Dienstag, 4. März 2025

Funny Girl



Regie: William Wyler

Ziegfelds großer Star...

Mit 24 Millionen Dollar landete das Filmmusical "Funny Girl" von William Wyler auf Platz 1 der Kinojahrescharts in den USA. Es war gleichzeitig der weltweite Durchbruch für die Sängerin Barbra Streisand, die für ihre Rolle als der jüdischen Komödiantin, Sängerin und Tänzerin Fanny Brice, die im jüdischen Viertel der New Yorker Lower East Side aufwächst und ein großer Vaudeville Star werden will. Doch sie ist nicht schön im klassischen Sinn, aber ihr eiserner Wille lässt sie die Karriereleiter hochsteigen bis hin zu den berühmten Ziegfeld Follies. Streisand gewann bei der Oscarverleihung den Oscar als beste Schauspielerin. Allerdings musste sie den Sieg mit Katherine Hepburn für "Der Löwe im Winter" teilen, die die gleich vielen Stimmen erhielt. Diese Stimmengleichheit ist in der Geschichte des Oscars nach wie vor eine einmalige Rarität, die sich bis dato nie wieder wiederholt hat. Während Streisand als Superstar aufstieg, war dies der letzte große Erfolg von William Wyler, der mit Filmen wie "Sackgasse", "Jezebel", "Geheimnis von Malampur", "Sturmhöhe", "Die kleinen Füchse", "Mrs. Miniver", "Die besten Jahre unseres Lebens", "Die Erbin", "Polizeirevier 21" oder "Ben Hur" Filmgeschichte schrieb und in seiner aktiven Laufbahn drei Oscars als bester Regisseur erhielt.  "Funny Girl" entpuppt sich als Liebesmelodram erster Güte und thematisiert auch ihre stürmischen Beziehung mit dem Unternehmer und Spieler Nicky Arnstein. Der Film wurde von Brices Schwiegersohn Ray Stark produziert,"Funny Girl“ war ein großer Erfolg bei den Kritikern und an den Kinokassen, wurde der umsatzstärkste Film des Jahres 1968 in den USA und erhielt acht Oscar-Nominierungen (Bester Film, Beste Darstellerin, Kay Medford als beste Nebendarstellerin, Harry Stradling sen. für die Kameraarbeit sowie bester Song, bester Score, bester Ton und bester Schnitt). 2006 platzierte das American Film Institute den Film auf Platz 16 seiner Liste der größten Musicalfilme des AFI. Zuvor hatte es den Film auf Platz 41 seiner Liste der 100 Jahre ... 100 Leidenschaften des AFI aus dem Jahr 2002 platziert, die Lieder "People“ und "Don't Rain on My Parade“ auf Platz 13 bzw. 46 seiner Liste der 100 Jahre . Die Geschichte spielt in und um New York City kurz vor und nach dem Ersten Weltkrieg. Sie beginnt damit, dass Fanny Brice, der Star der Ziegfeld Follies, auf die Ankunft ihres Mannes Nicky Arnstein (Omar Sharif) im Theater wartet. Dann folgt eine längere Rückblende, die sich auf ihr Kennenlernen, ihre Hochzeit und Fannys Aufstieg zum Star konzentriert. Fanny ist eine theaterbegeisterte jüdische Teenagerin, die ihren ersten Job im Varieté bekommt. Ihre Mutter (Kay Medford) glaubt an sie, aber ihre Karten spielenden Freunde, darunter Mrs. Strakosh (Mae Questel), versuchen, Fanny vom Showgeschäft abzubringen, weil sie glauben, dass Fanny keine Bühnenschönheit ist. Während einer Probe beschwert sich Fannys Chef über Fannys asynchrone Tanzkünste und ihr Aussehen und will sie feuern. Sie hält durch und wird, mit etwas Hilfe von ihrem platonischen Freund Eddie (Lee Allen), in eine Rollschuhnummer gesteckt, nachdem