Mittwoch, 25. August 2021

Der rote Reiter


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Regie: Joseph M. Newman

Pony Soldier...

1952 drehte Regisseur Joseph M. Newman den Indianerwestern "Pony Soldier" (Deutscher Titel: Der rote Reiter). Der Film spielte im Kino ca. 1,65 Millionen Dollar ein. Newman drehte während seiner Laufbahn in sehr verschiedenen Genres. Sein bekanntesten Filme sind "Die Feuerspringer von Montana", "Metaluna IV antwortet nicht", "Die letzten der 2. Schwadron" und "Tarzan, der Herr des Urwalds".
Die Macher wollten den Film ursprünglich in Montana drehen, doch man fand keine geeigneten Plätze. Daher entschied man sich für die Gegend in Sedona, Arizona. Die Produzenten engagierten 450 Navajo, um die Krieger des Cree Stammes zu spielen.
Die Geschichte spielt in Westkanada des Jahres 1876: Das Volk der Cree Indianer hat ihr Gebiet verlassen und die Kanadische Grenze übertreten. Der noch recht unerfahrene Pony Soldat Duncan MacDonald (Tyrone Power) erhält nun den schwierige Auftrag den Stamm wieder in ihre Reservat zurückzuholen. Nur der Blackfoot Scout Natayo Smith (Thomas Gomez) begleitet ihn auf seiner mörderischen Mission. Inzwischen haben die Indianer auch zwei weiße Geiseln (Robert Horton und Penny Edwards) entführt sowie ein paar Siedler getötet. Da der Indianerstamm von Hunger getrieben ist, werden die Verhandlung auf Messers Schneide stehen. Das weiß auch der unerfahrene Constabler, doch er ist mutig. Und dies gefällt dem Häuptling Standing Bear (Stuart Randall), der sich bei der ersten Begegnung als kluger und umsichtiger Anführer herausstellt. Er ist bemüht den Friedensweg zu gehen. Der kleine Indianer Comes Running (Anthony Earl Numkena), der keine Eltern mehr hat, sieht in Duncan Mac Donald sofort einen optimalen Vaterersatz. Aber der starke Krieger Konah (Cameron Mitchell) will den Weg des Krieges. Die Konfrontation lässt nicht lange auf sich warten...



Die 20th Century Fox Produktion spielte 1,65 Millionen Dollar ein und wirkt recht erfrischend und zeichnet auch ein differenziertes Indianerbild. Für diese Zeit im Hollywood Western eher selten, aber es beweist den Einfluss solcher Vorreiterfilme wie "Der gebrochene Pfeil" oder "Fluch des Blutes", die einige Monate vorher entstanden sind und sich bemühten den Ureinwohnern Amerikas gerecht zu werden und sie nicht wie eine wilde Mördergruppe mit Kriegsgeschrei zu inszenieren.




Bewertung: 6,5 von 10 Punkten.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen