Mittwoch, 25. März 2015

Polizeirevier Davidswache

























Regie: Jürgen Roland

Nachts auf der Reeperbahn...

Auf der Reeperbahn nachts um Halb eins...Hans Albers veredelte mit diesem Lied aus dem Jahr 1912 den 1944 entstandenen "Große Freiheit Nr. 7" und auch den 10 Jahre späteren Unterhaltungsfilm, der sogar als Filmtitel den Namen des Liedes trägt. Ein Walzerlied, dass von Nachtleben auf der Reeperbahn im Hamburger Stadtteil St. Pauli handelt und die Lebensluft der berühmt-berüchtigten Straße in Hamburg melancholisch verklärt. Jürgen Rolands Bestandsaufnahme aus dem Kiez aus dem Jahr 1964 ist da um einiges realistischer angelegt. Der Film hält einfach mal ein paar Tage die Kamera drauf und begleitet den Alltag innerhalb von 48 Stunden der beiden Streifenpolizisten Hauptwachtmeister Glantz (Wolfgang Kieling) und Hauptwachtmeister Schriever (Günther Neuze). Die beiden - wie auch ihre anderen Kollegen, die auf dem Polizeirevier Davidswache - ihren Dienst versehen, werden tagtäglich in die schwicksalsschweren Geschichten dieser gefallenen Seelen auf der sündigen Meile konfrontiert. Ihre Fälle handelt von Bandenkriminalität, von Schutzgelderpressung oder von der Prostitution mit Minderjährigen. Dabei spiegelt der Film viel Zeitgeist wider - ein liberalerer Ansatz erkennbar, andererseits immer noch etwas versteckt moralisch bewertet, weil die Polizisten ja auch Menschen ihrer zeit, der damaligen Werte und Normen sind. Jedenfalls sind sie gut getroffen, denn sie sind ganz normale Beamte, noch nicht mal sonderlich sympathisch. Zur Routine der Bullen gehört auch der Schutz von naiven Touristen, die sich hier auf der Reeperbahn ausnehmen lassen und sich dann wundern, wenn sie am Ende in dem Etablissement ihrer Wahl für die Flasche Sekt 100 DM berappen müssen. Anzeige erstatten ist auch doof, denn die Ehefrau daheim soll ja nichts vom Ausflug nach St. Pauli erfahren. "Polizeirevier Davidswache" wirkt nüchtern und hat einen sehr kühlen, lakonischen - beinahe schon dokumentarischen Stil. So entsteht beinahe schon ein authentisches Abbild eines Deutschland der 60er Jahre, man spürt den gesellschaftlichem Umbruch.
Ohne Dramatik gehts aber nicht, zumindest nicht im Kriminalfilm: Denn Hauptmeister Glantz ist plötzlich in Gefahr. Er hatte vor 4 Jahren den Gangster Bruno Kapp (Günther Ungeheuer) verhaftet, doch dieser wurde nun entlassen. Im Gefängnis hat er sich Rache geschworen und dem fiesen Kriminellen ist alles zuzutrauen. Auf ihn wartet seine Verlobte Margot (Hannelore Schroth), die ihn zum anständigen Bürger machen möchte, jedoch Angst hat, dass Bruno seine Rachegedanken doch noch in die Tat umsetzen könnte. Sie glaubt zwar auch an ihren Bruno - gibt aber Glantz einen Tipp. Doch den Polizisten bringt so schnell nichts aus der Ruhe. Mit seinem Kollegen bleibt er der Beobachter. Bruno ist verschlagen und raffiniert, er hat einen guten Schlag bei dem anderen Geschlecht. So kann er viele Frauen schnell um den Finger wickeln. Zuerst aber trifft er sich mit seinem Kumpel Manfred (Jürgen Draeger) und es werden die nächsten kriminellen Aktionen geplant. Bald geschieht ein Mord an einer Prostituierten. Die Spur führt natürlich zu Bruno Kapp...

 Jürgen Roland nimmt eine klare Haltung gegenüber jeder Form von Selbstjustiz an und plädiert für eine demokratisch agierende Polizei. In der Szene, in der sich Glantz emotional dazu hinreissen lässt, ohne richterliches Ok in ein Bordell einzudringen, wird er den kürzeren ziehen. Er, der eine Minderjährige vermutete, die dort zur Prostitution gezwungen wird, muss sich vom vermeintlichen Opfer sagen lassen, dass sie seit wenigen Tagen volljährig ist und machen kann was sie will.
Dass der Film sehr gut funktioniert hat er natürlich seinen gut besetzten Bösewicht zu verdanken. Günther Ungeheuer verkörpert als Bruno diese charismatische Mischung aus gut aussehendem, coolen Gentleman und intelligentem Verbrecher mit psychopathischen zügen. In Gastrollen treten auch Hanns Lothar und Ingrid Andree auf. Der Film wurde an Originalschauplätzen gedreht und wurde ein großer Kinoerfolg. Nach nur einem Jahr Spieldauer hatte er schon 3 Millionen Zuschauer.
Bewertung: 7 von 10 Punkten.