sie fälschlicherweise behauptet hat, sie könne Schlittschuh laufen. Die Vorstellung geht schief, aber das Publikum findet Fanny urkomisch und bejubelt ihren Gesang. Nach der Show kommt der weltgewandte Nicky Arnstein hinter die Bühne, um Fanny kennenzulernen. Sie findet Nicky gutaussehend und charmant, lehnt aber seine Einladung zum Abendessen ab. Fannys Traum wird wahr, als sie sechs Monate später für die Ziegfeld Follies engagiert wird. Bei ihrem Debüt wird Fanny als schöne Braut in einer romantischen Musiknummer besetzt. Da sie sich mit ihrem Aussehen unwohl fühlt, verleiht sie dem Ganzen eine komische Note, indem sie schwanger im Brautkleid auftritt. Ein wütender Ziegfeld (Walter Pidgeon) will Fanny feuern, aber das Publikum liebt die urkomische Nummer. Er sagt ihr, sie solle es bei jeder Vorstellung so spielen. Nicky Arnstein erscheint und gratuliert Fanny zu ihrem Erfolg und begleitet sie dann zur Feier der Familie Brice. Innerhalb eines Jahres ist Fanny ein Broadway-Star. Während einer Tour trifft sie Nicky in Baltimore. Bei einem romantischen Abendessen gestehen sie sich ihre gegenseitigen romantischen Gefühle. Das Wiedersehen wird unterbrochen, als Nickys Rennpferd ein großes Rennen verliert und ihn pleite zurücklässt. Um Geld zu verdienen, reist Nicky nach Europa, um während der Reise am Spieltisch Geld zu gewinnen - er ist ein professioneller, süchtiger Spieler. Fanny bricht die Reise spontan ab und eilt zurück nach New York, um sich ihm anzuschließen. Ein Schlepper bringt sie zu Nickys Schiff, das gerade den Hafen verlassen hat. Nicky ist hocherfreut, Fanny zu sehen. Während der Reise gewinnt Nick ein Vermögen beim Pokern. Die beiden heiraten schließlich, ziehen in eine Villa und bekommen bald eine Tochter. Fanny kehrt später zu den Ziegfeld Follies zurück. Als Nickys verschiedene Geschäftsvorhaben scheitern, versucht er, seine Verluste durch Glücksspiel wieder auszugleichen. Dadurch verpasst er Fannys neue Premiere, was ihre Ehe weiter belastet. Fannys Mutter erzählt der ahnungslosen Fanny von Nickys schlimmen finanziellen Verhältnissen und rät ihr, "ihn weniger zu lieben und ihm mehr zu helfen“. Nicky wird ein lukratives Geschäftsvorhaben angeboten, aber er erkennt schnell, dass Fanny das Geschäft heimlich finanziert, und lehnt es ab. Stattdessen wird er in einen Anleihenbetrug verwickelt. Am nächsten Tag, vor einer Matineevorstellung, informiert Florenz Ziegfeld Fanny, dass Nicky wegen Unterschlagung verhaftet wurde. Er rät ihr, nicht an der Gerichtsverhandlung teilzunehmen, was sie jedoch ablehnt und das Theater verlässt. Bei der Gerichtsverhandlung sagt Nicky nichts zu seiner Verteidigung, stattdessen wird er vom Richter in sein Büro gebracht, wo Nicky wegen Unterschlagung zu 18 Monaten Haft verurteilt wird. Nicky und Fanny dürfen sich ein paar Minuten im Büro des Richters verabschieden, wo Nicky Fanny sagt, sie solle "weiterhin ein lustiges Mädchen sein“, bevor er inhaftiert wird. Der Film wechselt zurück in die Gegenwart, während Fanny nervös auf Nickys Rückkehr aus dem Gefängnis wartet. Nicky kommt und nach einem bittersüßen Wiedersehen stimmen die beiden einer Trennung zu, was Fanny untröstlich zurücklässt...  









