Samstag, 23. Dezember 2017

Wizard of Oz - Das zauberhafte Land

























Regie: Victor Fleming

Irgendwo jenseits des Regenbogens...

Die Szene, in der die kleine Dorothy auf der Farm von Tante Emily und Onkel Henry den Song "Somewhere over the Rainbow" singt, neben ihr der geliebte Hund Toto, gehört zu den magic Moments des Cinema. Insgesamt gilt dies auch für "The Wizard of Oz", in dem diese Szene gezeigt wird. Victor Flemings Märchen-Musical ist in Amerika einer der populärsten Filme aller Zeiten.
In der Liste des American Film Institute der besten 100 Filme aller Zeiten rangiert "Wizard of Oz" unter den ersten Zehn. Die böse Hexe des Westens, eine Doppelgängerin der bösen Alira Gulsch belegt in der Liste der gemeinsten Filmschurken Rang 4 - nur Hannibal Lecter, Norman Bates und Darth Vader sind besser platziert. Das Zitat "Toto, ich habe das Gefühl, wir befinden uns nicht mehr in Kansas" belegt in der AFI Liste der populärsten Filmzitate ebenfalls auf Platz 4.
Der 1939 entstandene Farbfilm, der in Schwarz-Weiß beginnt und auch endet, wurde 1939 gedreht und wurde mit 2 Oscars prämiert. Natürlich ging ein Sieg an den Song "Over the Rainbow" - die zweite Trophäe wurde in der Sparte "Bester Filmscore" gewonnen und aus der damals 17jährigen Judy Garland wurde über Nacht eine Hollywood-Legende und sie wurde 1940 mit dem Juweline Oscar ausgezeichnet.
Schauplatz der Geschichte ist Kansas. Dort lebt Dorothy bei Tante Emily (Clara Blandick) und Onkel Henry (Charley Grapewin) und ihr bester Freund ist der kleine Hund Toto. Der hat die Katze der einflussreichen Almira Gulch (Margaret Hamilton, die später die böse Hexe des Westens spielt) gejagt und Dorothy fürchtet sich vor den Konsequenzen. Sie versucht sich den Farmarbeitern Hunk (Ray Bolger, der später die Vogelscheuche verkörpert), Hickory (Jack Haley, später als Zinnmann zu sehen) und Zeke (Bert Lahr, hat später als feiger Löwe einen weiteren Auftritt) anzuvertrauen, doch die sind mitten in der Arbeit, auch Tante und Onkel haben keine Zeit. So taucht die böse Miss Gulch überraschend mit einem Haftbefehl des Sheriffs auf der Farm auf - sie hat das Recht den kleinen Toto in Gewahrsam zu nehmen und ihn dem Sheriff auszuhändigen. Schlimmstenfalls droht die Einschläferung des bissigen Hundes, denn die Gulch behauptet gebissen worden zu sein. Während Dorothy weint und die Tante tatenlos mitansehen muss, wie der Hund in den Korb der bösen Frau landet, kann Toto aber den Korb öffnen und wieder zurück zur Farm laufen. Nun entschließt sich Dorothy zur Flucht mit ihrem geliebten Vierbeiner, sie trifft auf den Schausteller Professor Marvel (Frank Morgan, der später auch den Zauberer von Oz spielt). Der bringt sie dazu wieder den Weg nach Hause anzutreten, doch inzwischen tobt ein verheerender Wirbelsturm. Während die Farmer Schutz im Kellergewölebe suchen, bleibt Dorothy mit Toto im Haus. Dies wird hochgewirbelt und landet samt Haus im zauberhaften Land Oz. Anders als Kansas ist Oz in Farbe zu sehen im Dreistreifen-Color Verfahren und das Haus stürzte genau auf die böse Hexe des Ostens. Während Dorothy von der guten Hexe Glinda (Billie Burke) und den Zwergen-bewohnern von Oz als Heldin gefeiert wird, schwört die böse Hexe des Westens grausame Rache. Die fiese Hexe will auch an die magischen roten Halbschuhe kommen, die Dorothy nun trägt...









Im Original heißt das Volk der Zwerge Munchkins und sie singen im Film das ebenso bekannte Lied "Ding Dong The Witch is Dead". Dorothy singt auch mit ihren Weggefährten "We´re off to see the Wizard".
Beim ersten Kinoeinsatz 1939 kam der Film auf ein gutes Boxoffice Ergebnis von 3 Millionen, aber ein Gewinn war er für die Produzenten vorerst nicht, da die Kosten sehr hoch waren (2,8 Millionen Dollar) . Inzwischen hat er aber das Vielfache wieder eingespielt und wurde - genau wie Capras "ist das Leben nicht schön ?"  - durch das Fernsehen zum filmischen Dauerbrenner und Evergreen. Beide Filme wurden ab den 50ern alle Jahre wieder im Weihnachtsprogramm gezeigt und dies sorgte zusätzlich für diesen heutigen unverwüstlichen Klassikerstatus. Der Zuschauer wird genau wie Dorothy von einem Tornado in das knallig bunte Technicolor Land Oz gebeamt und hier wird tatsächlich alles aufgeboten, was ein Hollywood Musical bieten kann. Im Grunde kann der ganze Film als eine Art Fiebertraum gedeutet werden, denn am Ende ist man wieder in Kansas...nirgends ist es besser als Daheim. Regie führte "Vom Winde verweht" Director Victor Fleming, aber auch Produzent Mervyn Le Roy muss hier genannt werden. Wer war es, der






Bewertung: 10 von 10 Punkten. 

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