Montag, 16. März 2015

Unter den Brücken

























Regie: Helmut Käutner

Auf dem Lastkahn Liese-Lotte..

"Unter den Brücken" von Helmut Käutner entstand von Mai bis Oktober 1944, in der Schlußphase des zweiten Weltkriegs. Die Dreiecksgeschichte um zwei Havelschiffer, die sich in die gleiche Frau verlieben, zeigt völlig unerwartet sommerlich-idyllische Flußlandschaften in der Umgebung von Berlin. Man könnte meinen in einer Landschaft zu sein, die ganz weit weg ist von Tod und Zerstörung. Eine bessere Welt, eine neue Hoffnung ? Jedenfalls muss man Käutners Film sowohl von Inhalt als auch von der Form zum "Poetischen Realismus" zählen, denn die Nähe zu den Meisterwerken von Marcel Carne, Jean Renoir oder Rene Clair ist unbestreitbar - am meisten erinnerte mich "Unter den Brücken" aber an Jean Vigos "L´atalante", der ebenfalls auf einem Binnenfrachter spielt.
Dennoch ist "Unter den Brücken" ein großartiges, eigenständiges Werk - denn der eher lethargisch-melancholische Inhalt der französischen Vorbilder wird mit Witz und Bodenständigkeit verbunden, ja sogar oft unterbrochen und schafft so einen eigenständigen deutschen Verwandten.
Lockerheit und Freiheitsgefühl schimmert immer wieder durch.
Schade, dass das deutsche Kino nach dem Krieg ganz auf Heimatkitsch und Kriegsverdrängung umgeschaltet hat. Mit großartigen Filmemachern wie Käutner oder Staudte wäre das Potential dagewesen den deutschen Film schon viel früher in eine neue Blütezeit zu bringen.
Kurz nach Beginn der Dreharbeiten startete die Invasion in der Normandie, kurz vor Drehende hatten die Amerikaner schon Aachen besetzt und die Rote Armee stand vor Ostpreußen. Die Filmcrew hatte daher mitVerzögerungen und Ausfällen zu kämpfen und der Film konnte erst im März 1945 fertiggestellt und von der Zensur freigegeben werden.  Die Kinopremiere fand aber erst 5 Jahre nach dem Krieg statt, seine Uraufführung erlebte "Unter den Brücken" auf den Filmfestspielen von Locarno.
Käutner selbst gab an, dass die Geschichte eine friedliche Demonstration der eigenen Wünsche war. "Wir lebten verträumt neben der Zeit und lenkten uns durch die Arbeit von all dem Schrecken ab" - der keine Autostunde weit entfernt entfesselt war.
Für mich ist dieser wunderschön fotografierte und poetische "Überläufer" film einer der besten deutschen Filme aller Zeiten. Der Kameramann Igor Oberberg ist schon in den ersten Filmminuten großartig, wenn er von der Perspektive des Kahns aus die Menschen auf den zahlreichen Brücken einfängt. Vor allem die Frauen, die dort oben flanieren, haben das Interesse der Männer auf dem Kahn. Mit diesen kontrastreichen Schwarz-Weiß Bildern liegt der Film auf einer Höhe zu seinen französischen und auch italienischen Vorbildern.
Neben der markanten Ausleuchtung von Kränen und Hafenanlagen, die die Atmosphäre der Geschichte maßgeblich bestimmen, sind es vor allem die Gesichter der Protagonisten denen die Szenen gehören.
Diese drei Hauptfiguren sind einfach da. Sie weinen mal, dann lachen sie wieder. Sie schwimmen ne Runde, sie kochen, sie putzen. Alles wirkt sehr authentisch. Alle drei Darsteller haben den Menschen verinnerlicht, den sie spielen sollen. Man vergisst den Schauspieler und empfindet die Typen als echt.
Hendrik Feldkamp (Carl Raddatz) und sein bester Freund Willy (Gustav Knuth) arbeiten auf ihrem gemeinsamen Schleppkahn. Sie sind Besitzer des Binnenfrachters und gleichzeitig auch Mannschaft. Sie fahren auf der Havel und haben hier und dort mal eine Freundin. Alles nichts festes...Die zwei Freunde reden aber immer wieder davon . Es fallen Sätze wie "Mädchen oder Kahn?"  Die Antwort folgt schnell:  "Kahn, da weisste wenigstens, wo du dran bist". Aber träumen darf man. Von der großen Liebe und auch von einem eigenen Schiffsmotor. Denn sie sind von den Schiffen abhängig, die sie von Hafen zu Hafen schleppen. Eines Abends beobachten sie eine junge Frau (Hannelore Schroth), die auf der Brücke steht. Und sie wirkt mehr als traurig. Es könnte sogar sein, dass sie sich offenbar von der Brücke ins Wasser stürzen will. Doch ins Wasser fällt nur ein Zehnmarkschein. Dennoch ist ab sofort das Interesse an dem Mädchen geweckt und sie sprechen die geheimnisvolle Unbekannte an, die bereits wieder die Brücke verlassen hat. Erst wehrt sie sich gegen die Annäherung der beiden fremden Männer, aber dann steht sie plötzlich vor dem Schleppkahn und will von Hendrik und Willy als "Passagier" nach Berlin, wo sie eine Wohnung hat, mitgenommen werden. Beide Freunde verlieben sich in den weiblichen Gast...



 und schippern mit einer unendlichen Leichtigkeit und einer schönen Prise Poesie bis zum Happy-End. Alles ist so selbstverständlich, wie wenn es vorbestimmt wäre. Und entdeckt wird die wahre Liebe, aber genauso die treue Freundschaft der beiden Männer. Es muss nicht immer zwangsläufig den Verlierer geben, wenn zwei Männer um eine Frau werben. Der vermeintliche Verlierer kann auch wieder etwas gewinnen.
Eingebettet in Bilder von beinahe unwirklicher Schönheit. Alles strahlt eine Melancholie aus, als wollten die Macher mit der Kamera festhalten, was in der Realität schon zerstört war, aber wert genug ist, es auch wieder auferstehen zu lassen.
Helmut Käutner hat in der Zeit des zweiten Weltkriegs einige große deutsche Filme gemacht: 1940 den leider etwas unterbewerteten Heinz Rühmann Klassiker "Kleider machen Leute", den leider etwas in Vergessenheit geratenen "Romanze in Moll" aus dem Jahr 1943 und den populären Hamburg Klassiker "Große Freiheit Nr. 7" mit Hans Albers für den er mit dem damaligen Reichspropagandaminister Goebbels in Streit geriet. Sein bester Film ist aber dieses Hochschauen "Unter den Brücken". Darüberhinaus spiegeln solche Klassiker auch in perfekter Weise die damalige Zeit wider. Diese heile Welt auf dem Kahn und damit die komplette Ausblendung der Kriegsrealität sorgt für einen interessanten Effekt im Hier und Heute: Man fühlt sich ständig daran erinnert.



Bewertung: 10 von 10 Punkten.

Samstag, 14. März 2015

Die Mörder sind unter uns

























Regie: Wolfgang Staudte

In den Trümmern von Berlin...

 Wolfgang Staudtes 1946 entstandener Trümmerfilm "Die Mörder sind unter uns" ist nicht nur der erste Film der Nachkriegsgeschichte, er ist auch der erste DEFA Film und durch die expressionistisch geprägten, kontraststarken und von großflächigen Schattenzonen gekennzeichneten Kameraeinstellungen sogar ein Verwandter des Film Noir. Die Bilder der zerbombten Stadt erinnern zudem an den Neorealismus im italienischen Film. Das Szenario wirkt halb-dokumentarisch und zeigt eindrücklich ein vom Krieg und Faschismus zerstörtes Land. Nicht nur die Stadt liegt in Trümmern, auch die Menschen dieser Stadt sind traumatisiert und bewegen sich beinahe schon schlafwandlerisch durch die Ruinen. Es ist 1945, Berlin ist ein Trümmerhaufen, aber das Dritte Reich ist Vergangenheit. Ziellos irrt der ehemalige Chirurg Dr. Hans Mertens (Wilhelm Borchert), ehemals Truppenarzt an der Ostfront, durch die zerstörten Straßen, inmitten der Panzerwracks, wo sich spielende Kinder aufhalten. Ein Cafe bietet schon wieder "Tanz, Stimmung und Humor" an. Doch in dem Haus, wo er eine Wohnung bezogen hat, ist es düster. Die anderen Bewohner zerreißen sich schon das Maul über seine Alkoholsucht. Immer wieder kehren Leute mit dem Zug heim in ihre Stadt. Darunter befindet sich auch die junge Susanne Wallner (Hildegard Knef), eine Werbegrafikerin, die für vier Jahre in einem Konzentrationslager inhaftiert war. Sie ist die Eigentümerin der Wohnung, in der Mertens derzeit wohnt. Der alte Optiker Mondschein (Robert Forsch) ist der einzige, der sich über das Wiedersehen mit der jungen Frau freut. Er hat die Schrecken des Kriegs überlebt und wartet in seinem hohen Alter auf die Heimkehr seines verschollenen Sohnes. Andere Mieter wie der dubiose Wahrsager Bartolomäus Timm (Albert Johannes) beobachten neugierig ihr Umfeld. Susanne lässt Mertens weiterhin bei sich wohnen, der allerdings lieber alleine sein möchte. Doch zwischen den beiden entsteht ein bisschen was wie Freundschaft. Susanne verliebt sich sogar in den unnahbar wirkenden Mann, der in den Tag lebt.
Um sie herum agieren die Menschen ähnlich. Sie irren alle noch ziellos durch eine gespenstische Szenerie. Die Stadt soll und muss wieder aufgebaut werden, aber wo soll man anfangen? Mitten in dieser gewaltigen Wunde, die der Krieg gerissen hat, kommt auch die Vergangenheit wieder hoch - noch verstärkt durch einen Brief, den Susanne in der Wohnung auf dem Boden findet, der an eine Frau Brueckner (Erna Sellmer) gerichtet ist, deren Mann ihr den Brif vor seinem Tod geschrieben hatte. Als sie Mertens darauf anspricht, reagiert er extrem verärgert. Susanne gibt den Brief bei der Frau ab und erfährt aber überraschend, dass deren Mann Ferdinand Brueckner (Arno Paulsen) nicht nur am Leben ist, sondern sogar bei bester Laune inzwischen zum Boss einer Firma wurde, die aus Stahlhelmen Kochtöpfe gewinnbringend herstellt. Einer der dynamischen Antreiber für den Neuaufbau Deutschland. Brueckner war im Krieg Hauptmann der Wehrmacht und Vorgesetzter von Borchert. Es kommt zum Zusammentreffen. In einer Rückblende erfährt der Zuschauer von Brueckners grausamen Schießbefehl an einem Weihnachtsabend des Jahres 1942...