Wylers Film weist einige Ähnlichkeiten zu George Cukors Musical-Klassiker "A star is born" auf - in beiden Fällen wird eine starke Frau präsentiert, die liebt - allerdings beruflich ihren Mann abhängt und so ist die Beziehung auf einer harte Probe gestellt. Barbra Streisand liefert hier eine sehr witzige und bravouröse Leistung ab. Sie lässt die geschriebenen Dialoge wie inspirierte Improvisationen klingen. Sie macht Dinge mit ihren Händen und ihrem Gesicht, die einfach individuell sind; anders kann man sie nicht beschreiben. Dies erhöht die Qualität des überproduzierten Melodramas.  Die Geschichte einer Schauspielerin, deren dramatischer Aufstieg vom Tellerwäscher zum Millionär von der Entdeckung begleitet wird, dass auf der Kehrseite des Erfolgs Leid liegt, hat die Grundlage für viele amerikanische Musicals geliefert. Der Film spielte bis heute annähernd 60 Millionen Dollar ein.








Bewertung: 8 von 10 Punkten. 

 

Sonntag, 2. März 2025

Befehl des Gewissens


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Regie: John Ford

Auf der Flucht...

John Ford ist sicherlich einer der größten Regisseure aller Zeiten. Vor allem im Westerngenre schuf er Klassiker wie "Ringo", "Faustrecht der Prärie", "Bis zum letzten Mann", "Spuren im Sand", "Der Teufelshauptmann", "Der schwarze Falke", "Der Mann, der Liberty Valance erschoß" oder "Cheyenne". Seine vier Regieoscars erhielt er aber abseits des Western für die Filme "Der Verräter", "Früchte des Zorns", "So grün war mein Tal" und "Der Sieger".  Sein 1947 entstandener Film "Befehl des Gewissens" ist in Zusammenarbeit mit mexikanischen Filmschaffenden gedreht worden. Es ist ein für Ford ungewöhnlicher Kunstfilm, in dem die mexikanischen Filmstars Dolores del Rio und Pedro Armendariz ihr US-Debüt gaben. Produktionsleitung vor Ort (der Film wurde in Mexiko gedreht) hatte der bekannte Filmemacher Emilio Fernandez. Die Geschichte basiert auf Graham Greens Novelle "Die Kraft und die Herrlichkeit". Ein namenloser und zerrissener katholischer Priester (Henry Fonda) ist ein Flüchtling in einem namenlosen lateinamerikanischen Staat, in dem Religion und Alkohol streng verboten ist. Viele Priester sind daher aus dem Land geflohen oder wurden von der Diktatur hingerichtet. Der Priester versteckt sich zunächst in seiner früheren Gemeinde und trifft in der verlassenen Kirche auf eine schöne Indianerin (Dolores delRio), die den Geistlichen bittet, dass er ihr neugeborenes Kind tauft. Zur gleichen Zeit ist auch ein anderer Mann (Ward Bond) auf der Flucht - allerdings aus ganz anderen Gründen. Der Amerikaner, der "El Gringo" genannt wird, ist ein Mörder und Bankräuber. Bald sind auch schon die Polizeitruppen vor Ort, die von einem Oberleutnant (Pedro Armendariz) angeführt wird, der der Vater des Kindes ist. Wieder muss der Geistliche fliehen. Auf dem Weg in eine größere Stadt begegnet er einem undurchsichtigen Mann (J. Carrol Nash), der sich bald als Polizeispitzel herausstellt. Dieser Spitzel wird bald zum ständigen Begleiter des Priesters, der ihn nicht mehr abschütteln kann. Ein Junge auf der Straße erkennt den Priester und bittet ihn seiner sterbenden Mutter die letzte Ölung zu erteilen. So verpasst er den Platz auf dem Schiff, dass ihn in ein anderes Land bringt und seine Rettung bedeutet hätte. Stattdessen geht er mit dem Jungen, er braucht allerdings Wein für die katholische Zeremonie und wieder gibt sich der Priester in Gefahr, weil er versucht den Wein illegal zu kaufen.  In einer anderen Stadt sucht der Priester Zuflucht, aber der verrückte Spitzel spürt ihn auf und sagt ihm, dass "El Gringo“, der dem Priester auch bei der Flucht geholfen hatte, im Sterben liegt und er zurückkehren muss, um auch ihm die Letzte Ölung zu erteilen. Er liegt im Sterben, verweigert aber die Beichte. Natürlich war es eine Falle  - Der Priester wird gefangen genommen und zum Tode verurteilt, verzeiht dem Informanten jedoch, dass er ihn verraten hat. Die Hinrichtung des Priesters durch ein Erschießungskommando löst in der Bevölkerung große Trauer aus und zeigt den Behörden, dass es unmöglich ist, den Katholizismus auszumerzen, solange er in den Herzen und Köpfen der Menschen existiert. Sogar der Polizeileutnant bekennt sich zu seinem eigenen Glauben. In einer Kirche beten mehrere Bewohner für Frieden, als es an der Tür klopft. Ein Mann steht an der Tür und verkündet, dass er der neue Priester des Dorfes sei...







