Donnerstag, 3. August 2017

Die Sieben Samurai

























Regie: Akira Kurosawa

Banditen überfallen ein Dorf...

Wahrscheinlich ist "Die sieben Samurai" Akira Kurosawas populärster Film, auch wenn er viele weitere ebenbürtige Meisterwerke gedreht hat. Insgesamt spielte der Film 271 Millionen Dollar weltweit ein und wurde auch als Westernremake "Die glorreichen Sieben" extrem erfolgreich. Viele seiner Samurai-Filme wurden in Western umgewandelt. So versuchte es auch Martin Ritt mit "Carasco, der Schänder" und wurde inspiriert von "Rashomon". Der wegweisende Italo Western "Für eine Handvoll Dollar" wurde von Sergio Leone nach "Yojimbo- Der Leibwächter" gedreht.
"Sieben Samurai" wurde leider für den Kinoeinsatz sehr stark gekürzt, aber bereits diese 155 Minuten lange Fassung ist grandios. Noch ausführlicher und besser ist die Langfassung von 193 Minuten, die leider nicht als deutsche Synchronfassung vorliegt. Immerhin gibts diese Fassung im Original mit Untertiteln und der Eindruck dieses Weltklassefilms ist nun noch stärker.
Die Geschichte spielt in der Zeit zwischen 1573 und 1603. Jedes Jahr wird ein armes Bauerndorf von Banditen überfallen. Die mörderische Horde vergewaltigt, tötet und stiehlt. Auch dieses Jahr ist die Ernte wieder in großer Gefahr, denn ein Dorfbewohner hat die Banditen bereits gesehen und ein Gespräch mitgehört. Sie wollen wiederkommen, wenn die Bauern die Ernte eingefahren haben. Gisako, der Dorfälteste (Kokuten Kōdō) entscheidet, dass man sich diesmal wehren muss. Zu diesem Entschluß müssen aber einige kampferprobte Samurai für die Aufgabe gewonnen werden. Ein schwieriges Unterfangen, wenn es keine Belohnung für diese Hilfe gibt, lediglich drei Mahlzeiten am Tag. Aber es gibt in dieser Zeit auch Samurai, die Hunger haben und sich vielleicht auf eine solche gefährliche Aufgabe einlassen. Drei Bauern ( Yoshio Tsuchiya, Bokuzen Hidari, Kamatari Fujiwara) versuchen daraufhin in der Stadt Krieger anzuwerben. Zum Glück treffen sie auf den edlen und mitfühlenden Kambei Shimada (Takashi Shimura), der gerade ein kleines Kind aus den Händen eines Verbrechers (Eijirō Tōno) befreien konnte. Der junge Krieger Katsushiro Okamoto (Isao Kimura) wird Zeuge und bittet Kambei darum, dass er bei ihm als Schüler die Kampfkunst lernen kann. Auch der verrückt agierende Kikuchiyo (Toshiro Mifune) wäre gerne dabei um den Bauern zu helfen, aber er hat Identität und Stammbaum gefälscht. Zufällig trifft Kambei auf Shichiroji (Daiskuke Kato), seinen alten Weggefährten. Mit Kyuzo (Seiji Miyaguchi) kann auch ein extrem guter Schwertkämpfer gewonnen werden. Der erfahrene Bogenschütze Goröbel Katayama (Yoshio Inaba) sagt ebenfalls zu und der kann auch noch mit Heihachi Hayashida (Minoru Chiaki) einen sehr gutmütigen und liebenswürdigen Kämpfer rekrutieren. Auf dem Weg zum Dorf wird von den sechs Samurai der hitzköpfige als 7. Mann angenommen. Doch die Ankunft im Dorf zeigt, dass die Bauern den Samurai gegenüber sehr misstrauisch und ängstlich sind. In der kurzen Zeit entstehen aber gute Bindungen, die Dörfler werden angelernt, dass sie mitkämpfen können. Und der junge Katsushiro verliebt sich in Shino (Keiko Tsushima), die Tochter des Dorfbewohners Manzo. Die Verteidigung wird vorbereitet und bald werden die ersten drei Banditen gesichtet....