Das Thema des Films ist "Schuld und Sühne". Mit dem bürgerlichen Täter Brueckner charakterisierte Staudte sehr genau den Typus, der ohne Probleme wieder in den Alltag zurückfand und damit auch von den Verhältnissen profitierte. Das Erschreckende an seiner Person liegt darin, dass er sich tatsächlich keiner Schuld bewusst ist, sich nicht mit den Dämonen der Vergangenheit herumschlagen muss, sondern offen und zukunftsgewandt auf seine Mitmenschen zugeht, auch auf Mertens, der unter ihm gedient. Staudte gestaltet diese Figur ambivalent und so differenziert, dass es sogar der aktive und dynamische Brueckner es ist, der Mertens im Lauf der Geschichte auch dazu bringt sich positiv zu verhalten und einer Mutter, die in den Trümmern lebt zu helfen, deren Kind keine Luft mehr bekommt. Bis zu diesem Zeitpunkt war er nicht in der Lage gewesen, wieder als Arzt zu arbeiten.
Staudtes Film gilt als einer der ganz großen Klassiker des deutschen Films und orientiert sich stilistisch am deutschen Expressionismus und parallel zur Schwarzen Serie in den USA, die nahezu gleiche Orte und gleiche Charaktere abbildet. Die Ruinen der Großstadt sind gleichzusetzen mit dem eigenen Innern. Der Held ist traumatisiert und mit dem Geistern des Gestern konfrontiert.
Und wie in den US-Metropolen ist in Berlin die Schattenwelt der Nachtclubs, wo es Alkohol, Zigaretten und leichtlebige Frauen gibt, jene erste Adresse, die Mertens aufsucht.
Zusätzlich ist die Geschichte der Menschen, die das Miteinander verloren haben und in der Trümmerlandschaft danach suchen, ein sehr interessantes Zeitdokument. Staudte drehte im zerbombten Berlin und die Geschichte entlässt den Zuschauer mit Unsicherheit und Zerbrechlichkeit. Die Menschen sind noch nicht in der Lage, über das Erlebte zu sprechen. Das Lebensgefühl von damals in diesen Tagen nach dem Krieg ist gut und intensiv eingefangen.

Bewertung: 9 von 10 Punkten.

Schlingen der Angst

























Regie: Douglas Sirk

In den Wahnsinn getrieben...