Es war die erste Zusammenarbeit zwischen RKO und Ford-Coopers Firma Argosy Pictures. Der Deal sah vor, dass Argosy drei Filme produzierte, die RKO vertreiben sollte, und dass sie sich die Kosten und Gewinne zu gleichen Teilen teilen würden, während sie die kreative Kontrolle behielten. Über die Arbeit von Kameramann Gabriel Figueroas sagte Ford: „Es waren viele verdammt gute Aufnahmen dabei – mit diesen schwarzen und weißen Schatten.  In Mexiko warf Ford den Großteil des Drehbuchs über Bord und drehte seiner Fantasie freien Lauf, indem er einen höchst abstrakten Kunstfilm drehte. "The Fugitive" - so der Originaltitel - verlor viel Geld und bereitete sogar Fords ergebensten Anhängern Probleme. Nur der Regisseur selbst verteidigte den Film konsequent. Die Machart erinnert sogar an den deutschen Expressionismus, er ist visuell brilliant gestaltet und zudem ein erhabenes Bekenntnis zu seinem Glauben.











Bewertung: 8 von 10 Punkten. 

A Star is born




Regie: George Cukor

Aufstieg und Fall...

"A Star is born" wurde erstmalig im Jahr 1937 mit Janet Gaynor und Fredric March in den Hauptrollen verfilmt. George Cukor drehte im Jahr 1954 ein Remake mit Judy Garland und James Mason. Obwohl die Geschichte 1976 mit Barbra Streisand und Kris Kristofferson und 2018 mit Lady Gaga und Bradley Cooper erneut aufgelegt wurde, ist Cukors Version bis heute die gelungenste Verfilmung dieses erfolgreichen Quartetts. Er belegte 2002 Platz 43 auf der AFI Liste "100 Years...100 Passions" den 43 und wurde auf Platz 7 der erfolgreichsten Muscials gewählt. Auch der Filmsong "The Man that got away" ist ein Evergreen und befindet sich laut AFI auf Platz 11 der besten 100 Filmsongs aller Zeiten. Bei seiner Erstveröffentlichung spielte A Star is Born an nordamerikanischen Verleihern 6 Millionen US-Dollar ein, was ihn auf Platz 7 in den Kinojahrescharts brachte.   Trotz seiner enormen Popularität erzielte der Film für Warner Brothers aufgrund seiner überhöhten Kosten keinen Gewinn. Esther Blodgett (Judy Garland) ist eine aufstrebende Sängerin mit einer Band und Norman Maine (James Mason) ist ein Filmstar, dessen Karriere langsam abnimmt. Als er betrunken bei einer Veranstaltung im Shrine Auditorium auftaucht, versucht der Presseagent des Studios, Matt Libby (Jack Carson), ihn von der Bühne fernzuhalten. Norman rennt davon und stürmt auf eine Bühne, auf der ein Orchester spielt, aber Esther tut so, als sei er Teil der Show. Als Norman erkennt, dass Esther ihn vor öffentlicher Demütigung bewahrt hat, lädt er sie zum Abendessen ein und sieht ihr bei einem Auftritt in einem After-Hour-Club zu. Er drängt sie, ihrem Traum zu folgen, und überzeugt sie, dass sie ins Filmgeschäft einsteigen kann. Esther erzählt Danny McGuire (Tommy Noonan), ihrem Bandkollegen, dass sie ihren Job aufgibt, um in L.A. ins Filmgeschäft einzusteigen. Norman wird frühmorgens abberufen. Später hört er Esther in einem Fernsehwerbespot singen und spürt sie auf. Studiochef