Mittwoch, 4. Dezember 2024

Fort Laramie


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Regie: Lesley Selander

Revolte im Fort....

 Der B-Picture Regisseur Lesley Selander lebte von 1900 bis 1979 und hat vornehmlich Western wie "Der rote Teufel", "Der Rächer von Texas", "Tochter der Prärie", "Weiße Banditen", "Geheimagent im Wild West", "Reiter gegen Sitting Bull", "Im Tal des Verderbens" oder "Fort Yuma" gedreht. Sein "Fort Laramie" entstand 1957 mit John Dehner in der Hauptrolle. 1861 versuchte die unterbesetzte Garnison von Fort Laramie im Wyoming-Territorium, den Frieden mit dem Sioux-Volk unter der Führung von Häuptling Red Cloud (Eddie Little Sky) zu wahren. Im Rahmen des Vertrags mit den Indianern zahlt die US-Regierung Red Cloud Gold, damit er den Frieden bewahrt und sein Volk unterstützt. Red Cloud kommt jedoch auf die Idee, das Gold zu stehlen und die ausbleibende Zahlung als Vorwand für einen Kriegseintritt zu nutzen. Während die USA mit Ereignissen konfrontiert sind, die zum amerikanischen Bürgerkrieg führen, ist die Garnison des Forts in ihren Sympathien gespalten: Ein Drittel der Männer unter der Führung von Sergeant Darrach (Robert Keys) unterstützt die Konföderierten Staaten von Amerika, während der Rest unter der Führung von Sergeant Serrell  (William Phillips)die Federal Union unterstützt. Als die Garnison von der Schlacht von Fort Sumter erfährt, will die konföderierte Fraktion nicht nur die Armee verlassen, sondern auch das Fort einnehmen und die Goldlieferung, die Häuptling Red Cloud zu zahlen war, nach Texas bringen. Einer der Südstaatler warnt Captain Tenslip (Gregg Palmer) und Lt. Waller (Robert Knapp) vor den Meutereiplänen der Südstaatler, woraufhin er ermordet wird, weil er die Sache verraten hat, wobei seine Schreie von den Männern übertönt werden, die Dixie singen. Tenslip ist besorgt, dass sein Kommandant, Major Bradner (John Dehner), ein Virginianer, sich auf die Seite des Südens stellen könnte. Bradner schickt Tenslip mit einer Mischung aus Südstaaten- und Nordstaatentruppen los, um die neueste Goldlieferung abzuholen, und Tenslip befürchtet, dass die Südstaatentruppen versuchen könnten, es zu stehlen. Sie werden von Red Cloud angegriffen, schaffen es aber, das Gold zurück zum Fort zu bringen, wo Bradner es in seinen Safe legt. Am nächsten Tag erhält Bradner die Nachricht, dass jeder Soldat mit Südstaatensympathien den Dienst ehrenhaft verlassen und nach Hause gehen kann, um für die Konföderation zu kämpfen. Bradner legt seinen Dienst nieder und übergibt das Fort an Tenslip. Bradner und die anderen Südstaatensoldaten gehen in Zivilkleidung. Red Cloud greift sie an und glaubt nicht, dass sie keine Soldaten mehr sind. Red Cloud umzingelt sie und ist kurz davor, sie alle zu töten. Die Nachricht von ihrer Situation gelangt bis zum Fort und Tenslip und eine Gruppe Freiwilliger gehen ihnen zu Hilfe. Es gelingt ihnen, Red Cloud zu vertreiben, aber Bradner wird in der letzten Schlacht getötet. Die verbleibenden Südstaatensoldaten setzen ihre Heimreise fort, während Tenslip seine Truppen zurück zum Fort führt...









Erschwert wird der Krieg mit den Indianern und dem aufkeimenden Bruderkrieg noch zusätzlich mit den Verlobungswünschen von Captain Tenslip mit Melissa Brandner, der Nichte seines Vorgesetzten, die von Frances Helm gespielt wird. Der Krieg legt die Liebesgefühle der beiden vorläufig auf Eis. Ausserdem misstraut Tenslip dem Halbblut Jean Salignac, gespielt von Don Gordon. Es ist natürlich viel Heldenmut und viel Loyalität als Thema im Gepäck. Dennoch ist Lesley Selanders B-Western durchweg gelungen und der Beginn des Bruderkrieges wird mit den beiden Gesangseinlagen "John Browns Body" (das Lied der Konföderierten) und dem "Dixie" (der Südstaaten) gleichzeitig und lautstark auf die Spitze getrieben. 







Bewertung: 7 von 10 Punkten. 

 

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