Douglas Sirk ist vor allem bekannt durch seine großen 50er Jahre Melodramen wie "Solange es Menschen gibt", "In den Wind geschrieben" oder "Was der Himmel erlaubt". Der in Hamburg geborene Regisseur musste 1937 wegen Verfolgung durch die Nazis aus Deutschland fliehen und konnte in den USA seine erfolgreiche Laufbahn als Filmemacher fortsetzen. Durch "Angelockt" wurde die damals sehr populäre Filmschauspielerin Claudette Colbert auf ihn aufmerksam und sie wählte Sirk persönlich aus Regie bei dem Film Noir "Sleep my love" zu führen.
Der deutsche Titel des 1948 entstandenen Thrillers ist "Schlingen der Angst" und gehört zur Gattung der "Frau in Gefahr" Filme und ist somit ein Verwandter von den bekannteren Werken "Mitternachtsspitzen" oder "Du lebst noch 105 Minuten". Dabei gelingen Sirk einige sehr atmosphärische Sequenzen im Haus, vor allem die Treppe eignet sich sehr gut dafür eine schlafwandlerische Hauptdarstellerin in Szene zu setzen. Sirk hat ein bisschen Gothic-Style beigefügt, obwohl der Film in der Metropole New York spielt. Dadurch hat der Streifen auch deutliche Anleihen bei George Cukors gotischem Thriller "Das Haus der Lady Alquist" oder Siodmaks "Die Wendeltreppe" - aber verliert im Vergleich mit diesen großen Vorbildern, die richtige Klassiker wurden.  Das liegt vielleicht sogar am ehesen am sehr konstruierten und etwas unglaubwürdigen Skript. Die Inszenierung selbst und die Kameraarbeit von Joseph A. Valentine sind jedenfalls sehr gelungen und insgesamt bleibt der Film dadurch auch solide. Durch den guten Unterhaltungswert enttäuscht dieser Film auch nicht. Es beginnt sogar sehr atmosphärisch. Mitten in der Nacht erwacht Alison Courtland (Claudette Colbert)  in einem Abteil eines von New York nach Boston rasenden Schnellzuges. Leider kann sie sich nicht daran erinnern, wie sie in diesen Zug kam und weshalb sich in ihrer Handtasche eine Pistole befindet, denn sie kann sich nur daran erinnern, dass sie zuhause war und sich schlafen legen wollte. Eine ältere Dame (Queenie Smith) hilft der verwirrten Frau, die in Boston den Zug verlässt. Richard (Don Ameche), ihr Ehemann, der bereits die Polizei alarmierte, ist sehr beruhigt, als er hört wo sie ist, andererseits gibt er dem Kriminalbeamten (Raymond Burr) an, dass es nicht das erste Mal ist. Seine Frau Alison verhalte sich immer merkwürdiger und psychisch auffällig.  Auf dem Flughafen in Boston trifft die Heimkehrerin zufällig ihre Freundin Barby (Rita Johnson) in Begleitung des smarten Bruce Elcott (Rober Cummings), die beide mit ihr nach New York zurück reisen .Elcott ist sichtlich enttäuscht, dass die attraktive Alison bereits verheiratet ist und beide Begleiter empfinden den Seelenzustand der Frau völlig normal. Sehr schnell wird dem Zuschauer klar, dass der böse Ehemann ein Verhältnis mit dem Vamp Daphne (Hazel Brooks) hat und mit dem Fotografen Charles Vernay (George Coulouris) einen fiesen Plan verfolgt seine vermögende Frau in den Tod durch Wahnsinn zu treiben.
 Dazu setzt der werdende Mörder Medikamente ein, um sie anschließend zu hypnotisieren und so zum Balkon zu treiben, wo sie sich in die Tiefe stürzen soll...

 Dabei bleibt der Film von Douglas Sirk insgesamt zu harmlos, um als Hitchcock-Verwandter durchzugehen. Claudette Colbert war zum Zeitpunkt der Drehbarbeiten bereits 45 Jahre alt. Der 7 Jahre jüngere Robert Cummings hat fast die gleiche Aufgabe, die er dann einige Jahre später auch bei Hitchcock in "Bei Anruf Mord" bekam. Er muss seine Angebetete vor dem grauenhaften Plan ihres Ehemannes retten.
Ingesamt bleibt Sirks Hauptanteil beim Melodram hängen und so wurde der Film auch bei seinem Erscheinen auch beworben. Für einen Psychothriller ist er zu soft, aber die Machart orientiert sich an der Schwarzen Serie. Die dargebotene Atmosphäre, die gut gemacht ist, lenkt immerhin ein bisschen von den Logiklöchern des Skrips ab.

Bewertung: 7 von 10 Punkten. 

Freitag, 27. Februar 2015

Wer den Wind sät...

























Regie: Stanley Kramer

Give me that old time Religion...