Der Film schildert die Vorbereitungen der Samurai und als Höhepunkt den tagelangen Kampf, der erbittert geführt wird und leider auch Opfer fordert. Am Ende wird erkannt, dass nicht die Samurai einen Sieg davongetragen haben, sondern vor allem die Bauern, denen die Zukunft gehört.
Neben der spannenden Handlung gelingen Kurosawa  auch bedeutende soziologische Gesichtspunkte und psychologische Bezüge zwischen den Menschen dieser Geschichte. Auch die Kameraeinstellungen sind superb. Verantwortlich dafür der japanische Kameramann Asakazu Nakai, der für "Ran" gemeinsam mit seinen Kollegen Masaharu Ueda und 'Takao Saito den Oscar bekam. Mit Kurosawa verband ihn eine langjährige Zusammenarbeit (u.a. Ikiru, Ein streunender Hund oder Das Schloß im Spinnwebwald). Unvergessen der Schluß des Films, wenn die drei überlebenden Samurai auf die Gräber ihrer gefallenen Kameraden blicken und gleichzeitig die Dorfbewohner sich schon mit ihrem Erntefest beschäftigen. So birgt der Film Hoffnung auf eine bessere Zukunft, aber auch den traurigen Moment. Denn diese Zukunft verursacht Opfer. 







Bewertung: 10 von 10 Punkten. 

Montag, 31. Juli 2017

Eine total, total verrückte Welt





















Regie: Stanley Kramer

Die gierigste Jagd...

Bekannt wurde der Filmregisseur Stanley Kramer vor allem durch Erfolgsfilme mit kontroversen Themen wie beispielsweise "Flucht in Ketten" (Rassismus), "Das Urteil von Nürnberg" oder "Wer den Wind sät" (religiöser Fundamentalismus der USA). Aus einen ganz anderen Holz ist aber sein 1963 entstandener Filmklamauk "Eine total, total verrückte Welt" geschnitzt. 1963 war er nach "Cleopatra" und "Das war der Wilde Westen" der dritterfolgreichste Kassenhit in den US-Kinos und auch heute noch gilt er dort als eine der besten Komödien aller Zeiten.
Was man dem Film einfach zugestehen muss ist sein wegweisender Stil, denn hier haben erstmalig Autojagden auf den Highways Hochkonjunktur und weisen auf zukünftige Erfolgsfilme wie "Ein ausgekochtes Schlitzohr" oder "Convoy" hin. Die deutsche Fassung hat mit 154 Minuten schon Überlänge, allerdings wurde diese schräge in Sachen Laufzeit schon als Monumentalfilm zu bezeichnende Autojagd  bei uns um ca. 1/2 Stunde gekürzt.
Es fängt auch furios mit diversen verrückten Überholmanövern an. Der rücksichtslose Autofahrer heißt Smiler Grogan (Jimmy Durante) und wurde vor kurzem aus der Strafanstalt entlassen. Nach 15 Jahren Haft will er nun mit dem Geld eines Raubüberfalls nach Mexiko, dass er irgendwo vergraben hat und nie gefunden wurde.
Doch sein gefährlicher Fahrstil wird ihm zum Verhängnis, sein Wagen stürzt die Klippe herunter und liegt im Sterben. Dr. Melville Crump (Sid Caesar), die beiden Freunde Ding Dingy Bell (Mickey Rooney) und Benji Benjamin (Buddy Hackett) sowie J. Russell Finch (Milton Berle) sind die vier Männer, die dem Stebenden noch zu Hilfe eilen wollen, doch es ist zu spät. Aber Smiler verrät den Vier von seinem Schatz, der im Park von Santa Rosita unter dem großen "W" vergraben sein soll. Zuerst halten die Vier dies für die Halluzination eines sterbenden Mannes, doch es lässt sie nicht mehr los. Denn es sollen 350.000 Dollar dort versteckt sein. Dr. Crump verrät dies seiner Frau Monica (Edie Adams) und auch Finch weiht seine Frau Emeline (Dorothy Provine) und seine fiese Schwiegermama Mrs. Marcus (Ethel Merman) ein. Nun macht sich immer mehr die Gier breit. Nachdem man kurz zuvor noch versuchte unter den Vier Männern mit ihren ingesamt 3 Autos und 3 Beifahrern eine gerechte Lösung für die Verteilung des Geldes zu finden, heißt es danach "Wer zuerst kommt" und die schlechten Eigenschaften der Menschen werden sichtbar. Im Laufe der Handlung schaltet sich auch noch Mrs. Marcus Sohn (Dick Shawn) ein, der dumm wie Brot ist und Benji, der von Finch und Co. reingelegt wurde, vertraut sich dem Geschäftsmann Otto Meyer (Phil Silvers) an. Hätte er besser nicht getan, denn der entpuppt sich als noch gieriger. Die Polizei war natürlich auch hinter Smiler her und Captain T. J. Culpepper (Spencer Tracy) war sich schon die ganze Zeit sicher, dass das gestohlene Geld irgendwo in seiner Heimatstadt Santa Rosita versteckt sein könnte...