Oliver Niles (Charles Bickford) glaubt, dass Esther nur eine vorübergehende Leidenschaft des Schauspielers ist, besetzt sie aber für eine kleine Filmrolle, als Maine an ihre Freundschaft appelliert. Das Studio ändert ihren Namen willkürlich in "Vicki Lester“, was sie herausfindet, als sie versucht, ihren Gehaltsscheck abzuholen. Als Norman Niles überredet, "Vicki“ singen zu hören, wird sie für einen wichtigen Musikfilm gecastet und hat großen Erfolg. Ihre Beziehung zu Norman blüht auf und sie heiraten. Während Vickis Karriere weiter wächst, stellt Norman fest, dass sein zunehmender Alkoholismus ihn arbeitsunfähig gemacht hat. Er kommt zu spät und betrunken mitten in Vickis Dankesrede bei der Oscarverleihung an und beginnt, das Publikum anzuschreien, weil es ihm den Rücken zugekehrt hat; als Vicki versucht, ihn zu beruhigen, schlägt er ihr versehentlich ins Gesicht. Vicki arbeitet weiter und erzählt Oliver, dass Norman in ein Sanatorium eingewiesen wurde. Während er die Rennbahn besucht, trifft er auf Libby, die ihn verspottet, weil er von Vickis Geld lebt. Der daraus resultierende Streit veranlasst Norman zu einem Saufgelage; er wird verhaftet und erhält 90 Tage Gefängnis. Vicki rettet ihn und bringt ihn nach Hause, wo Niles zu ihnen stößt. Norman hört, wie Vicki Niles sagt, dass sie sich von der Schauspielerei zurückziehen wird, um für ihn zu sorgen, und Niles erwidert, dass er allein für Normans schlechte Lebensentscheidungen verantwortlich sei. Als Norman schließlich erkennt, was er sich selbst, Vicki, seiner Karriere und den Menschen um ihn herum angetan hat, sagt er Vicki, dass er schwimmen gehen will, geht ins Meer und ertränkt sich. Bei Normans Beerdigung wird Vicki von Reportern und gefühllosen Fans belagert. Niedergeschlagen zieht sie sich zurück. Schließlich überredet ihr alter Bandkollege Danny sie, an einer Wohltätigkeitsveranstaltung teilzunehmen. Als sie auf die Bühne kommt, bittet der Zeremonienmeister sie, ein paar Worte an ihre Fans zu richten. Sie sagt: "Hallo zusammen. Hier ist Mrs. Norman Maine“, was die Menge zu stehenden Ovationen veranlasst...











Ein totales Herz-Schmerz Drama mit zwei hervorragenden Darstellerleistungen: Judy Garland und James Mason erhielten Oscarnominierungen, konnten aber den Sieg wie auch die Nominierten in den Kategorien "Filmsong", "Musikscore, Ausstattung und Kostüme" nicht davontragen. Immerhin siegten die beiden Darsteller bei der vorangegangenen Golden Globe Verleihung. Grace Kelly siegte damals in der Kategorie "Beste Schauspielerin" für ihre Rolle in "Das Mädchen vom Lande". Möglicherweise hat sie Judy Garland wegen ihrer brillanten Darstellung als Lisa Freemont in Hitchcocks "Fenster zum Hof" ausgestochen, der ebenfalls im Oscarrennen war, aber für den die spätere Fürstin von Monaco überhaupt nicht nominiert war. Cukor war der optimale Regisseur für diesen Film, der sich mit der eigenen Branche auseinandersetzt. 









Bewertung: 8 von 10 Punkten.