, Goldspekulant Mark Chester (Whit Bisell) und Minstrel (Regis Toomey), der musikalische Begleiter der selbstbewussten Amy. Sie müssen durchs Indianergebiet und bald haben sie eine Panne, so sind sie gezwungen in einer Schlucht in der Felsenlandschaft Dakotas Schutz zu suchen. Denn draußen lauern die Indianer und die wollen keine Gefangenen machen...



Am Ende setzt sich dann doch noch die Friedensbotschaft des Senators durch, doch vorher gab es ganz viel Tote. Aber ein Republic Western lebt auch vom Happy End und so will es das Drehbuch, dass die Sängerin und Bardame gemeinsam mit dem muskulösen Bankräüber ihre Zähigkeit unter Beweis stellen und auch ihre frisch empfundene Liebe zueinander.


Bewertung: 7 von 10 Punkten. 
 

Die Sünderin

























Regie.: Willi Forst

Eine Liebesgeschichte...

Willi Forst war in den 30er und 40er Jahren nicht nur ein sehr populärer Schauspieler sondern auch ein gefragter Regisseur der beim Publikum beliebten "Wiener Filme" wie "Maskerade" (1934), "Allotria" (1936), "Wiener Blut" (1942) oder "Wiener Mädeln" (1945) -  meistens mit Operette und manchmal mit Screwball Einschlag.
In der Nachkriegszeit blieben die Erfolge leider aus. Eine Ausnahme bildet aber der Skandalfilm "Die Sünderin", den er 1950 mit der deutschen Diva Hildegard Knef drehte. Sieben Millionen Zuschauer wollten den tragischen Liebesfilm sehen. Diese hohe Anzahl von Kinobesuchern verdankt der Film dem Feldzug der katholischen und evangelischen Kirche, die "Die Sünderin" als widerliches Machwerk anprangerte, in dem Prostitution, Sterbehilfe, Euthanasie und Suizid bedenkenlos gezeigt wird und sogar noch als einziger Ausweg deklariert wird. Der Skandal wurde auch nur durch eine wenige Sekunden lange Szene verstärkt, in der man die Brüste der Knef sehen konnte. In den Kirchen wurde der Film zum Inhalt der Predigten, die Gläubigen wurden darauf eingeschworen, dass mit dem Forst Film ein gesellschaftlicher Verfall einher ginge und als gläubiger Christ müsse man die Aufführung sogar verhindern. Es kam beim Filmstart 1951 zu Tumulten, so wurden u.a. Stinkbomben in die Kinos geworfen, man demonstrierte und verteilte Handzettel gegen das Machwerk. Stadt- und Kreisbehörden verboten sogar die Aufführung des Films. Kabinette von Bundesländern bezeichneten ihn als Werk mit entsittlichender Wirkung, es war sogar die Rede von verfassungsfeindlichen Tendenzen.
Aus heutiger Sicht ist "Die Sünderin" ein Gegenentwurf der damals vorherrschenden Kinoproduktionen, die in Deutschland realisiert wurden und Forsts Film gilt inzwischen als meisterhaftes Melodram und bewegt sich mehr und mehr zu einem der größten deutschen Filme der 50er Jahre. Dies ist auch der charismatischen und wunderschönen Hildegard Knef zu verdanken, die den Film fast mühelos im Alleingang trägt. Damals wurde sie für diese Rolle angefeindet, sie äusserte in einem Interview, dass Menschen das Lokal wechselten, wenn sie es betrat.
Aus heutiger Sicht hat Willi Forst einen Film über zwei Aussenseiter der Gesellschaft gedreht, die sich finden und gemeinsam die große Liebe finden.
Marina (Hildegard Knef) wächst im 3. Reich auf und ihr Stiefvater (Robert Meyn) wird von der Gestapo verhaftet. Marinas Mutter (Änne Bruck) betrügt ihren Gatten und der Stiefsohn (Jochen Wolfgang Meyn) baggert die etwas jüngere Marina an. Er zwingt sie subtil zu einem heimlichen Verhältnis. In den folgenden Jahren verdient sich die junge Frau ihr Geld durch Prostitution, dies ermöglicht ihr ein Leben im Luxus. Sie lernt den gescheiterten Maler Alexander (Gustav Fröhlich) kennen, zum ersten Mal hat sie das Gefühl verliebt zu sein. Doch das gemeinsame Glück ist nur von kurzer Dauer. Der Maler droht durch einen Gehirntumor zu erblinden. Gemeinsam reisen sie nach Italien. Marina versucht es wieder mit Prostitution. Nur so kann eine teure Operation bezahlt werden. Doch diese Versuche misslingen. Sie lernt aber einen Chirurgen (Andreas Wolf) kennen, der diese Operation durchführen könnte. Hat die Liebe vielleicht doch noch eine Chance ?