 




.Natürlich sitzen hier nicht alle Gags, aber einige Einfälle sind einfach grandios wie beispielsweise die Stop Motion Szene auf der Feuerleiter, die dann nach und nach für die kuriosesten Abstürze der gierigen Meute sorgt. Auch die Autojagden sind klasse gefilmt. Wer genau aufpasst, der erkennt sogar einige Stars, die einen Cameoauftritt haben wie Peter Falk, Jack Benny, Jerry Lewis oder Buster Keaton. Die Farbkamera von Ernest Laszlo ist hervorragend, er schenkt dem Film einige grandiose Bilder. Dafür gabs eine verdiente Oscar-Nominierung. Ebenso für den Schnitt, den Ton, die beste Originalmusik und den Song. Der Film war aber nur in der Kategorie "Bester Tonschnitt" siegreich. Ein bisschen stört der erhobene moralische Zeigefinger an manchen Stellen das ungetrübte schräge Komödienfeeling. Aber dennoch bietet der Film genügend Aberwitz, dass es trotz der langen Laufzeit nicht langweilig wird. Natürlich kommt das ominöse Spektakel sicherlich noch besser als Vorführung für eine geschlossene Gesellschaft und ist ähnlich wie der Western "Vierzig wagen westwärts" einzigartig. Stanley Kramers Jagd inspirierte sicherlich auch die zwei Jahre später entstandenen Filme wie "Die tollkühnen Männer in ihren fliegenden Kisten" oder "Das große Rennen rund um die Welt". 
 





Bewertung: 7 von 10 Punkten. 

Samstag, 29. Juli 2017

Der alte Mann und das Meer

























Regie: John Sturges

Ewiger Überlebenskampf...