Angelehnt an den tatsächlich stattgefundenen "Affenprozess" und basierend auf das Theaterstück von Jerome Lawrence und Robert E. Lee drehte Regisseur Stanley Kramer im Jahr 1960 mit "Wer den Wind sät" einen seiner besten Filme. Der Fall ging in die Gerichts-History der Vereinigten Staaten als "Scopes Prozess" ein, der 1925 vor einem Gericht in Dayton, Tennessee statt. Angeklagt war der Lehrer Scopes, der im gleichen Jahr an der Schule Theorien lehrte, die der Bibel in Bezug auf die Entstehungsgeschichte der Menschheit widersprach. Man könnte das Szenario des Films in der heutigen Zeit etwas veraltet empfinden, doch interessanterweise wird das Thema nach wie vor in den USA dank eines erstarkten Fundamentalismus immer wieder diskutiert. Diese extrem konservative christliche Bewegung hat in den USA immer noch großen Einfluß und ist heute noch der Meinung, dass die Bibel bezüglich der Schöpfung immer noch wörtlich zu verstehen sei. Im Jahr 1925 reichte dieser Einfluss sogar aus, dass in den Bundesstaaten Florida, Oklahoma und Tennessee Gesetze erlassen wurden, die das Unterrichten von abweichenden Auffassungen an öffentlichen Schulen untersagten und Tennessee hatte das schärfste Gesetz, weil es diese Art von Unterricht unter Strafe stellten. In "Wer den Wind sät" wurde die Handlung zwar in das fiktive Städtchen Hilsboro verlegt und die Namen der Beteiligten wurden verändert. Der Zuschauer wird aber dennoch ins Jahr 1925 in den Bundesstaat Tennesse entführt, wo bereits die erste Szene die Gottesfürchtigkeit der Bevölkerung, ja sogar eine gewisse Bigotterie, zeigen soll. Es erklingt der eindringliche Gospel "Give me that old time Religion, its good enough for me", der vermittelt, dass mit den Lehren, die der junge Lehrer Bertram T. Cates (Dick York) dort seinen Schülern nahe bringt, die Brisanz bildet, um den einfachen Gottesglauben dieser Menschen aufs Mark zu erschüttern und deshalb wird er vor den Augen seiner Schüler vom Sheriff  - im Beisein des bigotten Reverend Jeremiah Brown (Claude Atkins) - verhaftet.  Cates hat dort die Evolutionstheorie von Darwin durchgesprochen. Der Fall schlägt sofort hohe Wellen im Land und polarisiert natürlich. Unterstützt wird der Angeklagte, dem der Prozess gemacht werden soll, von der Presse. Der zynische Zeitungsmensch E.K. Hornbeck (Gene Kelly) berichtet für den Baltimore Herald. Die Anklage hat mit dem bibelgläubigen Fundamentalisten und früheren US-Außemminister Matthew Harrison Brady (Frederic March) ein bekanntes Zugpferd und einen Streiter für die göttliche Gerechtigkeit bekommen. Er reist mit seiner Frau (Florence Eldridge) in den Ort, wo schon reger Trubel herrscht. Ganz im Sinne des Bürgermeisters und der Geschäftsleute, die durch den Schauprozess riesige Geschäfte wegen der vielen Besucher erwarten. Doch Brady bekommt einen harten Gegner. Die Zeitung hat den agnostischen Verteidiger Henry Drummond (Spencer Tracy) gewinnen können - er gilt als äusserst erfolgreicher Anwalt und war sogar früher mal Weggefährte und sogar Freund von Brady und unterstützte dessen Ambitionen auf die Präsidentschaft der Vereinigten Staaten. Anklage und Verteidigung liefern sich bald erbitterte Duelle. Zur Schlüsselfigur wird die Pastorentochter Rachel (Donna Anderson), die zwischen Vater und Verlobtem (dem angeklagten Lehrer) entscheiden muss...


Dabei erweist sich "Wer den Wind sät" vor allem als großer Schauspielerfilm und sowohl Spencer Tracy als Henry Drummond und Fredric March als Matthew Harrison Brady liefern brilliante Vorstellungen ab. Dabei gelingt es March sogar trotz eines gewissen Overactings in einigen Szenen eine großartige Filmfigur zu schaffen, mit allen Stärken und Schwächen. Kramer gelingt ein Plädoyer für die freie Meinungsäusserung und es wird Spencer Tracys Part am Ende des Films sein, dass es gelingt die neuen Erkenntnisse der Wissenschaft mit in die biblische Lehren zu integrieren. Intoleranz und Fanatismus erteilt der Filmemacher jedoch eine klare Absage.
Der Film war sehr erfolgreich, dass sich Kramer beim nächsten Filmprojekt erneut für einen Gerichtsfilm entschied.  Sein 1961 entstandener "Urteil von Nürnberg" gehört sicherlich neben Billy Wilders "Zeugin der Anklage" und Sidney Lumets "Die 12 Geschworenen" zum Olymp des Genres.  Aber "Wer den Wind sät" ist beinahe ebenbürtig. Der Film erhielt auch vier Oscarnominierungen: Bestes adaptiertes Drehbuch, beste Kamera (Ernest Laszlo), bester Schnitt und bester Darsteller Spencer Tracy. Gewonnen hat er keine der begehrten Trophäen. Dafür wurde aber Frederic March für seine Rolle mit dem Silbernen Bären von Berlin ausgezeichnet und auch Regisseur Stanley Kramer wurde bei der Berlinale 1960 mit dem Jugendfilmpreis  ausgezeichnet. "Wer den Wind sät" hat es zwar nicht zu diesem überlebensgroßen Filmmeisterwerk geschafft, aber er gehört zu diesen großartigen alten Hollywoodklassikern aus längst vergangenen Tagen, die auch heute noch emotional begeistern können, weil sie mit viel Liebe gemacht wurden.


Bewertung: 10 von 10 Punkten.

Dienstag, 10. Februar 2015

Samstagnacht bis Sonntagmorgen




Regie: Karel Reisz

 Die Rebellion des Arthur Seaton...