Der in Karlsbad geborene Kameramann Vaclav Vich mit einer großartigen Leistung. Seine schwarz-weiß Aufnahmen geben dem Film eine magische wie bedrohliche Aura. Er war auch für die Bilder in den Filmen "Nachts auf den Straßen" und "Der Verlorene" verantwortlich. Leider wurde der Publikumserfolg damals auch von der Filmkritik verrissen - sie enthielten sich zwar der moralischen Wertung wie die Kirche, aber sie sahen Forsts Film vor allem das Kalkül mit skandalträchtigen Themen Kasse zu machen. Noch dazu fanden sie "Die Sünderin" reichlich kolportagehaft. Was mir beweist, dass zeitgenössische Kritiken immer auch ein bisschen mit Vorsicht zu geniessen sind. Ein Meisterwerk entwickelt sich auch mit der Zeit, in einer retrospektiven Sichtweise werden oft Vorzüge sichtbar, die man in der Momentaufnahme gar nicht bemerkte.





Bewertung: 10 von 10 Punkten. 
 

Variete

























Regie: Ewald Andre Dupont

Nr. 28....

"Variete" ist ein Film von E. A. Dupont aus dem Jahr 1925, der zu einem der größten Kinoerfolge der Weimarer Republik wurde. Grandios war die "Entfesselte Kamera" von Karl Freund, der gemeinsam mit Carl Hoffmann Chefkameramann des Films war.  Karl Freund (Der letzte Mann, Berlin-Sinfonie einer Großstadt, Tartüff, Dracula, Frankenstein, Key Largo, Die gute Erde)  und Carl Hoffmann ((Dr. Mabuse, der Spieler, Faust, Die Nibelungen, Der Kongreß tanzt)  gelten gemeinsam mit Fritz Arno Wagner (Nosferatu, M, Kameradschaft, Schatten) als beste und wichtigste Kameramänner aus der Frühzeit des deutschen Films.
Die entfesselte Kamera erzeugte wesentlich dynamischere Bilder, denn vorher gabs nur Kamerabewegungen auf vertikale und horizontale Schwenks einer statischen Kamera oder Kamerafahren aus Autos oder Zügen. Karl Freund benutzte hingegen Kräne oder Schaukeln, was viel effektivere Aufnahmen zuließ. Daraus entstanden bahnbrechende Bilder - der Welterfolg war logisch.
Die Murnau Stiftung hat diesen Film vorzüglich restauriert, ähnlich überwältigend wie bereits den Robert Wiene Klassiker "Das Cabinett des Dr. Caligari" - bei der musikalischen Untermalung waren sie sehr mutig und setzten auf einen progressiven Touch. Nicht jeder wird sich mit dem Soundtrack der Tiger Lillys anfreunden können. Ich hatte zuerst auch etwas Mühe, denn deren Musik ist sehr markant und setzt gar eigene Akzente. Dies könnte vielleicht auch dem Film einen ganz anderen Stempel aufdrücken als in der Ursprungsfassung. Aber ich muss sagen, dass ich dann irgendwann beim Schauen immer mehr begeistert war von dieser gewagten Untermalung. Denn sie geht eine perfekte Symbiose mit den Bildern, mit der Handlung ein.
Es geht um den Gefangenen Nr. 28 (Emil Jannings), dessen Frau (Maly Delschaft) ein Gnadengesuch an den Zuchthausdirektor geschrieben hat. Diese Nr. 28 wurde draußen von allen nur "Boss" genannt. Sie möchte dem gemeinsamen Kind wieder einen Vater geben und hat den Fehltritt ihres Mannes verziehen. Der hat sie nämlich wegen der exotisch aussehenden Berta-Marie (Lya de Putti) verlassen. Er hat wegen dieser Frau alles aufgegeben - nicht nur Frau und Kind, sondern auch seinen Besitz einer Schaubude in St. Pauli. Die beiden schlagen sich als Luftakrobaten auf einem Rummelplatz durch. Durch Zufall werden sie vom Manager des weltbekannten Trapezkünstler Artinelli (Warwick Ward) gesehen, der unbeidngt für seinen Star Akrobaten sucht. So wird "der Boss" Fänger und kann für eine Weile nicht nur die große Liebe zu Berta-Maria genießen, sondern auch den Ruhm und Reichtum. Doch Artinelli hat sich in die Frau von Boss verguckt und verführt die Frau. Die wehrt sich zwar zuerst, doch dann gefällt ihr dessen aggressive Anmache. Natürlich wird der gehörnte Mann dahinterkommen und am Ende stellt er sich der Polizei, weil er den Rivalen mit einem Messer erstochen hat...