"Der alte Mann und das Meer" ist eine Novelle aus dem Jahr 1951 von Ernest Hemingway, die er auf Kuba schrieb und den Kampf eines alten Fischers mit einem Schwertfisch beschreibt. Hemingway erhielt daraufhin auch den Literatur Nobelpreis im Jahr 1954. Die Verfilmung realisierte Westernregisseur John Sturges, der große Genrefilme wie "Verrat in Fort Bravo", "Der Schatz der Gehenkten" oder "Das Geheimnis der fünf Gräber" hervorbrachte und dem Hollywoodstar Spencer Tracy in den 50er Jahren zwei große Hauptrollen schenkte. Schon für "Stadt in Angst" gabs für Tracy eine Oscar-Nominierung und auch als Fischer Santiano wurde er für den begehrten Filmpreis 1959 vorgeschlagen. Darüberhinaus gewann Dimitri Tiomkin in der Kategorie "Beste Filmmusik" und auch die Farbkamera von James Wong Howe wurde mit einer Nominierung gewürdigt.
Der im Jahr 2013 erschiene Kinohit "All is lost" mit Robert Redford als einzigem Darsteller sowie der drei Jahre zuvor gedrehte Blockbuster "Castaway" mit Tom Hanks sind mit dem Hemingway Klassiker verwandt. Ein Kampf des Einzelnen gegen Wind und Wetter, gegen die Einsamkeit. Geschichten, die den Kampfeswillen und das Durchhaltevermögen aufzeichnen und auch die wiederkehrenden und immer schwerer wiegenden Rückschläge des Protagonisten.
Da Heminway den Roman im Jahr der 100. Jahrfeier zu Melvilles "Moby Dick" erscheinen ließ, deutet auch darauf, dass der Schriftsteller sich vom Kampf des Kapitäns Ahab mit dem weißen Wal merklich inspirieren ließ. Wie der Roman ist auch der Film eine Darstellung des unvermeidlichen Existenzkampfes. Es geht ums Überleben und handelt vom Fressen und Gefressenwerden und ist daher auch eine traurige, aber leider auch unvermeidliche Geschichte. 
Held der Geschichte ist der alte Fischer Santiano (Spencer Tracy), der seit 84 Tagen glücklos hinaus aufs Meer fährt und keinen einzigen Fisch fangen konnte. Scheinbar von Pech verfolgt, wird er von den anderen Fischern bemitleidet und man macht auch schon Witze darüber, dass er einfach zu alt ist und nicht mehr kann. Nur sein junger Gehilfe Manolin (Felipe Pazos) hält zu ihm. Aber die Eltern des Jungen haben ihm irgendwann in diesen vom Pech verfolgten Tagen verboten mit ihm zu fahren und fanden für den Jungen einen Platz auf einem erfolgreicheren Fischerboot. Doch noch immer ist Manolin seinem Lehrmeister verbunden, er schleppt am Abend die Netze des alten Fischers zum Haus und hört gerne dessen Baseballgesichte von seinem Idol JoeDiMaggio. Am 85. Tag soll nun endlich das gelingen, was all die Tage vorher misslang. Der alte Mann will einen guten Fang machen und tatsächlich beißt ein Fisch an. Immer mehr erkennt Santiano, dass er einen Riesenfisch an der Leine hat. Aber auch der große Fisch ist ein Kämpfer und so zieht der Fisch das Boot vor sich her, weiter aufs Meer hinaus. Zwei Tage und zwei Nächte kämpfen Fischer und Fisch, wer der Stärkere ist. Die Leine, die der Fischer halten muss, schneidet sich tief in die Hände. Schließlich wird der Fisch schwächer und so gelingt es Santiano mit der Harpune seinen Gegner, den er inzwischen als "Bruder" bezeichnet zu töten. Doch der weite Heimweg wird zum Desaster, denn die Haie haben mit dem am Boot angebundenen Fisch eine schmackhafte Malzeit entdeckt...



Und so erreicht der Fischer nur noch mit dem Riesenskelett das Festland. Dem erfahrenen Fischer ist mit dem gigantischen Marlin der größte Fang seines Lebens gelungen. Doch dieser Triumph ist sinnlos. Der Fisch wird niemanden satt machen, er wird kein Geld damit verdienen (lediglich wird man ihn für den Fang bewundern) und der Fisch selbst ist somit auch in einem sinnlosen Kampf gestorben. Dabei ist das Thema des Überlebenskampfes gut herausgearbeitet worden und es ist keine Geschichte von der Überlegenheit des Menschen gegenüber dem Tier oder der Natur. Es ist ein Kampf von zwei ebenbürtigen Gegnern, die sich eigentlich eher verbunden sein müssten, als sich aufgrund des Überlebenskampfes töten zu müssen. Spencer Tracy trägt den Film mühelos im Alleingang, auch wenn Heminway selbst den Darsteller nicht in der Rolle sah. Für Hemingway sah Spencer Tracy zu reich und zu wenig wie ein hagerer, alter kubanischer Fischer aus. Im Film selbst wird wenig gesprochen, ein Erzähler liest die wichtigen Passagen aus dem berühmten Roman.



Bewertung: 7,5 von 10 Punkten. 

HappyEnd im September

























Regie: Robert Mulligan

Partnerin für einen Monat im Jahr...