In der Top 100 Liste des British Film Institute über die besten britischen Filme aller Zeiten belegt Karel Reizs "Samstag Nacht bis Sonntag Morgen" einen hervorragenden 14. Platz und damit auch der angesehendste Vertreter des aus dem "Free Cinema" hervorgegangenenn British New Wave, das Mitte der 50er Jahre ihren Anfang nahm und durch stark dokumentarische Machart auffliel. Diese Filme zeigten die Lebensverhältnisse der Arbeiterklasse in realistischen, ungeschönten Bildern und sind in vielerlei Hinsicht mit der französischen Nouvelle Vague verwandt. Neben "Samstag Nacht bis Sonntag Morgen" entstanden weitere Meisterwerke der gleichen Sparte: Lindsay Andersons" Lockender Lorbeer", John Schlesingers "Darling", Richard Lesters "Der gewisse Kniff", Tony Richardsons "Die Einsamkeit des Langstreckenläufers" und "Blick zurück im Zorn", Jack Cardiffs "Söhne und Liebhaber", Jack Claytons "Der Weg nach oben" oder Bryan Forbes "Das indiskrete Zimmer" - allesamt Topfilme und die meisten davon sucht man vergeblich als deutschsprachige DVD-Ausgabe. In Karel Reiszs Meisterwerk lernt der Zuschauer den jungen, rebellischen und vor allem unangepassten Arthur Seaton (Albert Finney) kennen. Er verdient seine Brötchen als Maschinist in einer Fabrik Nottingham. Er will einfach das Leben genießen und will auf keinen Fall so werden wie seine braven Eltern, die in ihrer Freizeit nur noch vor dem Fernseher hocken und sich zufrieden berieseln lassen.  Der junge Mann verjubelt seine Löhne mit seinem besten Kumpel Bert (Norman Rossington) hautpsächlich an den Wochenenden in den Bars und Kneipen. Sein Motto: Viel Trinken, ne Menge Frauen und eine gute Zei habent. Heimlich hat er eine Affäre mit Brenda (Rachel Roberts), der Frau seines älteren Arbeitskollegen Jack (Bryan Pringle). Er beginnt auch eine Beziehung mit Doreen (Shirley Ann Field), die etwa im gleichen Alter ist. Als Brenda schwanger wird, sucht Arthur erstmal Rat bei seiner Tante Ada (Hylda Baker), die schon Erfahrungen mit den verbotenen Abtreibungen hat. Die neugierige Nachbarin Mrs. Bull (Edna Morris) ahnt, dass "der Halbstarke" ein Verhältnis mit einer verheirateten Frau hat...



"Samstag Nacht bis Sonntag Morgen" ist trotz seines Alters von mittlerweile 55 Jahren aufgrund der universellen Thematik immer noch sehr aktuell.  Dabei steht das Wochenende des jungen Arbeiters alsSinnbild für zwei Lebensphasen. Das stürmerisch-drängerische, freie und ungebundene, provokative Leben mit einer gewissen Genußsucht wird in der langen Samstagnacht ausgelebt. Der Sonntag steht für langes Ausschlafen und Ruhe. Unter der Woche herrscht Tristesse. Das Leben junger englischer Arbeiter lässt sich zweiteilen: die trübe, monotone Zeit in der Fabrik und das eigentliche, wilde Leben am Wochenende, das dann aber im zweiten Teil in eine Ruhe und Geborgenheit einmündet. Arthur steht da irgendwie auf einem Scheideweg. Möglich, dass das Leben durch die Bindung an Doreen einerseits Verzicht auf Freiheit bedeutet, andererseits aber auch eine zuverlässige Komponente im Leben bedeutet, nicht zuletzt auch ein Zuwachs an Verantwortung und Sicherheit. Durch die Außendreharbeiten in Nottingham selbst, in dieser Arbeiterwohngegend und den Hinterhöfen erreicht der Film eine große Authentizität. Die großartigen Darsteller Albert Finney, Rachel Roberts und Shirley Ann Fields verstärken den guten Eindruck. Im Jahr seiner Entstehung war der Film sogar überaus erfolgreich an der Kinokasse und erhielt zahlreiche Auszeichnung, darunter den BAFTA Award als bester Britischer Film 1961.



Bewertung: 10 von 10 Punkten.

Das Lächeln einer Sommernacht

























Regie: Ingmar Bergman

Die Romanzen des Sommers...