Das hört sich zwar sehr konventionell an, aber die Machart von Ewald Andre Duponts Film ist hervorragend bis überwältigend. Für mich einer der besten deutschen Filme überhaupt. Der wandlungsfähige Emil Jannings auch hier mit einer sehr starken Schauspielleistung. Höhepunkt des Films ist sicherlich die Sequenz im Berliner "Wintergarten", wo Boss bereits vom Ehebruch weiß und nun seinen Konkurrenten auffangen muss.






Bewertung: 10 von 10 Punkten. 

Jenny - Rendezvous mit einer Toten

























Regie: William Dieterle

Begegnung mit einer Toten...

Der deutsche Regisseur William Dieterle hatte ab den 30er Jahren riesigen Erfolg in Hollywood. Er drehte Filme wie "Louis Pasteur" oder "Das Leben des Emile Zola" für den er auch als bester Regisseur des Jahres 1938 nominiert wurde. Insgesamt wurde das Biopic in 9 Kategorien nominiert, es gab immerhin zwei Siege: Als bester Film des Jahres und für den Nebendarsteller Joseph Schildkraut. Sein vielleicht berühmtester Film ist "Der Glöckner von Notre Dame", der bis heute als beste Verfilmung des Historienromans von Victor Hugo gilt. In "Liebesbriefe" präsentierte er Joseph Cotten und Jennifer Jones als Liebespaar. Jennifer Jones bekam dafür eine Oscarnominierung und da die Chemie zwischen den beiden Hauptdarstellerin stimmte, verpflichtete man beide Schauspieler für einen weiteren Film. "Jenny" entstand 1948 und heißt im Original "Portrait of Jenny".
"Jenny" basiert auf dem Roman von Robert Nathan, wurde aber lange nicht so positiv vom Publikum aufgenommen wie der Vorgänger. Erst viele Jahre später erhielt Dieterles romantische Geistergeschichte eine gewisse Rehabilitation. Seine Optik wurde aber schon bei seinem Erscheinen sehr gelobt - er erhielt 1949 den Oscar für die besten visuellen Effekte und die Kameraarbeit von Joseph H. August und Lee Garmes kann man nur als sehr erlesen und exquisit bezeichnen.
Vielleicht ist die Story auf den ersten Blick zu wenig spektakulär, denn das Geisterhafte schwingt lediglich sehr subtil mit. Aber immerhin gabs von dem großen Luis Bunuel den Ritterschlag, denn er meinte "der Film hat mir ein großes Fenster geöffnet".
Im Jahr 1934 lernt der verarmte Maler Eben Adams (Joseph Cotten) einen hübschen Teenager namens Jennie Appleton (Jennifer Jones) im Central Park kennen. Das Mädchen trägt dabei etwas altbackene Kleidung, die schon Jahre aus der Mode ist. Er spricht mit ihr und so schnell wie sie auftauchte, verschwindet sie auch wieder. Gegen Essen und Bezahlung malt er für die irische Bar von Mr. Moore (Albert Sharpe) ein patriotisches Bild und weitere Bilder versucht er bei den Kunsthändlern Miss Spinney (Ethel Barrymore) und Mr. Matthews (Cecil Kallaway) zu verkaufen. Doch erst die Begegnung mit dem jungen Mädchen setzt ihn ihm große Inspiration frei. Er malt eine Skizze von ihr aus dem Gedächtnis, hier sieht Miss Spinney großes Potential. Eben trifft in der Folgezeit in regelmässigen Abständen auf die junge Jennie, die sich jedes Mal verändert - sie wird viel schneller erwachsen als es möglich ist. Bald verliebt er sich in die Frau, die immer wieder bei ihm erscheint. Zuletzt erfährt der Maler durch die Ordensschwester Maria (Lilian Gish), dass seine Geliebte vor vielen Jahren in einem fürchterlichen Sturm bei Graves Light mit ihrem Boot gekentert ist. Er hat also regelmässig Besuch von einer Toten..




Es sind die kleinen Dinge, die dem Film eine aussergewöhnliche Aura verleihen. So fürchtet sich Jenny, die sich von Eben portraitieren lässt, vor dessen früheren Bildern. Vor allem das eine Bild, dass einen Sturm bei Graves Light zeigt. Unsichtbare Bande sind da am Werk, die den Maler und sein Bild da zusammenhalten. Denn das Bild wird lebendig und Dieterle zeigt in seinem ungewöhnlichen Fantasy Film wie stark die künstlerische Inspiration ist und wie sehr Hier und Jetzt mit dem Jenseits verwoben ist. All dies geschieht eher beiläufig, weil es in das stärkste Gefühl eingebettet ist - der Liebe - und die überdeckt den gesamten Vernuftsbereich. Damals kostete der Film 4 Millionen Dollar, der Macher und Produzent David O. Selznick scheute keine Kosten seine zukünftige Frau Jennifer Jones in ein besonders attraktives Licht zu setzen.




Bewertung: 8 von 10 Punkten. 

Konterbande

























Regie: Ray Enright

Die Männer der Three Bells Ranch...

"South of St. Louis" ist ein 1949 entstandener Western von Ray Enright, der in Deutschland unter dem Titel "Konterbande" bekannt wurde. Die Handlung wird vielleicht bekannt vorkommen, denn es handelt sich um die Westernversion des Warner Brothers Gangsterklassikers "Die wilden Zwanziger" von Raoul Walsh. Dort spielten James Cagney, Humphrey Bogart und Jeffrey Lynn die drei unzertrennlichen Freunde. In "Konterbande" sind es Joel McCrea, Zachary Scott und Douglas Kennedy.
Der Film kostete 1,6 Millionen Dollar, spielte aber an der Kasse mehr als Doppelte ein und Joel McCrea festigte mit diesem Film und dem Nachfolger "Vogelfrei" seinen Ruhm als populärer Westernstar.
Die Geschichte spielt während des Bürgerkrieges. Die Freunde Kip Davis (Joel McCrea) Charlie Burns (Zachary Scott) und Lee Price (Douglas Kennedy) werden von dem Rebellenführer Luke Cotrell (Victor Jory) aus der Stadt vertrieben, nachdem er ihre Ranch niederbrannte. Kip ist verlobt mit der hübschen Deborah Miller (Dorothy Malone). Sie ibttet ihn in der kleinen texanischen Stadt Edenton zu bleiben, doch die drei Freunde schwören Rache an Cottrell und beschließen in den Süden zu reiten, um ihren Feind zu finden. Im texanischen Brownsville angekommen, entschliesst sich Lee der konföderierten Armee anzuschließen, während Kip und Charlie versuchen ihre "Three Bell Ranch" wieder aufzubauen. Sie brauchen Geld und daher nimmt Kip das Angebot der attraktiven Loungesängerin Rouge de Lisle (Alexis Smith) anzunehmen, eine Ladung Möbel für 50 Dollar zu transportieren und somit wird er Grenzschmuggler. Auch Charlie steigt in dieses lukrative Geschäft ein, der formiert sogar eine eigene Bande, zu der auch Slim Hansen (Bob Steele) gehört, einem ehemaligen Bandenmitglied von Luke Cotrell. Das Konterbandengeschäft ist hart umgekämpft und bald mischt auch Cotrell mit seiner Halsabschneiderbande mit. Kein Wunder, dass man sich bald wieder ins Gehege kommt. Kip selbst geht einen eher destruktiven Weg und so wendet sich Deborah von ihm ab und verliebt sich in Lee. Nach dem Ende des Bürgerkriegs wird Lee zum Texas Ranger, Kip bleibt beim florierenden Waffengeschäft und setzt sich nach Mexiko ab. Charlie riskiert den Bruch mit dem beiden Freunden und weitet seinen Machtbereich immer mehr aus..



Am Ende kommt es zum zum Showdown zwischen Gut und Böse mit dem überraschenden Plot, dass sich alle drei wieder an die gemeinsame Zeit als Freunde besinnen. Eine Zeit symbolisch gekennzeichnet durch eine Kleines Glöckchen, das jeder der drei als Andenken an das gemeinsame Ranch-Projekt Three Bells an den Stiefelsporen trägt. Kameramann war der deutsche Filmpionier Karl Freund, die Musik stammt von Max Steiner.





Bewertung: 7 von 10 Punkten.