"Komm ein bisschen mit nach Italien" könnte man sagen, wenn man die 1961 gedrehte Liebescomedy "Happy End im September" anschaut. Der Film von Robert Mulligan gehört zur Gattung dieser farbenfrohen Technicolor-Schinken mit viel Humor und jeweils mit zwei beliebten Filmstars, die sich am Ende dann auch "kriegen". Am populärsten in dieser Filmgattung sind wohl "Bettgeflüster" von Michael Gordon mit Rock Hudson und Doris Day und "Hausboot" von Melville Shavelson mit Cary Grant und Sophia Loren, der 1 Jahr zuvor entstand. Diese beiden Filmen waren extrem erfolgreich an der Kinokasse und daher wurde dieses beliebte Schema immer wieder neu aufgelegt. Dabei erwies sich Rock Hudson als humorvoller Darsteller - auch in "Happy End im September" hat er den Mut sein damaliges Rollenbild als attraktiver Frauenschwarm ironisch zu gestalten. Sein vielleicht überzeugendster Auftritt im komischen Rollenfach ist aber dennoch der 1964 entstandene Howard Hawks Klassiker "Ein Goldfisch an der Leine".
In "Happy-End im September" ist Gina Lollobrigida Hudsons Filmpartnerin und die hat die Schnauze voll. Denn ihr Lover Robert L. Talbott (Rock Hudson) hat nur einen Monat im Jahr für sie Zeit. Im September reist der vielbeschäftigte und reiche Geschäftsmann nach Italien, bewohnt sein wunderschönes Anwesen und ist vier Wochen nur für seine Traumfrau Lisa Fellini da. Doch die will mehr. Aus lauter Frust hat sie dem Briten Spencer (Ronald Howard) die Hochzeit versprochen und steckt schon mitten in den Vorbereitungen, da kommt ein Telefonat von Robert aus den USA, der sich nun vor lauter Sehnsucht - erstmalig nach 6 gemeinsamen Jahren - schon im Juli mit ihr treffen will.
Diese überstürzte Reise nach Rom bringt auch Roberts Verwalter Maurice (Walter Slezak) und die drei weiblichen Hausangestellten in arge Bedrängnis, die haben seit einigen Jahren in der Abesenheit aus Roberts Anwesen das Hotel "la dolce vista" gemacht...geschlossen den ganzen September. Schnell wird so getan als hätte es nie ein Hotel gegeben, die derzeitigen Hotelgäste sind ein paar Studentinnen (u.a. Sandra Dee) und deren Anstandsdame Margaret (Brenda de Banzie). Doch die können anderweitig erklärt werden, so schöpft Robert bei seinem Eintreffen noch keinen Verdacht. Doch einen Tag später kommen auch vier amerikanische Jungs (u.a. Bobby Darin, der auch noch ein Song zum Film beisteuert) an, die ein Zimmer im beliebten La Dolce Vista gemietet haben. Mit denen hatte Robert schon auf der Fahrt durch Norditalien ein paar unliebsame Zusammentreffen. Zum Glück hat Lisa die Hochzeit mit Spencer vorübergehend ad acta gelegt und lässt sich von ihrem "Roberto" breitschlagen mit ihm wie immer das Anwesen als Liebesnest zu nutzen. Doch dann ändert sie plötzlich ihre Strategie und plötzlich wird der Kampf der Geschlechter präsent...



Insgesamt ist der Film natürlich sehr harmos, aber jederzeit heiter und sehr beschwingt mit einem hohen Gute Laune Faktor. Sämtliche positiven Italien-Klischees werden darin verbraten und schließlich muss sich auch der toughe Ami der starken Italienerin geschlagen geben. Die hat ihn mit ihrem Temperament schließlich gezähmt. Filmhistorisch lässt sich die prüde Zeit damals gut erkennen, aber diese zugeknöpfte, sexualfeindliche und moralische Haltung wird vom Ensemble auch schon durch den Kakao gezogen. Die tollen Locations in Italien sorgen für die ultimative Urlaubsstimmung und nicht umsonst ist "HappyEnd im September" ein ultimativer Nachmittagsfilm für die Sommerzeit, wenns mal draußen regnen sollte.



Bewertung: 7 von 10 Punkten.