Anfang der 50er Jahre waren die Filme von Ingmar Bergman phasenweise sehr leicht, die Geschichten schlugen ungewohnt einen heiteren Ton an. Auftakt machte "Einen Sommer lang", der Höhepunkt dieser Schaffensphase war sicherlich "Die Zeit mit Monika", langsam beendet wurde diese Tonart mit "Das Lächeln einer Sommernacht" Es war sicherlich auch eine Konzession an die Produzenten, nachdem sein "Abend der Gauklger" an der Kinokasse durchgefallen war und zuerst auch alles andere als Kritikererfolg war. Immerhin sorgte "Das Lächeln einer Sommernacht" für den ersten richtigen Kinoerfolg Bergmans.
Auf dem Höhepunkt dieses nostalgischen und sommerlichen Reigen ist es ein aphrodisierender Trunk, den die Protagonisten auf dem Höhepunkt der Geschichte einnehmen und der als Katalysatorfunktion auftritt, damit die Charaktere entschlossen handeln können. Die Geschichte führt uns nach Schweden, genauer gesagt in einen Frühsommer um 1900. Endlich Feierabend...warum auch Arbeiten an so einem schönen, sommerlichen Tag. Anwalt Frederik Egerman (Gunnar Björnstrand) macht etwas früher Feierabend und empfielt auch seinen Angestellten noch ein bisschen ins Freie zu gehen, um das schöne Wetter zu genießen. Gut gelaunt kommt er nach Hause. Dort erwartet ihn nicht nur sein Sohn Henrik (Björn Bjelfenstam), der Pfarrer werden will, sondern auch seine wesentlich jüngere zweite Frau Anne (Ulla Jacobsson). Er schlägt seiner Frau vor ins Theater zu gehen. Gespielt wird ein Stück, in dem Frederiks einstige Geliebte Desiree Armfeldt (Eva Dahlbeck) die Hauptrolle spielt. Kurz zuvor - während des gemeinsamen Mittagsschlafs - hat Frederik im Halbschlaf sehnsüchtig nach "Desiree" gerufen. Der Schock sitzt tief, Anne will nach Hause. Doch das Wiedersehen mit seiner einstigen Geliebten lässt Frederik nicht los, heimlich verlässt er in der Nacht noch einmal das Haus. Dort trifft er nicht nur einen kleinen Jungen, der auf den Namen Frederik hört, sondern auch Desirees Geliebten Graf Malcolm (Jarl Kulle). Dessen Frau Charlotte (Margit Carlqvist) weiß von der Liason. Genügend Sprengstoff also...so lädt Desiree die beiden Ehepaare Malcolm und Egerman sowie Frederik erwachsenen Sohn Henrik und die hübsche Hausangestellte Petra (Harriet Andersson) auf den Landsitz ihrer Mutter (Naima Wilfstrand) ein. Dort entlädt sich manches im Streit, aber auch neue Romanzen werden eingegangen...


 Das "Lächeln einer Sommernacht" unterscheidet sich von einer Tragödie dadurch, das hier der Macher entschieden hat, über das Drama zu lachen. Er ist eine Tragödie im Gewand einer Komödie. Die Leichtigkeit sowie die Wandlung zum Guten haben immer den richtigen Ton und das richtige Tempo. Dabei ist die Dramatik in jeder Einstellung zu spüren, gewinnt aber nie die Oberhand, denn der Ton ist leicht, beschwingt und so inspiriernd wie eine Sommernacht. Kein Wunder, dass aus Verzweiflung und Angst, aus Verwirrung am Ende doch eine neue Sinnlichkeit entsteht, der Aufbruch zu neuen Ufern und zu neuem Glück (vielleicht).
Gunnar Fischers Bilder gleiten im Gegensatz zum Hollywood Kino jener Tage nie ins übertriebene oder kitschige. Sie sind real und glänzen in schlichter Schönheit. Die Geschichte selbst ist locker und wirkt freizügig - ebenfalls als Vergleich hinzugezogen der in der gleichen Zeit relativ biedere Hollywood Film, ganz zu schweigen vom deutschen, sehr zugeknöpften Filmverwandten jener Tage mit viel biederer Moral.
Dabei wird die Essenz von Romantik in wunderbar ausgeleuchteten Bildern eingefangen. Alle Spielarten von Sinnlichkeit und Liebe werden hier aufgegriffen und gleichzeitig auch wieder reflektiert.
Fast schon revolutionär für die damalige zeit auch die Figur, die Harriet Andersson spielt, die sich spontan den dahergelaufenen Kutscher schnappt um am Ende dieser magischen Sommernacht meint "Ich kann mir mit dir eine Ehe vorstellen, aber ich habe noch andere Bedürfnisse."
Durch die Figur von Henrik thematisiert Bergman auch erstmalig den Mann, der vom Glauben abfällt.
Für Bergman war dieser Film ein internationales Sprungbrett. Ausgezeichnet in Cannes mit dem Sonderpreis für poetische Komödie, wurde "Das Lächeln einer Sommernacht" nicht nur in der schwedischen Heimat ein Hit, sondern sogar ein weltweiter Kassenschlager. zwei Jahre später konnte Begman dann mit dem wuchtigen "Das siebente Siegel" seinen besten Film realisieren.



Bewertung: 7,5 von 10 Punkten.